EU Erwerb und Vorsteuerabzug

1 Antwort

Hallo,

bei solchen EU-Einkäufen wird auf Seite 1 des USt.-Formulares der Betrag quasi als Umsatzsteuer angegeben und auf der Seite 2 als Vorsteuer angegeben. Es handelt sich hierbei um eine "Nullrunde", weil es Innergemeinschaftliche Erwerbe sind.

Bei Zeile 32 des Ust.-Formulares steht Innergemeinschaftliche Erwerbe. Hier tragen Sie den Nettobetrag in der Spalte "ohne UST" ein und gleich gegenüber in der Spalte "Steuer" den Steuerbetrag ohne Centbeträge. Auf Seite 2 setzen Sie den gleichen Steuerbetrag in Zeile 61 ein. Falls Sie mit einem Buchhaltungsprogramm arbeiten, so ist es das Sachkonto 3420/19% Ust und 19% Vst I.E. Wenn Sie dann as Ust.-Formular drucken möchten, folgt das auf diesem Weg ganz automatisch.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. MfG EKG

Kleinunternehmerregelung Definition "wenn VORRAUSSICHTLICH der Umsatz 50.000 Euro nicht übersteigen wird"?

Hallo,

ich bin in diesem Jahr Kleinunternehmer und habe mit nun 17000 Euro umsatz aufgehört Umstätze zu generieren, weil ich den Kleinunternehmerstatus im nächsten Jahr nicht verliren möchte.

Nun heißt es aber, dass darüber hinaus auch nicht ERWARTET werden darf, dass ich im nächsten Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz mache. Im Gesetz steht glaube ich, dass ich von der Regelung gebrauch machen darf, wenn mein Umsatz im nächsten Jahr vorraussichtlich nicht 50.000 Euro überschreiten wird.

Dass ich weiterhin für 2017 die KUR in Anspruch nehmen darf, wenn ich entgegen meinen Erwartungen 50.000 Euro übersteige, ist mir klar.

Aber das ist für mich sehr wage. Ich hätte nie gedacht, dass es in einem so überregulierten Land wie Deutschland ein so wichtiges Gesetz gibt, das über finanzielle Verbindlichkeiten im 5-stelligen Betrag entscheidet und auf dem aufbaut, was der Steuerpflichtige "glaubt" oder "vermutet".

1.) Zu welchem Zeitpunkt muss denn diese Prognose erstellt werden? 31.12. des Vorjahres? Und was wenn sie sich später ändert?

2.) Wenn man am 30.12. des nächsten Jahres zu der Erkenntnis kommt, dass man am 31.12. den entscheidenden Silvesterknaller verkaufen und auf 50.001 Euro Umsatz kommen wird, dann wird man mit Sicherheit sage ich jetzt mal davon ausgehen können, dass man für dieses Jahr nicht regelbesteuert werden muss. Aber was wäre, wenn sich diese Situation früher abspielt? Im November, Oktober, Juni? Wann ist die Grenze?

3.) Und was, wenn man im Januar schon 49,000 Euro Umsatz gemacht hat aber davon ausgeht, dass man nach weiteren 999 Euro Umsatz im Februar für den Rest des Jahres aufhört und keinen Umsatz mehr macht?

4.) Was, wenn man überhaupt keine Prognose aufstellen kann, wie bei mir?

Ich könnte, wenn ich das ganze Jahr selbständig arbeiten würde, locker 60.000Euro oder 80.000 Euro machen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Vielleicht sogar 100.000 Euro. Aber ich weiß noch nicht, wieviele Monate ich tatsächlich arbeiten werde. Das hängt von vielem ab. Z.B. würde ich vielleicht ab Sommer wieder studieren, wenn ich zugelassen werde. Auf jeden Fall möchte ich keine Ust bezahlen. Und wenn ich das müsste, dann würde ich lieber 0 Euro Umsatz machen und mich lieber irgendwo anstellen lassen, weil der Stundenlohn bei der Selbständigkeit dann leider überhaupt nicht mehr attraktiv wäre.

5.) Darf ich unter diesen Umständen die KUR in Anspruch nehmen und damit rechnen, dass die Regelbesteuerung für mich nicht zutreffen wird?

Vielen Dank

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Darf man zur Einhaltung der Kleinunternehmerumsatzgrenze von 17,500 Euro Rechnungsausstellungen ins nächste Jahr verschieben?

Darf man zur Einhaltung der Kleinunternehmergrenze von 17,500 Euro Rechnungen ins nächste Jahr verlegen?

Z.B., Dienstleistung im Maii 2016 erbracht. Rechnung (über 1000 Euro) geschrieben Janauar 2017. Bezahlt Januar 2017. Umsatz verbucht für Januar 2017 (Zahlungseingang).

