Erstattung Kita Beiträge mit Betreuungszuschuss vom Arbeitgeber

1 Antwort

Worauf ich hinaus will - Der Kita-Beitrag wurde (Beispielzahlen) mit EUR 200,- je Monat veranschlagt. Der AG hat Brutto EUR 200,- auf das Gehalt drauf gepackt und wiederum netto EUR 200,- abgezogen. D.h. er hat ja nicht den vollen Beitrag übernommen, sondern ich habe hierfür ja schon einen Anteil über den steuerlichen Verlust Brutto zu Netto "übernommen". Wie sich nun herausgestellt hat, wurden 50,- EUR je Monat zuviel berechnet. Die Behörde zahlt nun 10x EUR 50,- also EUR 500,- an zuviel erhobenen Beiträgen zurück an den AG. Dieser packt nun diese EUR 500,- auf das Bruttogehalt und ich zahle hierfür wiederum Steuern. D.h. doch ich habe für den Differenzbetrag doppelt Steuern bezahlt oder habe ich einen Denkfehler?

Steuerfestsetzung, Überweisung und Vorauszahlungen

Guten Tag,

ich war bis vor einiger Zeit noch freiberuflich tätig und im ersten Jahr, in dem ich komplett Angestellt war, fielen mehrere unglückliche Zustände zusammen. Ich bin unter anderem zum ersten Mal innerhalb des Gebiets eines Finanzamts umgezogen und wusste nicht, dass ich dann auch dort meine Adresse ändern muss (bei der Stadt hab ich mich natürlich sofort umgemeldet).

Plötzlich flatterte Jahre nach dem Umzug ein Brief des Finanzamts ins Haus. Ich hätte "trotz mehrfacher Aufforderung" (die ich nicht bekommen habe) meine Einkommenssteuererkl. 2010 nicht eingereicht und solle fast 3000€ EkSt nachzahlen. Ich habe nur schnell im Internet recherchiert und sofort Einspruch eingelegt (der auch bewilligt wurde) und eine Erklärung nachgereicht. Trotzdem, soll ich die Summe noch überweisen und habe wenige Tage später eine Mahnung bekommen. Ich habe bereits bei mehreren Steuerberatern nach Terminen gefragt, aber keiner hat kurzfristig Zeit, deshalb frage ich hier.

1) Gibt es eine Möglichkeit die Zahlung zu vermeiden?
2) Bekomme ich das Geld zurück wenn ich es überweise (immerhin habe ich das besteuerte Einkommen nie gehabt)
3) Worauf muss ich besonders achten?
4) Gibt es eine Möglichkeit mich von der Erklärungspflicht wieder abzumelden (meines Wissens ist eine EkSt Erklärung für angestellte doch freiwillig)
5) Der Brief spricht außerdem über hohe Vorauszahlungen in den nächsten Jahren. Lassen sich diese vermeiden bzw. werden durch die normal abgeführten Steuern durch meinen Arbeitgeber abgedeckt.

Ich werde mich natürlich sobald wie möglich von einem Steuerberater beraten lassen, aber im Moment bin ich über jeden Ratschlag dankbar.

Viele Grüße und vielen Dank
Falko

...zur Frage

Direktversicherung und Altersteilzeit

Bin Jahrgang 1952 und möchte ab Jan. 2014 in Altersteilzeit gehen. Habe 1995 eine Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen, die Beitrage werden als Gehaltsumwandlung im November an die Lebensversicherung abgeführt, das Kapital wird im Nov. 2017 ausgezahlt. Laut meinem Vertrag ist eine Übertragung an mich bis zum vollendeten 59. Lebensjahres ausgeschlossen, ich kann jährlich die Auszahlung aber bereits ab 60 beantragen. Wenn ich ab Januar in ATZ nach dem Tarifvertrag FlexÜ der Metallindustrie/ IGM bin, erhalte ich monatlich immer ein gleiches Gehalt, dass aus dem halben bisherigen Bruttogehalt und einer steuerfreien Aufstockung durch den AG auf etwa 84 % meines bisherigen Nettogehalts besteht. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Die Beiträge in die RV erhöht der AG auf 95%, bei der Krankenkasse bin ich nicht mehr freiwillig versichert (<Beitragsbemessungsgrenze). Zusätzliche Einnahmen durch Nebentätigkeit/ Überstunden sind wegen der steuerfreien Aufstockung max. bis 450€/Monat zulässig. Wenn ich jetzt die Direktversicherung in bisheriger Weise als Einmalzahlung weiterführe erwarte ich folgende Probleme: a)Die Summe in die DV würde SV frei sein und meinen Krankenkassenbeitrag (BKK) reduzieren. Im Krankheitsfall >6 Wochen erhielte ich weniger Lohnfortzahlung. b)Die pauschale Besteuerung der Summe in die DV (20%) ist nicht mehr so lukrativ für, auch wenn ich für die steuerfreie Aufstockung durch meinen AG den Progressionsvorbehalt berücksichtige. c)Wenn ich alternativ auf monatliche Zahlung in die DV umstelle, soll die Befreiung von der SV entfallen, d.h. ich würde dann die Beiträge an die Krankenkasse und Pflegeversicherung sowohl in der ATZ als auch später auf die Kapitalauszahlung der Lebensversicherung durch die 120er Regelung doppelt bezahlen. Meine Frage: Ist es sinnvoll für mich und zulässig, dass ich den Vertrag auf mich überschreiben lasse? Ich würde die Beiträge dann aus versteuertem Nettogehalt begleichen. Sind ab diesem Zeitpunkt erwirtschaftete Zinsen (Garantiezins 4%) und die eingezahlten Beiträge nach Auszahlung des gesamten Kapitals für mich als Rentner dann Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig? Oder ist es sinnvoller die DV ab nächstem Jahr beitragsfrei zu stellen, um Probleme mit dem ATZ-Vertrag zu vermeiden? Mit freundlichem Gruß, Peter Bruhn

