Erstattung Kita Beiträge mit Betreuungszuschuss vom Arbeitgeber

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Worauf ich hinaus will - Der Kita-Beitrag wurde (Beispielzahlen) mit EUR 200,- je Monat veranschlagt. Der AG hat Brutto EUR 200,- auf das Gehalt drauf gepackt und wiederum netto EUR 200,- abgezogen. D.h. er hat ja nicht den vollen Beitrag übernommen, sondern ich habe hierfür ja schon einen Anteil über den steuerlichen Verlust Brutto zu Netto "übernommen". Wie sich nun herausgestellt hat, wurden 50,- EUR je Monat zuviel berechnet. Die Behörde zahlt nun 10x EUR 50,- also EUR 500,- an zuviel erhobenen Beiträgen zurück an den AG. Dieser packt nun diese EUR 500,- auf das Bruttogehalt und ich zahle hierfür wiederum Steuern. D.h. doch ich habe für den Differenzbetrag doppelt Steuern bezahlt oder habe ich einen Denkfehler?

1-Prozent-Regel für Firmenwagen

Obwohl ich schon einige Fragen zu diesem Thema entdeckt habe, ist mir das Ganze immer noch nicht ganz klar!

Für mich wären folgende Punkte noch wichtig:

  • Ein anschauliches Gesamtbeispiel zu bekommen, wie das Ganze überhaupt über die Bühne läuft. Von der Bestellung eines 3er BMWs an. Was macht mein Arbeitgeber damit (hier brauch ich keine steuerlichen Details)? Least er im Regelfall den Wagen von BMW? In diesem Firmenwagenabkommen sollte für mich alles drin sein was ich brauche (inkl. Wartung, Reparaturen, Steuer, Versicherung usw, ..Tankkarte natürlich zu verhandeln)?

  • Da immer von Bruttogehalt ausgegangen wird, gehe ich davon aus, dass auch alle variablen Gehälter mit in die Berechnung mit einfließen, ist das richtig? Also kann ich bei dem in meiner Branche vergleichsweise recht hochprozentigen, variablen Anteil am Gesamteinkommen auch noch gar nicht so detailliert berechnen was mich das zusätzlich an Steuern kosten wird!? (vorallem als Berufseinsteiger, der noch keine Jahresvergleichswerte hat)

  • Wenn ich mir das grob so ausrechne (35000 € Listenpreis BMW, 25km zum Arbeitsplatz 15mal pro Monat) komme ich auf ca. 500 Euro d.h. 6000 Euro pro Jahr, die mehr zu versteuern sind und damit grob knapp 3000 Euro pro Jahr für ein neues Auto bei dem ich mich um nix mehr zu kümmern habe (ausser dem Benzin). Oder kommt da noch was?

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Jahrelang Pensionsfonds-Beiträge falsch abgerechnet?

Hallo,

ich habe bei meinem alten Arbeitgeber vor jahren mal einen Pensionsfonds abgeschlossen. Dieser ist nach §3 irgendetwas ja steuerfrei bis zu 2xx€ pro Monat. D.h. die Beiträge müssen vom brutto abgerechnet werden. Ich habe leider erst vor kurzem festgestellt, dass die Beiträge seit Beginn des Vertrags anscheinend falsch abgerechnet worden sind. Ich habe 40€ vom Arbeitgeber bekommen, die meinem Brutto zugeschlange worden sind. Dann wurde Lohnsteuer und alle Sozialabgaben abgezogen und erst am Schluss der Beitrag von meinem Pensionsfonds. Dieser wurde daher vom Netto bezahlt. Das kann ja so eigentlich nicht richtig sein oder?

Nun habe ich Ende letzten Jahres den Arbeitgeber gewechselt und bei diesem Schritt wurde der Pensionsfonds in eine Direktversicherung umgewandelt. Nun werdn die Beiträge schon wieder vom Netto abgezogen, obwohl in dem Umschreibungsantrag der Versicherung (Wechsel innerhalb einer Firma von Pensionsfonds zu Direktversicherung), dass beide Verträge nach §3 Nr.63 steuerfrei sind.

Verstehe ich hier grade irgendetwas total falsch oder haben jetzt beide Arbeitgeber die Beiträge falsch abgerechnet?

Anfragen bei beiden Arbeitgebern laufen, jedoch sind die nicht so schnell.

