Etliche Firmen dutzen potentielle Bewerber in Stellenanzeigen (z.B. die Bahn), warum?

2 Antworten

Ich würde auch nicht darauf reagieren, aber die Bahn sucht gezielt Berufseinsteiger/Auszubildende. Diese Jugendlichen finden Förmlichkeiten umgekehrt eher abstoßend.

Ich (64) habe schon mit 17-jährigen zu tun gehabt, die zu mir sagten "Du kannst ruhig Du zu mir sagen."

Selbstredend hatten die sich schon disqualifiziert, aber so ist eben der heutige Stil.

Ich schätze mal, dass die Anzeigen von einer Marketingagentur formuliert wurden.

Danke wfwbinder.

Interessant bei der Bahn finde ich, dass auch potentielle Stellen für "reifere" Bewerber wie z.B. Ingenieurstellen in der Du-Form verfasst sind.

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@lohepudel

War mir noch nicht aufgefallen, ich kenne nur die Werbung um Azubis zu bekommen.

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Anders als wfwbinder bin ich durchaus nicht abgeneigt, wenn ich "du" genannt werde.

Einerseits ist dies in vielen Ländern bereits seit Ewigkeiten Brauch (englischsprachige Länder [you statt thou] oder skandinavische Länder, das Chinesische kennt ohnehin keine Unterscheidung....). Wir folgen diesem Trend offenbar. Ich find es in Ordnung.

Andere Ethnien halten dafür umso konsequenter am "Sie" fest (spanisch, polnisch, portugiesisch...).

Und wfwbinder und mich trennen auch nur 11 Jahre.

Andererseits kommt es auch auf den inneren Kontext an. Bei uns im Büro duzen sich alle, vom Chef bis zur Putzfrau und im Alter von 19 bis 80 (ja, auch eine 80jährige arbeitet bei uns). Das schafft eine gewisse Nähe, die man in förmlicheren Gruppen leider vermissen muss. Ich würde mich in einer Sie-Gruppe unwohl fühlen.

Mich schreckt an solchen Anzeigen höchstens ab, dass ich nicht ins Bewerberprofil passe :-)

Berufliche Veränderung mit 40+ : Ist die Selbstständigkeit für gut qualifizierte Fachleute dann eine sinnvolle Option?

Mit 40+ steht man nach Ausbildung/Studium ja meist fest im Berufsleben. Ich stelle nun beim Wunsch nach beruflicher Veränderung (Ingenieur Baubereich) jedoch fest, dass die Optionen z.B. auf mehr Gehalt durch einen Wechsel gar nicht so selbstverständlich sind. Im Gegenteil: Man konkurriert mit jüngeren Kollegen die zwar weniger Berufserfahrung besitzen, jedoch bei bestimmten Programmen und Methoden (trotz Fortbildung) gelegentlich die Nase vorne haben. Und günstiger sind.

Bei etlichen Firmen müsste ich nach genauerer Analyse und Gesprächen mit zum Teil viel schlechteren Konditionen rechnen. Und mit deutlich mehr Stress.

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