Erstattungszinsen Finanzamt - Steuern?

1 Antwort

Na klar - Zinsen sind Einkünfte.

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Okidoki, das hat auch nichts mit diesen 801€ zu tun? Ich kann ja wohl kaum einen Freistellungsauftrag beim Finanzamt einreichen oder?

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@PaLuSc

Ich dachte, Du hättest das mit dem Freistellungsauftrag verstanden.

Was hat der mit Zinsen zu tun, die Du erhalten hast?

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@correct

Zinsen sind doch Kapitalerträge oder nicht? Und ich dachte 801€ an Kapitalerträgen sind steuerfrei

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@PaLuSc

Und ich dachte, Du hättest hohe Zinsen erhalten.

Was jetzt?

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@correct

« Hoch » für einen Studenten :D also nicht über 801€.

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@PaLuSc

Es hat mit den 801 € zu tun. Übersteigen die Erstattungszinsen den Sparerfreibetrag nicht, bleiben sie einkommensteuerfrei. Übersteigen sie ihn, wird das, was ihn übersteigt, besteuert.

Mit einem Freistellungsauftrag hat es hingegen nichts zu tun. Mit der Freistellung (der Zinsen) von der Erhebung von Kapitalertragsteuer kannst du ja nur jemanden beauftragen, der überhaupt verpflichtet ist, Kapitalertragsteuer auf die von ihm an dich gezahlten Erträge einzubehalten. Für das Finanzamt besteht aber keine Verpflichtung, Kapitalertragsteuer auf Erstattungszinsen einzubehalten; folglich gibt es für einen Freistellungsauftrag an das Finanzamt auch keinerlei rechtliche Grundlage.

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@blackleather

Muss man dann dennoch eine Steuererklärukg abgeben wenn man unter den 801€ bleibt oder nicht?

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@PaLuSc

Deswegen nicht - die Zahl in der Frage genannt und es wäre längst beantwortet.

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@correct

Hast recht, beim nächsten mal dann :) ich fasse zusammen: Meine Zinsen vom FA sind unter 801€, ebenso die Summe aller Kapitalerträge, also muss ich, da ich unter normalen Umständen keine Steuererklärung abgeben muss, in diesem Fall keine Steuererklärung abgeben. Korrekt?

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@PaLuSc

Nein - die Summe aller Kapitalerträge ist wie hoch ?

Mann !!

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@correct

Unter 801€, die Zinsen vom FA natürlich mit einberechnet

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@PaLuSc

Also keine Steuererklärung notwendig, oder?

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Progressionsvorbehalt bei verspäteter Abgabe der Steuererklärung ?

Hallo zusammen

Ich bin, zum Glück,  nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, deshalb habe ich ja 4 Jahre Zeit, diese freiwillig nachzuholen. Für 2011 hätte ich die Erklärung also bis 31.12 2015 einreichen können, leider habe ich die Frist verpennt, die Erklärung ging 21 Tage zu spät beim Finanzamt ein, nämlich am 21.1.2016. Das Finanzamt hat wegen dieser Verspätung den Antrag abgelehnt.

Ich habe aber in 2011 Lohnersatzleistungen, sprich Krankengeld bezogen, deshalb wäre ich ja eigentlich zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet gewesen. Obwohl das Finanzamt, wegen des Progressionsvorbehaltes, Geld von mir bekommen hätte, hätte ich trotzdem noch ca. 200 € wieder bekommen.

Nun die Frage, lohnt es sich, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen, um die 200 € Erstattung doch noch zu bekommen? Denn wenn ich wegen des Progressionsvorbehaltes zur Abgabe verpflichtet bin, ist das Finanzamt ja eigentlich auch zur Entgegennahme der Steuererklärung, also zur Abrechnung verpflichtet, oder? ??

Kann es mir dann aber passieren, daß ich wegen der verspäteten Abgabe eine Strafe aufgebrummt bekomme, und mir dadurch selbst ins Knie schieße, oder daß das Finanzamt sagt, ich müßte zwar den Progressionsvorbehalt ausgleichen, sprich etwas zahlen, mir die Erstattung aber verweigert, womit mir ja auch wenig gedient wäre? ??

Das Finanzamt hatte mich NICHT zur Abgabe der Steuererklärung aufgefordert! !!

Vielen Dank für eure Hilfe.

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