Die Frage ist nun natürlich, kann man das nachträglich korrigieren? Nach meinem Verständniss habe ich bisher einige tausend € zu viel bezahlt, da Netto statt Brutto und muss bei der Auszahlung der Direktversicherung noch mal Sozialabgaben bezahlen, die ich ja eigentlich schon zum Großteil bezahlt habe. Das kann ja nicht sein. Schlecht für mich ist, dass ich dies erst spät gemerkt habe, aber vielleicht kann man da ja noch was "retten".

Für Hilfe und Tipps bin ich sehr dankbar!

Gruß Christoph

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Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit BU - was tun?

Hallo zusammen,

ohne viel über MLP (Standardgeschichte: nach der FH diverser Verträge, insgesamt 3 Rentenversicherungen + Riester + Rürup abgeschlossen um etwas fürs alter zu tun...) zu jammern würde ich gerne euren Rat einholen.

Um es nicht zu kompliziert zu machen begrenze ich meine Frage mal auf meine Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit BU - anbei noch ein paar Daten:

  • Angestellter
  • verheiratet, 1 Kind
  • Jahresgehalt 75.000€
  • Alter heute: 35 Jahre
  • Abgeschlossen Juli 2005 (im Alter von 27 Jahren)
  • Einbezahlte Beiträge insgesamt (nur für Basisrente) = 7587,60€
  • Aktueller Wert = 5033,09€
  • aktuelle BU Absicherung in Höhe von 2000€ / Monat
  • Gebühren BU / Monat 77€
  • "Airbag"-Option, die bei Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Basisrente bis zum Rentenalter weiterzahlen würde
  • 10% Dynamik je Jahr (damit auch 10% mehr BU Absicherung je Jahr)

Zum heutigen Zeitpunkt würde ich den Rürupvertrag nicht mehr abschließen und würde mich am liebsten von dem Mist trennen!

Wenn ich die Basisrente jetzt aber beitragsfrei stelle, verliere ich die BU. Bzgl. BU gab es damals einen gesundheitlichen Ausschluss von Atemwegserkrankungen bedingt durch saisonalem Heuschnupfen inkl. Asthma. Mittlerweile kamen ein paar weitere Wehwehchen dazu (z.B. erhöhter Blutdruck), so dass eine komplett neuer BU-Vetrag eher schwer zu bekommen sein wird.

Über meinen Arbeitgeber habe ich die Möglichkeit eine BU als Direktversicherung abzuschließen - und das ohne Gesundheitsprüfung. Kostenpunkt bei 1700€ Absicherung ca. 100€ je Monat vom Bruttogehalt. Absicherung könnte man ohne Gesundheitsprüfung nach und nach bis auf 2000€ erhöhen.

Höher als die 2000€ Absicherung im BU Falle komme ich dann halt nicht - mit der alten BU Versicherung könnte ich die Absicherungssumme jedes Jahr um 10% erhöhen lassen...

Was haltet ihr von der Idee, die Basisrente beitragsfrei zu stellen, die alte BU in den Wind zu schießen und die neue BU als Direktversicherung über meinen Arbeitsgeber abzuschließen?

Viele Grüße bigb

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Minijob auf 450 Euro-Basis der eine monatliche Geschäftsreise vorsieht - wer zahlt wie die monatlichen Reisekosten damit ich nicht draufzahle?

Guten Tag! Ich werde demnächst einen Nebenjob zusätzlich zu meinem Teilzeitjob (4 Tage/Woche) antreten, der einen vollen Arbeitstag in der Woche vorsieht und zusätzlich etwa ein Wochenende im Monat, an welchem ich geschäftlich in eine andere Stadt fliegen muss (600km Entfernung).

Normalerweise würde ich für die vier Arbeitstage im Monat 450 Euro netto bekommen. Die Kosten für Flug, Hotel und Co belaufen sich für das Geschäftsreisewochenende jedes Mal auf etwa 320 Euro – das sind also die monatlich anfallenden Reisekosten (130 Euro Hotel, 130 Euro Flug, 40 Euro Parkgebühr für Parken mit dem PKW am Flughafen, da ich nicht öffentlich fahren kann, 10 Euro Benzingeld für die Fahrt zum Flughafen und zurück und 10 Euro für die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort) . Die Arbeitszeit an dem Wochenende selbst beträgt nochmal etwa 8 Stunden extra zusammengefasst.

Ich würde also monatlich 40 Stunden in diesem Nebenjob arbeiten - von der Zeit, die ich rein jobbedingt im Auto und Flieger verbringe mal abgesehen. Eigentlich dachte ich, wir regeln das mit einem 450-Euro-Minijob, sodass ich 450 Euro netto bekomme und das nicht versteuern muss (auch wenn dann die Arbeitszeit am Wochenende unbezahlt wäre...).

