Erneuerung der elektrischen Installationen in Altbauwohnung - Zahlt der Vermieter?

5 Antworten

Ich wäre sehr vorsichtig bei dem was ein einziger Handwerker Dir sagt. Zumindest eine zweite Meinung solltest Du dafür einholen. Manche Handwerker haben mehr ihre eigenen Finanzen als das Wohl des Auftraggebers im Fokus.

Und was ich vermisse ist eine Aussage dazu, ob das Alter der Elektroanlage zu irgendwelchen Beeinträchtigungen führt: Besteht Brandgefahr? Lassen sich Geräte nicht nutzen? Nur das Alter einer Anlage begründet weder die Notwendigkeit des Austauschs noch einen entsprechenden Anspruch gegen den Vermieter.

Überhaupt hast Du reichlich idyllische Vorstellungen von dem Austausch einer Elektroanlage. Da müssen im Zweifel die Wände aufgestemmt werden um Kabel unterzubringen. Die Wohnung wäre einige Zeit unbewohnbar.

Du hast Recht. Für nächste Woche habe ich erstmal noch einen anderen Elektriker bestellt, mal sehen was der sagt... leider habe ich von Elektrik keinen Schimmer. Brandgefahr besteht keine (davon gehe ich zumindest mal aus). Mein Herd und mein Backofen haben ein paar Ansprüche. Der Herd braucht eine Spannung von 230V (ist ein Induktionsherd), eine Anschlussleistung von 6000W und eine Stromstärke von 2x16A bzw. 1x32A. Der Backofen braucht ne Sicherung von mind. 13A. Mehr nicht! Das kann doch nicht so schwer sein!

Diese blöden Drehsicherungen kann man doch einfach rausdrehen und neue reintun...!

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Im Fall einer Neuvermietung muss sich der Vermieter oder Hausverwalter vom Zustand der Elektroanlage überzeugen (Wohnungsbesichtigung, Prüfung der Elektroinstallationen). Notwendige Arbeiten muss er durchführen (lassen). Erkennt der Mieter, dass seine Elektroanlage gefährlich ist, muss er die Mängel dem Vermieter anzeigen, damit dieser seiner Verpflichtung zur Sanierung nachkommen kann. - Indizien für mangelhafte elektrische Leitungen:

Die Wohnungsinstallation hat keine oder eine nicht funktionsfähige Schutzmaßnahme. Die Erdung ist an der Wasserleitung angeschlossen (verboten, unwirksam). Nicht jede Steckdose und jeder Lichtauslass ist an den Schutzleiter angeschlossen.

Seit der Wohnrechtsnovelle 2006 ist der Vermieter verpflichtet (nicht nur bei Neuvermietung), die von einem Mietgegenstand ausgehende erhebliche Gesundheitsgefährdung zu beseitigen.

Quelle: http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318885256476&pn=2

An der Anlage ist ja nichts Gefährliches... es sind nur zu wenige Steckdosen für meine Küche da und die können wohl nicht "einfach so" dorthin gelegt werden, wo ich sie gern hätte. Das ist mein Problem... An sich funktioniert die alte Installation ja noch... :-( eine Gesundheitsgefährdung liegt also nicht vor.

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@ikaiser

Wohnst Du in einer Mietwohnung,, würde ich den Vermieter ansprechen und darauf aufmerksam machen, dass die Elektroinstallation nicht dem aktuellen technischen Stand entspricht.

Außerdem würde ich auf ein Sicherheitsprotokoll eines Elektrikers bestehen

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Ach so ist das in Oesterreich. Ganz interessant für dortige Mietinteressenten:-)

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Sofern die Fragestellerin nicht in Österreich wohnt, hilft ihr der Link nicht. Entsprechende Vorschriften gibt es in Deutschland nicht. Insbesondere ist der Vermieter nicht bei einer Neuvermietung zur Überprüfung der Elektroanlage verpflichtet. Eine indirekte Pflicht ergibt sich nur daraus, dass die Gebäudeversicherung nicht zahlen würde wenn ein Brand durch eine offenkundig veraltete und nie überprüfte Anlage verursacht wurde. In diesem Fall kommt man aber auch damit nicht weiter: Es besteht keine Brandgefahr, lediglich die Küche läßt sich nicht anschließen.

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@Privatier59

Iss ja gut.... Ich habe nicht drauf geachtet, dass der Link für A gilt!

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@Primus

Iss ja klar;-))

Die Software von finanzfrage.net sollte eigentlich sofort solche Ausreisser erkennen bzw. bei jeder Frage nachhaken, für welches Land der Sachverhalt beschrieben wird:-)))

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Grds. ist dir die Wohnung mit der vorhandenen elektrischen Installation vermietet.

