EU-Rente zurückgezahlt...wie steuerlich geltend machen?

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Werden Renten zurückgefordert, sind sie im Kalenderjahr der Rückzahlung von den der steuerpflichtigen Person entsprechend zugeflossenen Leistungen abzuziehen. Auch der enthaltene Rentenanpassungsbetrag wird verrechnet.

Übersteigt in einem Kalenderjahr der zurückgezahlte Betrag den Betrag der zugeflossenen Leistungen, wird der übersteigende Betrag als negativer Betrag in der Rentenbezugsmitteilung angegeben.

Du musst also nichts tun.

Sie muss nicht, aber es ist ratsam als negativen Betrag auf der Anlage R einzutragen, wenn andere Einkünfte vorhanden sind

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Danke für die prompte Beantwortung, aber:

Was heißt das? Was muß ich da tun? Wo wird das eingetragen?

Anlage R als negativer Betrag

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Wert wird als negative Rente eingetragen.

ALG1 Nachzahlung bzw. Abfindungszahlung noch in Steuererklärung für 2016?

Hallo,

folgender Sachverhalt.

Mein Mann wurde im Okt '16 fristlos gekündigt. Er erhielt somit von Nov '16 bis Jan eine Sperrzeit ohne Bezug von ALG1.

Somit hätte ich in der Steuererklärung Jan-Okt16 beschäftigt bei Firma XYZ und Nov-Dez16 Arbeitssuchende ohne ALG1 Bezug angegeben.

Mein Problem ist nun folgendes. Mein Mann hat gegen die Kündigung geklagt. Und im April wurde mit dem ehemaligen AG ein Vergleich geschlossen. Fristlose Kündigung wurde in eine fristgerechte Kündigung zum 30.11.16 umgewandelt und eine Abfindung vereinbart.

Der ausstehenden Lohn für Nov '16 und die Abfindung wurden im Mai 2017 mit separater Lohnsteuerabrechnung für 2017 ausgezahlt. Muss ich das trotzdem in der Erklärung für 2016 angeben oder doch erst in der für 2017?

Und das andere Problem. Durch die Wandlung der Kündigungsfrist wurde die Sperrzeit aufgehoben. Meinem Mann wurde dadurch  jetzt im Juni doch noch anteilig ALG1 für Dez '16 nachbezahlt. Muss das in der Steuererklärung für 2016 noch ergänzen oder erst in der 2017 angeben?

Hab sonst schon alles fertig und würde die Steuererklärung gern abschicken.

Hoffe ich konnte alles verständlich erklären und jmd kann mir weiter helfen.

Danke schon mal.

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Rückwirkende Beitragsfestsetzung & Nachforderung - Krankenkassenbeitrag für freiwillig gesetzliche Versicherte?

Jahrelang erhielt meine gesetzliche Krankenkasse meine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) und mir wurde der Mindestbeitrag berechnet. Ende 2015 wurde der steuerfreie Grundfreibetrag erstmals überschritten. Im Laufe 2016 hat mein Steuerberater meine Einkommensteuererklärung abgegeben. Im Januar 2017 kam der Einkommenssteuerbescheid für 2015 vom Finanzamt, den ich an meine Krankenkasse weitergeleitet habe.

Nun erhielt ich eine rückwirkende Beitragsfestsetzung ab dem 01.01.15 und einer Nachforderung seitens der Krankenkasse in Höhe von über 3000 €.

Nun meine Frage:

  • Hat meine Krankenkasse das Recht, meinen Beitrag rückwirkend ab dem 01.01.15 zu ändern und einzufordern?

Generelle Frage:

  • Eine Beitragsanpassung ist ja offiziell erst möglich nachdem der Steuerbescheid vorliegt. Z.B. Steuerbescheid für 2016 liegt im April 2017 vor. Berechnet und erstattet dann die Krankenkasse auch rückwirkend den geringeren Beitragsatz bei niedrigerem Einkommen als im Vorjahr? Wahrscheinlich nicht, eher zukunftsbezogen ab Mai 2017...
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Chronologische Abgabe von (freiwilligen) Steuererklärungen nach nachträglich ergangenem Verlustfeststellungsbescheid nötig?

