Erste Steuererklärung für 2014, 2015, 2017?

1 Antwort

  1. Du kannst trotzdem alle Erklärungen direkt hintereinander an einem Tag machen.
  2. Solange Dein Jahresbrutto unter 10.000,- war lohnen sich keine weiteren Angaben. Die persönlichen Daten und die Angaben aus der Lohnsteuerbescheinigung reichen.
  3. In der Zeile "Angane über die Zeiten der Nichtbeschäftigung" trägst Du "Schüler" ein.
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Vielen Dank für die schnelle und klare Antwort! Hat mir sehr geholfen!

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Eine Steuernummer wirst Du mit dem ersten Steuerbescheid bekommen, aber eine Steueridentnummer hast Du ja bereits, diese trägst Du auf dem Hauptvordruck mit ein.

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Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

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Zuflussprinzip/Abflussprinzip Möglichkeiten und Grenzen

Im vergangenen Jahr hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, außergewöhnliche Belastungen oberhalb der Grenze der zumutbaren Belastung gehabt zu haben.

Welche Kosten können als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden:

  1. Arztrechnung aus dem Jahr 2013, die erst 2014 bezahlt wurde?
  2. Arztrechnung aus dem Jahr 2014, die erst 2015 bezahlt wurde (ist erst am 31.12. erstellt worden)?
  3. Arztrechnung aus dem Jahr 2014, die 2014 bezahlt wurde, aber 2015 durch die Krankenversicherung erstattet wurde.

Wenn ich es mit dem Abflussprinzip (es geht hier ja nicht um Zufluss) konsequent anwende, müsste es richtig sein: 1-ja, 2-nein, 3-ja. Liege ich damit richtig? Wenn nicht, wie müsste es sein?

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Warum müssen manche Bürger keine Steuererklärung machen und andere werden aufgefordert?

Warum müssen manche Bürger keine Steuererklärung machen und andere wiederum werden sogar vom Finanzamt aufgefordert?

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Steuerfreibetrag oder doch lieber Einkommenssteuererklärung?

Hallo,

Zunächst einmal handelt es sich bei meiner Frage schon um eine sehr spezielle, zu der ich bisher keinen Beitrag finden konnte. Ich wende mich zunächst an diese Plattform, da ich ein kostenpflichtigen Ratgeber vermeiden möchte.

Ich muss, wie wahrscheinlich sehr viele, jeden Tag zur Arbeit pendeln. Mein einfacher Arbeitsweg liegt bei ca. 76km. Nun habe ich überlegt einen Steuerfreibetrag auf meiner Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Im Grunde tut sich da nichts. Ob es nun Ende des Jahres in einem Batzen kommt, oder jeden Monat.

Allerdings steht auf dem Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung eine Zeile die sich Fahrtkostenersatz des Arbeitgebers nennt. Nun ist die Frage was ich dort angeben muss. Ich erhalte von meinem Arbeitgeber jeden Monat 250€ Brutto für meinen Arbeitsweg. Ich gehe davon aus, dass dieser Beitrag der sogenannte Fahrtkostenersatz ist.** In wie weit beeinträchtigt dieser Betrag meinen Steuerfreibtrag?** Werden diese 250€ monatlich davon abgezogen? Wenn ja, macht es dann mehr Sinn den Lohnsteuerjahresausgleich zu nutzen? Denn dort gibt es keine Angabe zu Fahrtkostenersatz. Mein Wunsch ist es eigentlich monatlich mehr Netto zu haben. Aber natürlich nicht, wenn ich dadurch aufs Jahr gesehen weniger von habe. Was meint Ihr ?

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Änderung der Steuerklasse von II auf I durch AG?

Ich bin im Juli 2017 gekündigt worden und habe an diesem Tag die nachbearbeiteten Lohnabrechnungen für Jan. - Mai 2017 mit Änderung von II auf I bekommen. Seit 2014 bin ich alleinerziehend mit Kind (9Jahre) und war 2015 und 2016 in Steuerklasse 2. Ebenfalls bis Mai 2017 und dann wurden die Lohnabrechnungen nachkorrigiert und mit der Gehaltsabrechnung Mai verrechnet (ca. -250Euro). Meine persönliche Situation hat sich aber nicht geändert, wieso wird die Steuerklasse einfach geändert?

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Masterstudium Verlustvortrag auch mit bereits erfolgten Einkommenssteuererklärungen möglich?

Hallo, ich würde gerne wissen ob es für mich sinnvoll ist für 2013 noch einen Verlustvortrag einzureichen obwohl ich bereits für 2014 und 2015 Einkommenssteuererklärungen abgegeben habe, in denen das Masterstudium nicht berücksichtigt wurde.

Folgender Sachverhalt:

  • 2013 bisher keine Erklärung, 2200 € Verlustvortrag möglich (Steuerprogramm meldet 600€ Erstattung nach Berufseinstieg??)
  • 2014 Steuererklärung bereits abgegeben, bei 400 € gezahlter Lohnsteuer (Nebenjob) Bruttoeinkommen gesamt 6500 €
  • 2015 Steuererklärung bereits abgegeben, bei 250 € gezahlter Lohnsteuer (Nebenjob) Bruttoeinkommen gesamt 10000€
  • 2016 noch nichts eingereicht, Job angefangen und viel Lohnsteuer gezahlt

Die Frage ist, was passiert wenn ich für 2013 den Verlustvortrag einreiche: Verpufft er oder wird er ggf. sogar bis ins Jahr 2016 durchgereicht? 2014 und 2015 stehen ja ansich fest - werden die im Nachhinein nochmals verändert?

Vielen Dank schonmal !

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