Erhöhung der witwenrente mit 45 ?

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Die Höhe der Witwenrente hängt davon ab, ob die Ehefrau die so genannte große oder kleine Witwenrente erhält. Die große Witwenrente beträgt 60% der Rente wegen voller Erwerbsminderung bzw. Altersrente des Verstorbenen und wird an die Ehefrau ausgezahlt, wenn sie ein waisenrentenberechtigtes Kind, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erzieht oder für ein behindertes Kind sorgt oder vermindert erwerbsfähig ist oder das 45. Lebensjahr vollendet hat. Diese Altersgrenze wird von 2012 bis 2029 stufenweise auf das 47. Lebensjahr erhöht, wenn der Todesfall nach dem 31.12.2011 eintrat. Erfüllt die Hinterbliebene diese Voraussetzungen nicht, erhält sie eine kleine Witwenrente. Diese beträgt 25% der Rente wegen voller Erwerbsminderung bzw. der Altersrente des oder der verstorbenen Versicherten. http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/altersvorsorge/gesetzliche_rente/2_hinterbliebenenabsicherung.jsp

Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

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