Erbstreit

6 Antworten

Diebstahl in der Familie ist erstmal ein Antragsdelikt.

Also kein Staatsanwalt kümmert sich darum ohne das eine Anzeige vorliegt.

Dann wäre eben noch zu beweisen, dass es so ist.

Und eben die Frage, ob die gestohlene Summe dem Erbanteil entspricht.

Daher:

  1. Die Tante soll ein Nachlassverzeichnis erstellen.

  2. Sie soll einen Nachweis führen, dass es einen Diebstahl gab. Und die Höhe des Diebstahls.

  3. Zusammen stellen wie Euer Anteil aussehen würde, wenn wenn man den Diebstahl als "Erbvorab" behandeln würde.

  4. Dann habt Ihr einen Entscheidungsrahmen um so, oder so Eure Forderung zu stellen.

Kann die Tante den Diebstahl beweisen, oder versucht Dich sie durch arglistige Täuschung um Dein Erbe zu bringen?

Bestehe darauf, dass der Nachlass Deiner Oma ordnungsgemäß behandelt wird. dabei wird sich leicht herausstellen, ob Deine Tante zur Einhaltung Eures Pflichtanteiles berechtigt ist - was ich ganz stark bezweifle.

Also das mit dem angeblichen Diebstahl, der erst nach dem Tot der Mutter bemerkt worden war, würde ich nicht glauben. Eine tolle Story um Dich um Dein Erbe zu bringen. Wenn es tatsächlich so war, muss es Beweise dafür geben. Dagegen spricht auch das keine Anzeige erfolgte. Die Tote hatte ja nichts mehr zu befürchten, warum ist keine Anzeige erfolgt? Dafür gibt es nur eine Erklärung. Das ganze hat sich nicht so zugetragen, sondern ist vermutlich anders. Die Oma hat Geld geliehen und hat sich damals nicht getraut das nach dem Tot vom Erbe zurückzufordern.

Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

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