Erst Fahrerflucht, dann bei Polizei melden - Zahlt Versicherung noch?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

OK, keine abwertenden Bemerkungen!

Es wird polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen geben, deren Ausgang die Versicherungsproblematik maßgeblich beeinflussen.

Ich schätze, dass aufgrund unerlaubten Entfernens vom Unfallort eine Geldstrafe von 500-1000 EUR verhängt und das Verfahren damit eingestellt wird. Dazu kommen zahlreiche Punkte, vermutlich 6 Monate Führerscheinentzug, Nachschulung usw. was aber für die Antwort unerheblich ist.

Die erstere Strafe führt automatisch zum Verlust jeglicher Versicherungsleistungen aus Haftpflicht und Kasko!

Natürlich wird der Geschädigte zunächst befriedigt und anschließend der Regress gegen die Fahrzeugführerin durchgeführt - was letztlich auf das Gleiche hinausläuft.

Zahlen muß die Haftpflicht, denn das Auto ist versichert und nicht der Fahrer. Aber anschließend wird der Halter in Regreß genommen:

www.gansel-rechtsanwaelte.de/meldungen/M859-Kfz-Haftpflichtversicherung--Bei-Unfallflucht-Regress!.php

Ich glaube, es sieht eher schlecht für Dich aus. Sieh den im Link beschriebenen Fall mal an. Auch dort war letztlich die Sachverhaltsermittlung nicht verhindert worden und trotzdem mußte der Autofahrer der Versicherung den Schaden ersetzen.

Der Versicherer-Regress richtet sich NICHT gegen den Kfz-Halter, sondern immer gegen den Fahrzeugführer. Denn dieser ist ja der Beschuldigte/Verurteilte/Verursacher.

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Es geht ja auch darum das sie vielleicht betrunken gefahren ist und sich der Strafe so entziehen wollte. Also eine kleine Strafe wird schon auf sie zukommen.

deswegen stehen die Chancen eher schlecht

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