ETF gegen aktive Fonds ?!? - Welche Variante ist langfristig besser geeignet?

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2 Antworten

Gute Fondsmanager können Risiken begrenzen und an Aufwärtsbewegungen partizipieren. Sie können insbesondere problematische Bereiche aus dem Portfolio entfernen, untergewichten oder umschichten. ETFs dürfen das nicht, da sie sich an eine klare Strategie halten müssen. Natürlich haben die auf Basis einer Marktkapitalisierung oder modifizierten Kriterien auch einen langfristigen Aufwärtstrend und die ETFs kosten letztendlich nicht viel, aber die Vorteile aktiv verwalteter Fonds überwiegen vor allem dann, wenn Anleger nicht ihre Portfolios ständig beobachten und auf Marktturbulenzen kurzfristig reagieren können.

Ich selbst verwende ETFs für Segmente, mit denen ich mich momentan nicht intensiv befassen kann oder für die einfach eine Basis-Indexperformance als Beimischung sinnvoll ist. Alle meine ETF-Positionen sind jedoch nach unten abgesichert und damit ist das Risiko gering gehalten. ETFs erfordern ein sehr aktives Management eines Portfolios.

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Ein ETF ist dem freien Fall chancenlos ausgesetzt.

Es sei denn, man schaltet sein Hirn ein.

Niemand verlangt von Dir, dass Du ETFs kaufst und deren weitere Entwicklung unbeobachtet läßt.

Ein ETF ist übrigens keine "binäre Option", die verfallen kann, und daher gibt es keinen freien Fall, sondern die Abbildung des zugrunde liegendes Index (meistens 1:1).

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