Erstmal Online-Beratung, dann Mediation und erst dann Rechtsanwalt. Ist das normal bei Rechtsschutzversicherungen?

2 Antworten

Jede Versicherung führt detailliert und abschließend auf, welche Art von Rechtsstreit versichert ist.

Mit der genannten Klausel wird im Grunde nur eine Selbstverständlichkeit ausgedrückt: Man kann keine Leistungen in Anspruch nehmen die nicht von der Rechtsschutzversicherung generell übernommen werden müssen. Ansonsten könnte man ja auf die Idee kommen, sich allgemeine Informationen zur Rechtslage statt über Google über die Onlineberatung der Versicherung zu verschaffen.

Dazu, dass man zuerst die Onlineberatung oder Mediation in Anspruch nehmen muss und erst danach zum Rechtsanwalt darf steht in dieser Klausel im übrigen nichts. Woher nimmst Du die entgegen gesetzte Ansicht?

Wenn die Versicherung nicht für den Rechtsschutzfall eintreten muss, dann muss sie auch nicht die Kosten für Mediation oder online-Beratung übernehmen.

Von Anwälten steht da nichts.

Wann die Versicherung für den Fall eintreten muss, steht in anderen Sätzen.

Vielleicht wäre ein Gewerkschaftsbeitrag da auch günstiger.

Du hast die genannte Klausel aus der Rechtsschutz nicht verstanden.

Wenn man bei einer Rechtsschutzvers. mit Arbeitrecht bereits länger versichert ist, dann bringt der Tip mit der Gewerkschaft gar nichts, die DGB Rechtsschutz bedingt darüber hinaus eine Anwartschaftszeit. Wer will schon unnötig doppelt zahlen? Zumal wenn aktuell ein konkretes Kündigungsrisiko vorhanden ist?

=> Nicht hilfreich!

0

Was möchtest Du wissen?