ESt-Erklärung: Monatskarte absetzen statt km-Pauschale?

3 Antworten

Hallo,

da auch Privatnutzung, sind auch die Kosten nur anteilig abzugsfähig, denke ich. Ich würde sicherheitshalber die privat genutzten Tage grob schätzen und einfach herausrechnen, damit bist du auf der sicheren Seite. 

Wer wird schon dem FA die private Nutzung im Einzelnen haargenau nachweisen können. 

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Danke für die Antwort.

Ich hab mir jetzt gedacht, dass das FA ggf. selbst einen Privatanteil herausrechnen könnte, wenn es meint, dies tun zu müssen.

 Dass man dies also nicht vorsorglich selbst tun muß. Die Monatskarte wurde ja aus beruflichen Gründen angeschafft. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Ich hab bei google nichts rechtes gefunden. Es ist ja auch merkwürdig, wenn bei der km-Regelung nur die einfache Strecke abgesetzt werden kann, aber bei Monatskarte die gesamten Fahrtkosten abgesetzt werden könnten?

Wenn die Monatskarte nur anteilig abgesetzt werden kann, wäre evtl. wieder die km-Regelung günstiger. Hilfe, ich kenn mich nicht aus.

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@Brigi123

Ich hab jetzt gefunden: § 9 Abs. 2 EStG.

Aber interessant wären natürlich irgendwelche Durchführungsverordnungen, Richtlinien o.ä. Oder Erfahrungswerte.

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@Brigi123

Brigi123,

ich weiß, dass es wie von mir beschrieben, bei Selbständigen steuerlich so gehandhabt wird. Deshalb vermute ich mal, dass es bei den AN steuerlich nicht viel anders sein wird. 

Ich würde ein paar (nicht zu viele Tage) fiktive Privatfahrten herausrechnen und hätte ein (fast) reines Gewissen. ;-) 

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ich würde auch mal die Kilometer-Pauschale ausrechnen: wenn der Unterschied nicht allzu groß ist, würde ich die km-Pauschale nehmen.

Man weiß ja nicht, wie viel das Finanzamt für die auch privat nutzbare Monatskarte anerkennt

der bereits in die Lohnsteuertabelle eingearbeitete Freibetrag beträgt 1.000 € .......

da die enstandenen Kosten UNTER diesem Betrag liegen ....

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Insgesamt kommt sie über 1000,- Euro, da noch anderes dazu kommt, u.a. 1600,- Euro Verpflegungsmehraufwand.

Vielleicht könntest Du trotzdem noch meine Frage beantworten? Wäre nett.

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Elster-ESt / Reisekosten, Verpflegungsaufwand, Tätigkeitsstätte

Guten Tag,

ich habe folgende Probleme bei meiner Einkommensteuererklärung 2014 mit Elster:

Zu meiner Situation:

Ich mache zur Zeit meine Ausbildung/Fortbildung zum Handelsfachwirt im Lebensmitteleinzelhandel.

Die 4 jährige Ausbildung ( Einzelhandelskaufmann 1+2 Lj. / Handelsfachwirt 3+4 Lj. ) sieht vor, dass man jedes Jahr ein anderes Warenhaus kennen lernt, zwecks unterschiedlicher Größen, Warenvolum, Führungskräfte,...

Jetzt zu meinem Problem:

In meinem Ausbildungsvertrag ist keine 1. Tätigkeitsstätte definiert. Als Arbeitgeber steht dort die Zentrale meines Betriebes (Kiel). Ich selbst habe 2014 in einem Stadtteil von Kiel gearbeitet. Die Adresse ist also eine andere!

In der Zeit vom 01.06 - 31.10 war ich dann als "Saisonkraft" in dem Warenhaus auf Sylt, weil dort Hilfe benötigt wurde hinsichtlich des Saisongeschäftes. In diesem Zeitraum war ich auf dem Festland untergekommen und bin täglich mit dem Zug gependelt. Die Fahrten wurden mir am Ende des Monats zurück erstattet. (Bahnticket). Das Zimmer, welche ich bezogen hatte, wurde auch bezahlt! Zusätzlich wurde mir eine Fahrt im Monat nach Hause bezahlt (Fahrtkostenabrechnung). Ich bin in der Regel aber dreimal nach Hause gefahren (Familie/Lebensgefährtin/Sport). Pro Hin- und Rückfahrt insgesamt 300km, also ca. 90€ die Tour. Sind pro Monat 270€ Fahrtkosten (0,30€/km), wovon ich 90€ vom Arbeitgeber zurück erstattet bekommen habe.

--> Bloß kann ich den "Überhang" von 180€ überhaupt geltend machen? Evtl. mit einem Fahrtennachweis in Excel?! ((Anlage N, Seite Auswärtstätigkeit, Zeile 49-51?) Die Motive sind ja eher privater Natur. Bezogen auf den Zeitraum von 5 Monaten kommt da aber schon ordentlich Geld zusammen.

Des Weiteren, wie sieht es mit dem Verpflegungsaufwand aus? Hinsichtlich dessen habe ich keinerlei Unterstützung vom Arbeitgeber bekommen. --> Kann ich das nicht als Pauschbetrag für 3 Monate wirksam machen? (Anlage N, Seite Auswärtstätigkeit, Zeile 54?)

Meine Tätigkeitsstätten waren also:

  1. 01.01 - 31.05 Kiel-Wik
  2. 01.06 - 31.10 Westerland, Sylt
  3. 01.11 - 31.12 Kiel-Wik

Im zweiten Zeitraum wurde ich aber kostentechnisch weiterhin in Kiel-Wik belastet! Ich war in Westerland, Sylt nur zur Aushilfe.

--> Wie trage ich diesen Zustand nun bei Anlage N, Seite 2, Entfernungspauschale ein?

Ich hoffe wirklich, dass ich einigermaßen verständlich erklären konnte und man da durchschaut?! Ich bin über jede Hilfe dankbar!

Freue mich auf Antworten von Euch!

Mit freundlichem Gruß

ely

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