Exmann Versorgungsausgleich, er nahm Anwalt - soll ich auch Rechtsanwalt nehmen, oder selber machen?

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4 Antworten

Wer sich jemals mit einem Versorgungsausgleich beschäftigt hat, weiß, dass das kein Thema für Laien ist. Natürlich geht es beim Familiengericht anders zu als bei sonstigen Zivilsachen. Da herrscht nämlich das Amtsprinzip, was bedeutet, dass das Gericht von Amts wegen ermitteln muß. Wenn Du dem Gericht so weit traust, dass Du dessen Entscheidungen nicht durch einen eigenen Anwalt überprüfen lassen willst, dann nur zu. Raten würde ich Dir das aber nicht. Und mit den Kosten ist das immer relativ zu sehen, nämlich in Relation zum eventuell entstehenden Schaden ohne anwaltliche Vertretung.

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Du wirst wohl um anwaltliche Hilfe nicht herumkommen.

Nach Deiner Sachverhaltsdarstellung (die andere Frage), ist es durchaus möglich, dass das Familiengericht im Sinne Deines Ex-Ehemannes entscheiden würde, sofern ihn der Versorgungsausgleich finanziell sehr stark treffen würde.

Siehe:

Ein Härtegrund im Sinne des § 1587 c Nr. 1 BGB kann dann bestehen, wenn der ausgleichsberechtigte Ehegatte selber über Vermögen verfügt, durch das seine Altersversorgung uneingeschränkt abgesichert ist und außerdem der Ausgleichsverpflichtete auf die von ihm erworbenen Versorgungsanrechte zur Sicherung seines Unterhalts dringend angewiesen ist (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 5. September 2001 - XII ZB 56/98 - FUR 2002, 86).

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Wenn Du Dich in Sachen Recht auskennst kannst Du das ja selbst in die Hand nehmen.

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Siehe Antwort auf Deine erste Frage. Ohne Anwalt wird es nicht gehn. Bist Du rechtsschutzversichert?

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Privatier59 04.03.2013, 12:08

Die Frage ist aber, welche Rechtsschutzversicherung denn Scheidungssachen übernimmt. Da ist doch wohl ein allgemeiner Risikoausschluß.

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