Ermittlung des Gewinns beim Verkauf eines Grundstücksanteils nach Realteilung?

1 Antwort

Wenn die Veräußerung des bebauten Anteils kurze Zeit nach dem Erwerb des gesamten Grundstücks erfolgt und das Grundstück auf normalem Wege (Kaufvertrag, keine Schenkung oder Versteigerung) erworben wurde, dann würde ich mich da einfach mal auf den Standpunkt stellen, dass kein Gewinn entstanden ist.

Ich würde argumentieren, dass der bebaute Teil in der kurzen Zeit zwischen Anschaffung, Teilung und Weiterveräußerung nicht an Wert gewonnen haben kann. Demzufolge muss der jetzige Verkaufspreis der Anteil des bebauten Teils im vorherigen Kauf des Gesamtgrundstücks sein.

Das ist hier tatsächlich aber nur meine Meinung und keine fundierte, rechtliche Lösung.

Ich finde die Idee zwar reizvoll, bezweifle jedoch, dass diese Argumentation Bestand hätte. Letztlich werden die reell geflossenen Beträge mit maßgeblich sein. Die Berechnung macht mir aber Kopfzerbrechen.

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@YveSt

Ich würde es mal mit dem Tool des Finanzministeriums zur Aufteilung eines Kaufpreises auf Haus bzw Grund und Boden versuchen, den Grund-und-Boden-Anteil dann nach qm aufteilen.

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@YveSt

Ein paar Zahlen könnten helfen.

Tatsächlich würde ich meiner eigenen Argumentation bei der Bearbeitung einer Steuererklärung folgen. Aber die hab ich mir so ja auch überlegt, also klar, dass sie für mich Sinn macht.

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@Eifelia

Das Tool ist gut, verwenden die Finanzämter ja auch selbst.

Weiß aber nicht, ob man hier weiter kommt. Die Bodenrichtwerte sind schon mal ein guter Anfang.

Kommt halt letztlich auch auf den Wert des Gebäudes an. Das ist via Ferndiagnose schwer einzuschätzen.

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@Frommwood

Klar, deshalb schrieb ich "versuchen" - ;-) man muss natürlich weitersehen, wenn die dabei herauskommenden Zahlen nicht passen. Manchmal geht es halt nicht ohne Gutachter.

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@Eifelia

Ah, hab ich gar nicht gekannt. Und gleich gefunden. Da tüfteln wir uns jetzt mal rein. Danke sehr!

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