Fahren ohne Führerschein?

4 Antworten

Als Faustregel gilt, alles unter 90 Tagessätzen erscheint nicht. Ausser, es kommt was dazu, dann wird addiert und eingetragen. Wenn du es ganz genau wissen willst, fordere eins an. Kannst du beim Einwohnermeldeamt machen. Kostet ca. 20 Euro. Deine Sorge sollte aber weniger deinem Führungszeugnis gelten als mehr deinem Mangel an Verantwortungsbewusstsein. Werd erwachsen und bau keinen Mist mehr.

Ja ich weiß das war auch total bescheuert weiß auch nicht was mich da geritten hat. Das ganze is jetzt such schon drei jahre her. Also draus gelernt hab ich aufjedenfall. Also kann ich nach dem Aufbauseminar ganz normal den Führerschein neu beantragen die Führerscheinstelle möchte auch das führungszeugnis belegart 0 haben.

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@Toto1981

Dann wirst du dir wohl wenig Sorgen machen müssen. So ohne Führerschein ist ja auch wirklich nix.

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Wie viele Tagessätze?

Im Führungszeugnis (FZ) stehen nur Geldstrafen von mehr als 90 Tagessätzen, es sei denn, im Register sind bereits weitere Strafen eingetragen (§ 32 Abs. 2 Nr. 5 BZRG).

Bei Geldstrafen beträgt die Frist für die Aufnahme ins FZ drei Jahre (§ 34 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a BZRG) ab dem ersten Tag des Urteils (§ 36 BZRG).

Wie lange die Eintragungen im Register selbst stehen bleiben, kannst du im § 46 BZRG nachlesen.

Die Fahrerlaubnisbehörde könnte aber selbst (noch) Kenntnis davon haben, nicht zuletzt weil aufgrund der Tat (Fahren ohne Fahrerlaubnis) mindestens zwei Punkte im FAER eingetragen worden sein dürften, mit einer Tilgungsfrist von mindestens 5 Jahren ab Rechtskraft der zugrundeliegenden Entscheidung (§ 29 StVG).

Wenn du 2015 das Aufbauseminar nicht gemacht hat, hat die Fahrerlaubnisbehörde die Fahrerlaubnis komplett entzogen (§ 2a Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 StVG). Ich gehe davon aus, dass die Fahrerlaubnisbehörde für eine Neuerteilung neben der Nachholung des Aufbauseminars jetzt auch noch eine MPU verlangen wird.

Da fragst mich jetzt was das waren aufjedenfall unter 90 Tagessätze. Da stand auch nichts weiter drin wegen Punkte usw in dem Schreiben von der Staatsanwaltschaft. Nur vonwegen Geldstrafe und das ich das mit 50 im Monat abzahlen kann aber das schon seid 2018 durch.

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@Toto1981

Also m. E. müsste die Fahrerlaubnisbehörde bzw. das KBA vom Amts wegen über das Urteil unterrichtet worden sein (§ 28 Abs. 4 StVG). Dann müssten auch entsprechende Punkte eingetragen worden sein.

Was mir aber gerade auffällt: Du sprichst nur von einem Schreiben der Staatsanwaltschaft, nicht aber von einem Gerichtsurteil. Gab es überhaupt ein Urteil? Oder ist das Verfahren gegen eine Geldauflage eingestellt worden (§ 153a StPO)?

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@Answer123

Ich sollte eine Aussage zu der Sache bei der Polizei machen das ja auch normal hatte das auch schriftlich gemacht. Und dann hatte ich von der Staatsanwaltschaft Post bekommen wo drin stand das ich es ja zugegeben habe und das es ohne Gerichtsverhandlung is und ich nur diese Geldstrafe zahlen muss von knapp 400 Euro. Mehr stand da nicht drin.

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@Toto1981

Ich glaube, ich bestehe demnächst darauf, dass mir der Fragesteller erst die kompletten Akten zuschickt, bevor ich irgendwelche Fragen beantworte...

Wenn das Verfahren gegen Auflagen einstellt wurde (§ 153a StPO), gibt es logischerweise keinerlei Eintragungen im Bundeszentralregister und auch nicht die o.g. Punkte im Fahreignungsregister.

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