Hallo zusammen,

ich habe - mit sehr großer Hilfe von den Nutzern dieses Forums bei allen meinen Unklarheiten und Fragen - erfolgreich eine nachträgliche Verlustfeststellung meiner Studiumskosten erreicht. VIELEN DANK dafür!!

Jetzt steh ich vor einem letzten Rätsel...

Hier meine Chronologie:

  • bis 2012: Studium
  • Steuerjahr 2013: Beschäftigungsbeginn
  • 2014: Abgabe einer Steuererklärung für das Steuerjahr 2013, Bescheid ist ergangen
  • Steuerjahre 2014-2017: keine Steuererklärung eingereicht. Ich bin AN ohne sonstige Einkünfte, kein Arbeitgeberwechsel, etc, also nicht verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben
  • 2017/18: ich habe nachträglich eine Verlustfeststellung für meine Verluste aus den Studienjahren 2010-2012 machen lassen, der aufsummierte Feststellungsbescheid für 2012 ist im Juli 18 ergangen. Die Verluste werden sich folglich auf 2013 und auf jeden Fall bis in 2014, wahrscheinlich auch noch ein kleiner Rest in 2015 forttragen
  • Steuerjahr 2018: Arbeitgeberwechsel, also Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung bis 31.07.2019. Außerdem muss ich bis 31.12.2018 meine freiwillige Steuererklärung für 2014 abgeben. Zur Erinnerung: in 2014 soll der "Rest" meiner Verlustfeststellung aus 2013 fortgetragen werden

2 Fragen:

a) Habe ich wirklich bis 31.12.2018 Zeit, um meine Steuererklärung 2014 einzureichen, auch wenn ein Rest-Verlust aus 2013 darauf "wartet", weitergetragen zu werden? Oder muss ich das sofort machen, sobald der Bescheid 2013 geändert wurde?

b) Kann ich dann als nächstes die Erklärung 2018 abgeben (bis spätestens 31.7.2019, hierzu bin ich wegen Arbeitgeberwechsel verpflichtet), OHNE eine Erklärung für die "Zwischenjahre" 2015, 2016 und 2017 einzureichen?

Ich würde für diese "normalen" Steuerjahre (2015-2017) gerne die 4 Jahre und die Verzinsung ausschöpfen - also die Erklärung für 2015 erst bis 31.12.2019, für 2016 bis 31.12.2020 und die für 2017 bis 31.12.2021 abgeben.

Geht das so?

Danke schonmal für die Hilfe!!
Pia

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Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung

Liebe User,

nach längerer Krankschreibung fordert die Krankenkasse nach § 51.Abs. 1 SGB V einen Antrag (G100, G110) auf REHA. Der Antrag wurde mir gesendet. Nun soll ich den Empfang bestätigen und den Antrag mit Frist von 10 Wochen zurücksenden. Soweit alles im gesetzlichen Rahmen. Meine Frage: Kann ich anstatt des Reha-Antrags auch einen Antrag auf Erwebsminderungsrente stellen? Lt. Schreiben Krankenkasse sind ab Zugang des Schreibens div. Anträge an die Rentenversicherung ZUSTIMMUNGSPFLICHTIG. Aufgrund meines gesundheitlichen Gesamtzustandes (bin in 1 Monat 59 Jahre alt) würde ich lieber eine EU-Rente beantragen. Ich war 2011 nach einer Herzattacke und psych. Erkrankung bereits 6 Wochen in Reha, wurde mit Std.-Weiser Wiedereingliederung als Arbeitsfähig entlassen. Nach erfolglosem Arbeitsversuch wurde eine EU-Rente abgelehnt. Widerspruch durch VDK blieb erfolglos. Von einer REHA verspreche ich mir überhaupt nichts. Die letzte war eine reine Beschäftigungstherapie mit Uniabgägern als Therapeuten. "Was nützt einem Hungrigen eine Speisekarte? ". Frage: Ist es sinnvoll den Rehaantrag an die Krankenkasse zur Einreichung bei der RV zu überlassen bezügl. der Umwandlung in eine EU-Rente? oder diesen mit einem Zusatzschreiben (keine Reha) selbst bei der RV einzureichen? Hat hier jemand Erfahrung darin, welches vorgehen anzuraten ist? Bitte nur fundierte Antworten oder Querverweise.

Vielen Dank

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