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie macht man das dann mit den 320 Euro Reisekosten? Ich bräuchte ja netto 770 Euro (450 Euro Lohn + 320 Euro Reisekosten) damit ich keinen finanziellen Verlust mache durch die monatliche Geschäftsreise. Das wären allerdings fast 1600 Euro brutto zusätzlich zu meinem bisherigen Bruttogehalt meines Teilzeitjobs und das wäre natürlich für eine 20%-Stelle für 1x/Woche zu viel.

Wie kann der Arbeitgeber das lösen, dass ich auf mein Minimum von 450 Euro netto komme für den einen Arbeitstag pro Woche und nicht die Reisekosten von 320 Euro monatlich selbst tragen muss? Und wie könnte die Arbeitszeit an diesem einen Wochenende monatlich noch zusätzlich bezahlt werden, damit ich nicht das Wochenende umsonst arbeiten muss?

Den zukünftigen Arbeitgeber habe ich noch nicht gefragt, wie er sich das vorstellt. Bisher steht nur fest wie die Arbeit ablaufen wird. Aber ich möchte hier schon einmal nachfragen, damit ich in der Vertragsverhandlung Ahnung von dem Thema habe... Am Ende ist so ein Jobmodell auch gar nicht möglich, wenn der Arbeitgeber nicht für eine 20%-Stelle 1600 Euro brutto löhnen will :(

Was sagt ihr? Gibt es Möglichkeiten diese Arbeit zu realisieren ohne dass ich für umsonst arbeiten muss? Der Job wäre eine sehr große Herzensangelegenheit, die mir viel Spaß machen würde.

Herzlichen Dank schon einmal!

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Azubi Werbungskosten / Fahrtkosten

Guten Tag!

Ich bin Azubi im 1. Lj und habe einige Fragen zum Thema Werbungskosten / Fahrtkosten etc. Leider habe ich keinen Überblick mehr.

Zu meiner Person: - Azubi erstes Lehrjahr (bis September ´13, dann im 2.) [meine erste Ausbildung] - Bruttogehalt: ca. 730,00€ - Nettogehalt: ca. 570,00€ - ledig - eigene Wohnung

Arbeitsort (Betrieb): Düsseldorf (Fahrten werden vom AG übernommen) Berufsschule: Köln (ca. 70 Km vom Wohnort entfernt) / Blockunterricht

Meine Frage bezieht sich auf die Fahrten zur Berufsschule, da dies so hohe Kosten sind. Leider kann ich nur mit dem Auto zur Berufsschule fahren, da ich mit öffentl. Verkehrsmitteln immer zu spät kommen würde (habe auch nachgefragt ob das schlimm sei, da ich einen Notenschnitt von 1-2 habe... leider nicht). Die Fahrt mit öffentl. Verkehrsmitteln beträgt zudem mit 1 Stunde 35 Min pro Strecke mehr als die Zumutbare Zeit (3 Std. Hin+Rückweg lt. Gesetz)

Nun meine Frage: Kann ich die mir enstehenden Fahrtkosten auf irgendeine Weise zurückbekommen? - Werbungskosten / Steuern?: Leider kenne ich mich auf dem Gebiet nicht aus, habe aber immer wieder davon gelesen: 0,30€ pro gefahrenem KM bei Berufsschulfahrten, da diese als Dienstfahrten gelten. Kann mir jemand sagen ob das stimmt? Wenn Nein wieso nicht? Wenn ja, wie gehe ich das an?

  • Arbeitgeber: Ist der Arbeitgeber eventuell verpflichtet mir die Kosten zu erstatten? Zumal mir diese Berufsschule zugewiesen wurde, obwohl ich den Wunsch geäußert habe auf eine nur 20km entfernte zu kommen (dort werden auch Azubis aus dem Betrieb ausgebildet)

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten Geld zurück zu bekommen?

Da die Berufsschulblöcke immer 6-7 Wochen sind entstehen mir in dieser Zeit immer Kosten von über 500-750€.

Vorweg: - Zu den Eltern zurückziehen ist keine Option da ich nun seit 4 Jahren auf eigenen Beinen stehe und 23J alt bin) - Umziehen ist ebenso keine Option da die Mietpreise in Köln das doppelte und dreifache sind. Und ich weiß ja noch nicht wo ich nach der Ausbildung arbeite.

Ich hoffe ich habe alles ausführlich genug erläutert und einigermaßen übersichtlich geschrieben.

Bitte um Hilfe und VIELEN DANK im voraus.

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