EÜR / Einnahmen / Freiberufler

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Zumindest in Deutschland zählt das "Zufluss-/Abfluss-Prinzip" § 11 EStG.

Bei der E-Ü-Rechnung sind die Bruttoeinnahmen (also inkl. Umsatzsteuer die Einnahmen und die Zahlung der Umsatzsteuerzahllast ist eine abzugsfähige Ausgabe.

Also einfach zusammen stellen, was sich zwischen dem 31. 12. 2012 und dem 01. 01. 2014 auf dem Konto getan hat. Das betrifft 2013

So.

Bitte beantworte mal dies:

Leistungserbringung im Dezember '12 - keine BS oder feste Einrichtung in DE. Im Januar '13 Umzug nach DE. Danach Geldeingang aus der Leistung.

Wo zu versteuern?

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@EnnoBecker

Das ist mit Sicherheit ein Problem.

Ich gehe davon aus, dass der Betrieb von Italien nach "D" verlegt wurde.

Damit das besteuerungsrecht nach "D" wandert.

Da wäre zweifelsfrei zu prüfen, ob das besteuerungsrecht für die von Italien aus erbrachten Leistungen dort verbleibt und erst die deutsche Besteuerung mit den von hier erbrachten Leistungen beginnt.

Ggf. würden die zahlungseingänge für die Rechnungen die noch von Italien aus erbracht wurden, entweder (deutsche Art) durch eine Abwicklungsbilanz für 2012 in Italien erfaßt, oder mit einer E-Ü-Rechnung in 2013 für italien erfaßt.

Nach meinen eigenen Italienerfahrungen (die zugegeben nicht mehr taufrisch und aus vor Berlusconischen Zeiten stammen), wir dsich dort keiner darum kümmern, weil die mit dem Wegzug die Akten schließen.

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Wie kann ein rechtskräftiger Einkommensteuerbescheid rückgängig gemacht werden, ist eine Selbstanzeige wegen fehlerhafter EKSt-Erklärung klug?

Ich habe im 4. Qtl. 2012 in Deutschland eine selbständige Aktivität (IT-Berater) angefangen. In den Monaten Okt. – Dez. 2012 habe ich fünf Kundenrechnungen erstellt (Brutto Summe ca. 19,000,- EUR). Diese Rechnungen wurden erst im Jahr 2013 bezahlt wurden. Aus Unkenntnis habe ich aber bei der Einkommenserklärung für 2012 (eingereicht am 16.07.2013), die erstellten Kundenrechnungen als Einnahmen und nur die Reise- und Nebenkosten als Ausgaben angerechnet – nicht aber die Ausgaben für die anfänglichen Vorbereitungen für die Aktivität. Der Fehler fiel mir spät (zu spät) – anfangs 2015 auf, als Finanzamt von mir für die Jahre 2012 und 2013 EÜR verlangte. In der Tat könnte ich gut 13.000,- EUR aus dem Jahr 2012 als Verlustvortrag für 2013 geltend machen. In einem persönlichen Gespräch mit Finanzamt habe ich Folgendes erfahren: 1) Leider ist der Einkommenssteuerbescheid für 2012 mit falsch gebuchten Einnahmen rechtgültig und kann vom Finanzamt nicht geändert werden. Dieser weißt keine Verluste auf (da erstellte aber nicht bezahlte Rechnungen als Einnahmen gebucht). 2) Bei der Einkommenserklärung für 2013 habe ich alle diese fünf Rechnungen als Einnahmen gebucht, da diese im Jahr 2013 bezahlt wurden. Diese darf ich aber nicht korrigieren (die bereits im 2012 deklarierten Kundenrechnungen nicht wegnehmen), da diese strafbar wäre. Die Fragen: Gibt es eine Möglichkeit, den rechtskräftigen Einkommenssteuerbescheid für 2012 Rückgängig zu machen, damit ich diese korrigieren und anschließend den Verlustvortrag für 2013 geltend machen kann? Wäre eine Selbstanzeige für Fehlangaben im Jahr 2012 eine Möglichkeit oder ist der Risiko zu gross, dass ich noch mehr Probleme bekomme. Für eine Selbstanzeige muss ich – wenn ich es richtig verstanden habe – 10 Jahre aufrollen. Ich habe vom 2005 bis 4. Qtl. 2012 im Ausland gearbeitet und in Deutschland keine Steuererklärung abgegeben. Ist das Alles zu kompliziert und mit Risiken behaftet? Bedanke mich recht herzlich für die Unterstützung im Vorau.

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