Erhöhter Spread

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erst recht einsteigen? Ich nicht, denn das sind spekulative Ansätze und Gründe, dich ich dann sehe.

Wenn der Spread signifikant steigt, sinkt üblicherweise auch die Liquidität der Aktie, der Umsatz an der Börse. Und das ist selten gut.

Willst Du mit einer schneller Spekulation Geld verdienen, oder willst Du in eine Aktien investieren?

Wenn Du schnell Kohle machen willst, kaufe die Aktie, setze einen Stopp loss und sieht alle 3 Stunden nach, wie es steht. Ist sie raus wegen Stopp loss, war es eine Sache die schlecht lief, ist sie gestigen, schieb den Stopp loss nach. Das ganze solange bis sie raus ist, dann hast Du verdient.

Wenn Du in einer Aktie langfristig investieren willst, vergiss das Gewäsch mit Spreads, Trends usw. sondern anylysiere das Unternehmen, checke die werte, die Zukunftsaussichten usw. genau durch. Dann überlege, wo die in 2-3 Jahren sein wird und kaufe, oder lass es bleiben.

Macht ein hoher Spread die Aktie nicht unatraktiv? Dadurch wird die Masse die Aktie lieber nicht kaufen wegen den hohen Verlustrisiko. Aber man soll ja immer gegen und nicht mit der Masse handeln.

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@Klauxs

Nochmal, wa soll gemacht werden? das (relativ) schnelle Geld in dem man eine Aktie kauft, die im Trend ist und im steigen? dann dem Trend folgen und nur zur Absicherung einen Stop loss setzen um Verluste zu vermieden.

Oder langfristig, weil man meint das Unternehmen wird in den näcsten zwei drei Jahren nach oben gehen., dann sollte man das analysieren.

Ich habe mich noch nie um Spreads, obere, oder unter Linien, oder ähnliche dinge gekümmert und von kleine Beträgen in der größe 1-2 % abgesehen, noch nie an der Börse verloren. Aber schon bis zu 300 % gewonnen. Mein bester Coup war die Telekomaktie. Ich verstehe nicht, warum die Leute dagegen wettern.

Für mich war es seinerzeit ein neuer Jaguar.

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@wfwbinder

Ja, ich hoffe das die Aktie die ich im Fokus habe explodieren wird. Der Spread war kurzzeitig auf 100 % gestiegen und das hat mich aufmerksam gemacht, da ich so etwas ähnlichen bei einer anderen Aktie beobachtet hatte deren Kurs dann stark danach anstieg. Daher die Frage.

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Nein. Sollte man nicht. Warten, bis der Spread wieder sinnvoll ist.

PS: Spread ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Sie wird vom Händler festgelegt und kann in riskanten Momenten/Zeiten zunehmen.

Hohes Risiko gleich hohe Chance. So sind die Spekulanten nun mal.

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@Klauxs

Mehr chancenfreies Risiko! Ist es denn so schwer???

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@Klauxs

Warum für etwas ein höheres Risiko als erforderlich eingehen?

Ich finde, viele Anleger (und solche, die sich Anleger nennen), hängen zu sehr an gewissen Aktien. Im Grunde ist es für ein Trading irrelevant, ob man einen DAX, den Goldpreis oder eine Daimler-Aktie handelt. Hauptsache, sie bewegt sich und man hat einen hoch liquiden Markt.

Steigende Spreads deuten aber genau auf keinen liquiden Markt, sondern auf Risiken, die noch nicht einpreisbar sind. Indikationen können nicht zuverlässig bestimmt werden. Das ist zusätzlich zu bereits in den Werten, über die ich von Dir immer höre, ein weiteres Risiko.

Risiken geht man bewußt ein, wenn die Chancen höher sind. Man geht jedoch insbesondere keine Verlustrisiken höher als Gewinnchancen ein. Steigende Spreads verschieben die Kostenseite zuungunsten der Verkäufer der Instrumente. Daher verbietet es sich, eine Spekulation mit solchen Instrumenten durchzuführen.

Wenn Du Adrenalin suchst, handle doch mal den DAX mit einem Hebel von mehr als 20. Oder besuche mal das Casino im ansonsten auch sehr sehenswerten Marina Bay Sands Hotel in Singapur. Vielleicht tut es ja auch der Trip nach Baden-Baden, die auch auch nettes Casino haben :-)

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Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

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