Erhalt einer Lebensversicherung nach Trennung

2 Antworten

Wenn Du der Bank Geld schuldest, kann die Bank bis zur Pfändungsfreigrenze auf alles zugreifen. Es braucht die Bank nicht zu interessieren, aus welcher Quelle das Geld kommt. Sofern die LV auch noch auf ein Konto ausgezahlt ausgezahlt wird der Du das Geld schuldest, könnte das -Fälligkeit der Gegenforderung unterstellt- einfach per Aufrechnung gehen.

Egal ob es sich um eine Erbschaft oder eine Auszahlung einer Lebensversicherung mit Dir als explizit begünstigter Person handelt, der ausgezahlte Betrag fällt nicht in einen Zugewinnausgleich. Wohl solltest Du dokumentieren, daß dieser Betrag aus der entsprechenden Quelle stammt, damit später keine Verwirrung entsteht, da nichts mehr nachweisbar ist.

Ich hoffe mal, daß Ihr kein gemeinsames Konto habt, sondern jeweils getrennte (und der Betrag vom Vater kam auf Deines). Bei einem gemeinsamen Konto ergeben sich natürlich regulär Verfügungsmöglichkeiten auch für den Noch-Ehemann.

Wenn Du mit Deinem Noch-Ehemann gemeinsame Verbindlichkeiten bei der Bank habt, dann seid Ihr gesamtschuldnerisch für die Zahlung der Raten verantwortlich. Werden diese fristgerecht bedient, hat die Bank keine Möglichkeit, weitere Ansprüche geltend zu machen.

Erfolgte die bisherige Aufteilung der Zahlung der Darlehensraten ungleichmäßig (insbesondere wenn Dein Noch-Ehemann die Raten komplett zahlt), dann erfolgte dies wahrscheinlich aufgrund einer mangelnden Leistungsfähigkeit Deinerseits. Je nach Höhe der Auszahlung könnte sich dies nun ändern, so daß Du zumindest einen Teil der Darlehensraten selbst übernehmen mußt. Hier würde ich jedoch keine schlafenden Hunde wecken, sondern erst mal abwarten, ob der Noch-Ehemann sich rührt.

"Kleine Lebensversicherung" hört sich nach einem kleineren, max. fünfstelligen Betrag an. Das kann man als Altersvorsorge interpretieren und dürfte nicht zu einer Veränderung der Darlehensratenaufteilung führen.

Daher: Schweigen ist Gold. Binde nicht Leuten auf die Nase, daß Du nun zu Geld gekommen bist - schon gar nicht dem Noch-Ehemann - um dort (unbegründete) Begehrlichkeiten zu wecken. Irgendwelche Verpflichtungen ergeben sich aus dem Erhalt des Betrags jedenfalls nicht.

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