Erschließungskosten Straße

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3 Antworten

Du bist offenbar kein Vermieter und dann kannst Du die Sache knicken: Erschließungskosten sind keine haushaltsnahen Dienstleistungen.

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Nachdem im vulkanismus-Thread klar geworden ist, dass die Aufwendungen ohnehin nicht abzugsfähig waren und ich dir am Ende noch den Link zu deiner grundsätzlichen Frage gegeben habe, kann ich dir hier nur sagen:

Du hast alles richtig gemacht. Also kein Grund zur Sorge.

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LittleArrow 21.03.2014, 16:06

Du hast alles richtig gemacht.

@ EB: Sonst bist Du aber pingeliger. Hast Du nicht das Fragezeichen vermißt?

Vielleicht geht die Zahlung der Erschließungskosten für die Straße ja doch auf den Haushalt, wenn es um die Beseitung der Ameisenstraße im Haushalt geht;-) Die Zahlung könnte im übrigen ja in 2013 erfolgt sein und die Einkommensteuererklärung 2013 wird idR erst in 2014 gemacht.

Aber die Belastung der Anlieger mit Erschließungskosten für die Straße sind definitiv keine haushaltsbezogenen Handwerkerkosten, da die Erschließung weder im Haushalt noch auf dem Grundstück des Gebäudes, zu dem der Haushalt gehört, stattfand. Der Sonnenaufgang hat hier also nichts in 2014 verpaßt:-))

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Das Ding heisst Einkommensteuer-Erklärung (zur Kirchensteuer sagst Du ja auch nicht Hundesteuer).

Rechnungen kann man grundsätzlich nicht zum Ansatz bringen, sondern Zahlungen. Zahlungen kommen in dem Jahr zum Ansatz, in dem sie geleistet wurden.

Erschließungskosten sind keine Handwerkerleistungen im Haushalt. Somit haben sie keine Auswirkung.

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blackleather 21.03.2014, 08:30

Kirchensteuer sagst Du ja auch nicht Hundesteuer

Die Hundesteuer ist ja auch keine besondere Erhebungsform der Kirchensteuer.

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EnnoBecker 21.03.2014, 09:07
@blackleather

Und Lohnsteuer ist keine besondere Erhebungsform der Kirchensteuer.

Warum die Leute von der Lohnsteuererklärung sprechen, werde ich wohl nie verstehen. Ebensogut könnten sie auch Kapitalertragsteuererklärung sagen.

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blackleather 21.03.2014, 09:20
@EnnoBecker

Ebensogut könnten sie auch Kapitalertragsteuererklärung sagen

Oder Kapitalertragssteuererklärung. Wenn schon, denn schon.

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EnnoBecker 21.03.2014, 09:50
@vulkanismus

Naja, das falsche Fugen-s findet man ja sogar auf semioffiziellen Seiten.

Und vom Lohnsteuerjahresausgleich wird man zumindest in NRW zur Einkommensteuererklärung weitergeleitet. Da muss man sich am Ende auch nicht wundern.

Für den Fragesteller hier noch ein Link zur grundsätzlichen Frage, den er gebrauchen könnte, wenn die Aufwendungen abziehbar gewesen wären:

http://www.finanzfrage.net/tipp/ob-und-wie-man-erreicht-einen-einkommensteuerbescheid-aendern-zu-lassen

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wfwbinder 21.03.2014, 10:09
@EnnoBecker

Da der größte Teil der Bevölkerung die Einkommensteuer nur als Lohnsteuer wahrnehmen, bleibt es zwar falsch von einer Lohnsteuererklärung zu sprechen, aber da es gfrüher auch einen "lohnsteuererjahresausgleich" nicht nur in der Form desbetrieblichen Lohnsteuerjahresausgleichs gab (der heute der einzige unter diesem Namen ist), sondern eben seinerzeit die einfache Einkommensteuererklärung für Leute war, die nur Einkünfte nach § 19 EStG hatten, sollte man bei den Fragern da doch mildernde Umstände walten lassen, wenn die sich mal in den Begrifflichkeiten irren.

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vulkanismus 21.03.2014, 10:17
@wfwbinder

Ich verweigere die mildernden Umstände, da mir die Schonfrist längst abgelaufen zu sein scheint.

Früher gab es hier auch den Tauschhandel. Und dennoch wird sich heute niemand mehr zum Frisör begeben und als Bezahlung ein Huhn mitbringen.

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EnnoBecker 21.03.2014, 10:32
@vulkanismus
Ich verweigere die mildernden Umstände, da mir die Schonfrist längst abgelaufen zu sein scheint.

Sehe ich ebenso. Der "alte" LStJA war letztmalig im Jahr 1990 zu machen, das ist ein Vierteljahrhundert her. Ossis kennen den gleich überhaupt nicht, da die erst ab 1991 eine Einkommensteuererklärung abgeben mussten und konnten - da gab es also nie eine Schonfrist.

Mitte der 30er Jahre wurde der Rechenfehler in Bezug auf den Eisengehalt im Spinat entdeckt und korrigiert. Spinat enthält auch nicht mehr Eisen als anderes Gemüse und Popeye muss sich was anderes reingezogen haben. Trotzdem wurde 40 Jahre später mir als Kind dieses Zeugs noch fast in den Schlund geprügelt und ich möchte nicht wissen, wieviele Eltern heute ihre Kinder nötigen, das Zeugs zu essen.

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Gaenseliesel 21.03.2014, 11:36
@wfwbinder

@wfwbinder, ich gebe dir Recht ! Ich finde es auch nicht so verwerflich wenn statt des neuen, der alte Begriff verwendet wird. Lohn ist Einkommen und Einkommen ist Lohn, so empfinden es eben die meisten Arbeitnehmer die sich nicht beruflich mit dieser Materie auskennen.

Andererseits, denkt doch mal an die Anwendung der neuen deutschen Rechtschreibung !

Hier wird werden oftmals auch zwei Schreibweisen akzeptiert !

Also bitte übt Nachsicht mit den " Unwissenden " ihr Steuerfachexperten ! ....lach !

Letztlich wissen doch alle was gemeint ist, oder ? Gruß ! K.

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