Gesamtumsatz 2016 bliebe somit bei 17.400Euro. Wenn die Abwicklung in 2016 Erfolgen würde, beträge der Gesamtumsatz 18.400 Euro.

Die Auftraggeber hätten nichts dagegen. Dürfte man das so machen und den Kleinunternehmerstatus 2017 behalten?

Wenn ja, mit wievielen Rechnungen könnte man das so machen? Gibt es eine Begrenzung?

Man sei Freiberufler UND Gewerbetreibender (2 Steuernummern). Es fand nie eine Auseinandersetzung bezüglich IST- / SOLL-Versteuerung statt.

Vielen Dank

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Kann man Zahlungen und Erstattungen unterschiedlicher Steuerarten beim Finanzamt verrechnen lassen?

Laut meiner Steuerberechnung habe ich für 2009 eine Einkommensteuererstattung und bei der Umsatzsteuer eine Nachzahlung zu erwarten. Kann man beim Finanzamt mit Abgabe der Erklärung gleich eine Verrechnung beantragen um evtl. Zahlungsversäumnisse zu vermeiden?

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Umst VZ Rückerstattung: Wie in EÜR buchen, bzw. überhaupt buchen?

Hallo,

eine Frage an die Buchhalter bzw Steuerexperten.

Ich bin Gewerbetreibender und muss monatlich die Umst VZ per Elster ans Finanzamt tätigen.

Ich habe Anfang 2016 eine Umst Sondervorauszahlung (1/11) über 700€ getätigt. In der Umst VZ für Dez 2016 habe ich diese SVZ abgezogen. Dummerweise habe ich statt den 700€ nur 600€ ins Umst VZ Formular eingetragen.

Die VZ für Dezember 2016 ist also (fiktiv):

  • Umstst. 1000 €
  • SVZ: 600 € (hätten 700€ sein müssen)
  • Verbleibend: 400 € (hätten 300€ sein müssen, hab somit 100€ zuviel abgeführt)

Dem Finanzamt ist dies aufgefallen und ich hab nun eine Rückerstattung über 100€ erhalten.

Frage: Wie muß ich diese Umst Rückerstattung korrekterweise in der EÜR buchen, also welche Kontonummer (SKR03), bzw muss diese Erstattung überhaupt gebucht werden (in meiner EÜR ist der richtige SVZ Betrag eingetragen den ich ja Anfang 2016 bezahlt hab)?

Habe folgende EÜR Buchungen:

  • 1781 Ust VZ 1/11 700€
  • 1780 Ust VZ Dez 400€
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Sebständig, Nicht angemeldet bei Finanzamt, Mwst einbehalten, Selbstanzeige und Strafe?

Hallo, ich weiß, ich werde jetzt bestimmt viel mit der moralischen Keule abbekommen...und habe es auch sicher verdient... Ich arbeite seit ca 15 Monaten als Freiberufler in der Webdesign-Branche. Habe damals (war mitten in der Trennung von Frau und Kind) den Erfassungsbogen vom Finanzamt zwar angefordert und erhalten, aber nicht wieder zurückgeschickt... Da nahm das Unheil also seinen Lauf...Da ich völlig unvorbereitet und ohne Hilfsmittel in jeglicher Form startete war das Geld also immer knapp (monatelang unter Hartz4 Satz). Der größte Fehler war aber, das ich zusätzlich zum Nichtanmelden immer Mwst. auf die Rechnungen geschrieben habe... Da ich nicht angemeldet war, wurde sie natürlich auch nicht eingefordert... Habe immer gedacht, wenn die Aufträge laufen, melde ich mich ordnungsgemäß (rückwirkend) an, und zahle die von mir einbehaltene Umsatzsteuer zurück... Das Geld war aber nie da, hatte (und habe) sogar existentielle Nöte... Bin leider viel zu spät aufgewacht, und möchte und muss jetzt alles bereinigen, bzw. mich meiner (Schand)Tat stellen...weiß nur nicht, wie ich das am besten tue...

Einer meiner Kunden hat dazu eine Betriebsprüfung des Finanzamtes gehabt, in der meine Rechnung aufgefallen ist... Verdammter Mist, in den ich mich da reingeritten habe... Es sind ca 1800€ von mir einbehalte Mwst.... Bin dankbar für Tips!!!!!!

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Freiberufler zwei Ateliers in verschiedenen Bezirken, Finanzamt ummelden?

Ein Freiberufler hat ein zweites Atelier in einem anderen Bezirk in Berlin bezogen. Dort arbeitet er hauptsächlich. Das erste bleibt ebenfalls bestehen und liegt im selben Bezirk wie die Meldeadresse. Der Freiberufler zahlt Einkommensteuer und Umsatzsteuer, muss er nun für das 2. Atelier sich bei dem dort zuständigen Finanzamt melden, oder alles dorthin ummelden, sogar seine freiberufliche Tätigkeit dort gar neu anmelden.

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