...zur Frage

Wie viel Steuern gehen von meiner Abfindung runter? Vorher in 100% Kurzarbeit jetzt neuer Job!

Hallo, ich bin seit August 2009 in 100% Kurzarbeit (kriegte 60% von der Agnetur für Arbeit und 20% vom AG = 80% des Nettos). Darauf hin habe ich mir einen neuen Job gesucht und trete diesen zum 01.März 2010 an. Mit meinem alten Arbeitgeber habe ich einen Aufhebungsvertrag gemacht und bekomme nun eine Abfindung von 22850€. Mein monatliches Bruttogehalt liegt ab dem 01 März 2010 bei 2500€. Vor dem 01 März habe ich nur Steuern auf die 20% Sockelbetrag vom AG bezahlt.

Wie viel Steuern gehen von meiner Abfindung runter? Gibts noch Tipps für die Einkommensteuererklärung? Habe mich zwar hier durch gelesen, aber konkrete Tipps zum ausrechnen hab ich nicht gefunden.

Danke für die Hilfe!

...zur Frage

2.Wohnsitz, welches Finanzamt ist zuständig?

hallo allerseits, ich habe mich vor zwei Jahren vorrübergehend von meiner langjährigen Lebensgefährtin getrennt. Ich habe einen 2.Wohnsitz in einer anderen Stadt aber auch weiter Kontakt zu ihr. Meine Arbeitsstelle befindet und befand sich im Bereich meines jetzigen (2.) Wohnsitzes. Meine Postadresse ist ebenfalls mein 2.Wohnsitz. Mein Arbeitgeber überweist die Steuern sowieso an sein zuständiges Finanzamt. KFZ Steuer aber muss ich an den 1. Wohnsitz bezahlen, obwohl ich dort selten bin. An welches Finanzamt muss ich meinen Lohnsteuerjahresausgleich-Antrag schicken?

...zur Frage

Nutzung Privat-KFZ für Fahrten zum Kunden + Mobilitätspauschale des Arbeitgebers - Versteuerung?

Folgender Sachverhalt:

Ich arbeite im Außendienst und fahre jährlich ca. 30tkm. Davon sind 18tkm privat und 12tkm geschäftlich -> Fahrten zum Kunden.

Zusätzlich zu meinem Bruttogehalt erhalte ich eine "Mobilitätspauschale" in Höhe von 900 Euro pro Monat von meinem Arbeitgeber. Diese Mobilitätspauschale wird automatisch jeden Monat komplett versteuert.

Ich habe vor kurzem meine Steuererklärung für 2017 abgegeben und erhielt die Nachricht vom Finanzamt, dass die Fahrtkosten/Dienstreisen in Höhe von 30cent/km (12tkm0,3cent = 3600 Euro) nicht anerkannt werden, da die Leistungen des Arbeitgebers (meine Mobilitätspauschale in Höhe von 900 Euro) gegen gerechnet werden.

Sprich (Beispielrechnung):

  • Bruttogehalt: 5100 Euro
  • Mobilitätspauschale: 900 Euro
  • Gesamt Brutto: 6000 Euro

Meine Frage:

Ist die Aussage des FA korrekt oder ist es nicht so, dass ich ein Anrecht auf die Werbungskosten habe, da ich die Mobilitätspauschale des Arbeitgebers bereits versteuere? Es heißt doch "Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Benutzung seines Privatfahrzeugs für betriebliche Fahrten eine pauschale Vergütung für einen bestimmten Zeitraum, so handelt es sich hierbei stets um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt insbesondere, wenn bei der Erstattung weder die Anzahl noch die Fahrstrecken der tatsächlich ausgeführten Fahrten berücksichtigt werden."

Besten Dank & VG,

Johannes

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?