Da hätte man den VM oder die HV bereits im Planungsstadium der Küche befragen sollen, ob es dem zustimmt :-O

Nun muss der VM weder Bausubstanzveränderungen für UP-Neuverlegung von Steckdosen dulden noch die Kosten dafür tragen :-(

G imager761

2 freie Waschmaschinenanschlüsse im Keller vorhanden, Vermieter will neuen montieren & Kosten teilen

Hallo Hallo,

folgendes Problem: vor einigen Wochen habe ich eine Waschmaschine geerbt/geschenkt bekommen. Sie steht bereits im Keller & ich habe direkt meinem Vermieter Bescheid gegeben. Dieser meinte dann, es müsse eine neue "Leitung" (seine Worte) gelegt werden, was mMn Quatscht ist, da insgesamt 3 Wasseranschlüsse (inkl. Zähler) vorhanden sind und nur eine weitere Mietpartei dort ihre Waschmaschine stehen hat (ich habe eine der kleinsten Wohnungen im Haus und schätze, dass die anderen 12 Parteien ihre Maschinen in den Wohnung haben). Steckdosen sind auch mehrere vorhanden, die alle einzeln abgeschlossen sind.

Mein Lösungsvorschlag: ich bekomme den Schlüssel für die Steckdose, die meiner Wohnung zugeteilt ist und schließe meine Maschine an einen der freien Anschlüsse an. Um meinen Wasserverbrauch zu ermitteln, rechnet man dann einfach den Stand des Zählers in meiner Wohnung und des Zählers an der Waschmaschine zusammen und gut ist. Der Vermieter meinte jedoch, das müsse mit der Hausverwaltung und den anderen Eigentümern abgeklärt werden. Heute bekam ich die E-Mail von ihm, dass er nun die Genehmigung hätte, einen neuen Anschluss verlegen zu lassen. Dazu müsste noch ein Zähler installiert werden und ob ich damit einverstanden wäre, wenn wir die Kosten 50/50 aufteilen würden. Habe jetzt erst mal gesagt, dass ich gern einen verbindlichen Kostenvoranschlag hätte (ich kauf ja nu nicht die Katze im Sack -.-), bin aber eigentlich überhaupt nicht damit einverstanden und überlege, ob ich nicht mal selbst bei der Hausverwaltung anrufen soll...

Frage nun: Kann es tatsächlich sein, dass die Anschlüsse im Keller zu bestimmten Wohnungen gehören? Warum sind dann extra Wasserzähler daran installiert? 50% der Kosten zu übernehmen finde ich auch ein wenig überzogen, da ich nicht vorhabe, ewig hier zu wohnen & ich kann ja später dann schlecht vom Nachmieter Geld dafür verlangen...

(Im Mietvertrag steht nichts von einem WaMa-Anschluss und auch nichts von Waschräumen im Keller, lediglich von "Gemeinschaftsräumen", die von allen Mieter*innen genutzt werden können. Der Vermieter hatte mir den Raum bei der Schlüsselübergabe gezeigt, da ich zu dem Zeitpunkt aber keine WaMa hatte und auch nicht vorhatte, eine anzuschaffen, haben wir das Thema ausgelassen.... Schande über mein Haupt, eigentlich sichere ich mich nämlich immer in allem ab...)

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus!

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Ich brauche Antworten auf Wohnungsmängel die nicht in der Mängelliste stehen.

Hallo ,Ich bin im Okt.2013 mit meinen kindern in eine Wohnung gezogen von Bekannten , zwei ,drei Mängel waren da die aufgeschrieben wurden und beseitigt werden sollten (Wohnungsklingel Defekt, Wasserflecken an der Küchenwand vom Bad aus, Badezimmertür ist nicht zu schlissen, Duschkabine nicht benutzbar) außerdem schrieb die Hausverwaltung meine Zählernummer und Zählerstand auf von alldem sollte ich eine Kopie in den nächsten Tagen erhalten (diese ist bis heute (21.03.14) nicht geschehen (sie reagieren nicht und Vorort habe ich keinen angetroffen) .Ich bin dann direkt an meine Bekannten ran getreten die,sich dann nach Wochen(weil auch immer mehr Mängel auftraten) sehen lassen haben. Wieder wurde eine Mängelliste gemacht (s.o. und Schimmel im Schlafzimmer, Flur hinter der leiste wand zum Bad,Wohnungstür ca.1cm Luft zum Hausflur ,Rollläden Wasserflecken Wohnzimmer ,Küche,) als ich meinen Telefonanschluss bekam, ist aufgefallen das ich nur eine Steckdose im Flur habe und nun ein 10 Meter langes Verlängerungskabel legen musste damit ich die Telefonbox anschließen konnte . Mein Vermieter sagte , das in der ersten Januar Woche alles erledigt wird, weil das ja kein Zustand sei.Im Januar wurde dann im Bad das Silikon erneuert an der Badewanne, Rollladen im Wohnzimmer aufgerissen (weil der nicht funktionierte )und provisorisch wieder geschlossen Weil man noch nicht nach der Ursache geschaut hatte wo das Wasser herkommt. DAS WAR ES AUCH! Seit dem muss ich mir ausreden Anhören warum keiner mehr kommt und sich kümmert...gestern habe ich dann erfahren das die Frau meines Vermieters rumerzählt das ich nerve .Ich bin völlig fertig bin in diese Wohnung weil ich mich getrennt hatte und mit meinen Kindern nicht auf der Straße leben wollte, Es ist auch so schwer für mich da ich kein Harz4 oder so bekomme das alles zu bezahlen und dann muss ich mich so abstempeln lassen. Ich weiß nun nicht was und wie viel ich Mindern kann....Einen Eintritt im Mieterbund kann ich mir derzeit nicht leisten :-( Ich hoffe das mir hier etwas weitergeholfen werden kann und Bedanke mich im Voraus

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