Erste Steuererklärung für 2014, 2015, 2017?

1 Antwort

  1. Du kannst trotzdem alle Erklärungen direkt hintereinander an einem Tag machen.
  2. Solange Dein Jahresbrutto unter 10.000,- war lohnen sich keine weiteren Angaben. Die persönlichen Daten und die Angaben aus der Lohnsteuerbescheinigung reichen.
  3. In der Zeile "Angane über die Zeiten der Nichtbeschäftigung" trägst Du "Schüler" ein.

Vielen Dank für die schnelle und klare Antwort! Hat mir sehr geholfen!

0

Eine Steuernummer wirst Du mit dem ersten Steuerbescheid bekommen, aber eine Steueridentnummer hast Du ja bereits, diese trägst Du auf dem Hauptvordruck mit ein.

1

Steuererklärung: Mehrere Beschäftigungsarten in einem Jahr. Was muss ich angeben?

Hallo!

Wie verhält es sich, wenn man in einem Jahr zuerst eine geringfügige Beschäftigung (6 Monate neben dem Studium) und später eine Vollzeittätigkeit hatte (3 Monate ab Ende des Studiums)?

Das Problem liegt hier: Es ist nicht klar, ob bei der geringfügigen Beschäftigung (400 Euro mtl.) Lohnsteuer pauschal vom Arbeitgeber abgeführt wurde. Im Anschluss an die geringfügige Beschäftigung hat der AG eine Lohnsteuerbescheinigung versandt, was darauf hindeutet, dass noch keine Lohnsteuer abgeführt wurde (Es steht auch drauf, dass 0 Euro LSt einbehalten wurden). Muss diese Beschäftigung jetzt in der Steuererklärung mit angegeben werden? Und was hat das für Konsequenzen? Soweit ich das beim Durchforsten des Internets verstanden habe, keine. Zumindest solange der Lohn unter einem Wert von 8xxx Euro jährlich liegt.

Durch die dreimonatige Vollzeitbeschäftigung am Ende des Jahres wird dieser Wert jedoch überschritten, wenn man alle Einkünfte aus den beiden Beschäftigungen zusammenrechnet. Muss man jetzt damit rechnen, dass man Lohnsteuer für die geringfügige Beschäftigung nachzahlen muss? Oder kann man das so nicht zusammenrechnen? Für die Vollzeittätigkeit wird ja ordnungsgemäß Lst. einbehalten.

Der Grund für die Steuererklärung ist eigentlich nur, Fahrtkosten für die Vollzeitbeschäftigung geltend zu machen. Bzw. wird einem ja überall geraten eine Steuererklärung zu machen, wenn man nur einen Teil des Jahres einer Tätigkeit nachgegangen ist. Kann die Angabe über die geringfügige Beschäftigung einfach weggelassen werden?

Vielen Dank für die Mithilfe an der Lösung des Problems!

...zur Frage

Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

...zur Frage

Zuflussprinzip/Abflussprinzip Möglichkeiten und Grenzen

Im vergangenen Jahr hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, außergewöhnliche Belastungen oberhalb der Grenze der zumutbaren Belastung gehabt zu haben.

Welche Kosten können als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden:

  1. Arztrechnung aus dem Jahr 2013, die erst 2014 bezahlt wurde?
  2. Arztrechnung aus dem Jahr 2014, die erst 2015 bezahlt wurde (ist erst am 31.12. erstellt worden)?
  3. Arztrechnung aus dem Jahr 2014, die 2014 bezahlt wurde, aber 2015 durch die Krankenversicherung erstattet wurde.

Wenn ich es mit dem Abflussprinzip (es geht hier ja nicht um Zufluss) konsequent anwende, müsste es richtig sein: 1-ja, 2-nein, 3-ja. Liege ich damit richtig? Wenn nicht, wie müsste es sein?

...zur Frage

Änderung der Steuerklasse von II auf I durch AG?

Ich bin im Juli 2017 gekündigt worden und habe an diesem Tag die nachbearbeiteten Lohnabrechnungen für Jan. - Mai 2017 mit Änderung von II auf I bekommen. Seit 2014 bin ich alleinerziehend mit Kind (9Jahre) und war 2015 und 2016 in Steuerklasse 2. Ebenfalls bis Mai 2017 und dann wurden die Lohnabrechnungen nachkorrigiert und mit der Gehaltsabrechnung Mai verrechnet (ca. -250Euro). Meine persönliche Situation hat sich aber nicht geändert, wieso wird die Steuerklasse einfach geändert?

...zur Frage

Warum müssen manche Bürger keine Steuererklärung machen und andere werden aufgefordert?

Warum müssen manche Bürger keine Steuererklärung machen und andere wiederum werden sogar vom Finanzamt aufgefordert?

...zur Frage

Masterstudium Verlustvortrag auch mit bereits erfolgten Einkommenssteuererklärungen möglich?

Hallo, ich würde gerne wissen ob es für mich sinnvoll ist für 2013 noch einen Verlustvortrag einzureichen obwohl ich bereits für 2014 und 2015 Einkommenssteuererklärungen abgegeben habe, in denen das Masterstudium nicht berücksichtigt wurde.

Folgender Sachverhalt:

  • 2013 bisher keine Erklärung, 2200 € Verlustvortrag möglich (Steuerprogramm meldet 600€ Erstattung nach Berufseinstieg??)
  • 2014 Steuererklärung bereits abgegeben, bei 400 € gezahlter Lohnsteuer (Nebenjob) Bruttoeinkommen gesamt 6500 €
  • 2015 Steuererklärung bereits abgegeben, bei 250 € gezahlter Lohnsteuer (Nebenjob) Bruttoeinkommen gesamt 10000€
  • 2016 noch nichts eingereicht, Job angefangen und viel Lohnsteuer gezahlt

Die Frage ist, was passiert wenn ich für 2013 den Verlustvortrag einreiche: Verpufft er oder wird er ggf. sogar bis ins Jahr 2016 durchgereicht? 2014 und 2015 stehen ja ansich fest - werden die im Nachhinein nochmals verändert?

Vielen Dank schonmal !

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?