Erbschaftssteuererklärung ohne Erbschein?

1 Antwort

Wogegen willst DU Einspruch einlegen?

Du hast keinen Bescheid vorliegen, der Dir eine Zahlung auferlegt.

Man hat von Dir lediglich eine Erbschaftsteuererklärung angefordert.

Ist dort ein Termin genannt, bis wann Du einreichen sollst?

Wenn nicht, wartest Du ab, bis alles geklärt ist.

Sollte Dir eine Frist genannt sein, so schreibst du einen kurzen Brief:

..... die angeforderte ERklärung kann ich noch nicht abgeben, weil noch kein Erbschein vorliegt und der Umfang meines Erbes noch nicht bekannt ist.

Ich bitte um Frist bis vorläufig 31. 10. 2018.

MfG

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Ja, es geht um die Fristsetzung in dem Anschreiben. Darin werde ich bis Ende August aufgefordert diese abzugeben.

Danke für Ihre Antwort, ich werde Montag einen Brief ans Finanzamt schicken.

MfG

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Kann ich einen Verlustvortrag für die Jahre 2010/11 trotz eines gültigen Steuerbescheids für die Jahre 2013/14 stellen ?

Hallo,

ich habe von 2010 bis 2012 einen Master im direkten Anschluss an den Bachelor absolviert. In dieser Zeit hatte ich kein Einkommenssteuerpflichtiges Einkommen.

Seit 2013 arbeite ich und habe entsprechend nur für 2013 und 2014 freiwillige Steuererklärungen abgegeben.

Nachdem ich 2015 festgestellt habe, dass ich für das Zweitstudium einen Verlustvortrag absetzen kann, habe ich das in der Frist der letzen sieben Jahre für die Jahre 2010-2012 getan. Hierzu liegt nach meiner Kenntnis auch das Urteil BFH, 13.01.2015 - IX R 22/14 vor.

Daraufhin hat das Finanzamt festgestellt, dass die Festsetzungsfrist für 2010 und 2011 abgelaufen ist und die Anlaufhemung durch die Abgabe der Freiwilligen Steuererklärung im Jahr 2013 ebenfalls wegfällt.

Meine Frage ist nun, ob das so stimmt? Macht ein Einspruch sinn?

Durch das Urteil BFH, 13.01.2015 - IX R 22/14 wurde ja entschieden, dass eine rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen bis zu 7 Jahre möglich ist. Bisher war ein solcher Verlustfestellungsantrag an den Einkommensteuerbescheid und dessen vierjährige Verjährungsfrist gekoppelt. Das wird doch durch die freiwillige Abgabe der Erklärungen in 2013/14 nicht aufgehoben oder?

Vielen Dank im Voraus!

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§ 3 Nr. 26 Einkommensteuergesetz

Ich habe folgende Frage:

Angenommen ein Freiberufler gibt Nachhilfeunterricht gegen Honorar, u.a. auch beim Jugendamt. Weiterhin angenommen, das Jugendamt gibt ihm den neuen Auftrag, einen Jugendlichen ein Jahr lang pädagogisch zu begleiten (überwiegend Freizeitbetreuung). Dafür bekommt der Freiberufler einen getrennten Honorarvertrag über 5 Stunden pro Woche. Das Amt weist darauf hin, dass diese Tätigkeit die Bedingungen der Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 26 Einkommenssteuergesetz erfüllt. In seiner Steuererklärung hat der Freiberufler diese Tätigkeit als nebenberufliche Tätigkeit extra aufgeführt und auch auf die Steuerbefreiung hingewiesen. Für seine hauptberufliche freiberufliche Arbeit als Nachhilfelehrer hat er, wie früher, eine Einnahme-Überschuss-Rechnung gemacht, natürlich mit Angabe seiner Betriebsausgaben. Angenommen, das Finanzamt lehnt die Steuerbefreiung für die nebenberufliche pädagogische Begleitung ab, mit möglicherweise folgender Begründung: „Da zu den Einkünften aus selbständiger Arbeit tatsächliche Betriebsausgaben geltend gemacht werden, konnte ein zusätzlicher Freibetrag im Sinne des § 3 Nr. 26 Einkommensteuergesetz nicht berücksichtigt werden.“ Stimmt diese Rechtsauffassung? Der Freiberufler überlegt Einspruch einzulegen. Wie könnte er diesen begründen? Vielen Dank für alle Hinweise! Herbie

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häusliches Arbeitszimmer bei vertraglicher Telearbeit - Probleme mit dem Finanzamt

Hallo zusammen, ich als "Neumitglied" möchte versuchen, das Problem so gut es geht zu schildern:

Ich habe mit meinem Arbeitgeber (öffentlicher Dienst) vertraglich vereinbart, dass ich 10 Stunden die Woche Telearbeit von zu Hause aus machen kann. Und würde deshalb gerne auch das Arbeitszimmer steuerlich geltend machen. Das Finanzamt hat jetzt die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer im eigenen EFH nicht anerkannt. Begründung war, dass es nicht der Mittelpunkt der Arbeit darstellt. (nur 25 Prozent, nicht 50 Prozent). So weit so gut - außer Betracht geblieben ist jedoch, dass ich in der Telearbeit "Arbeiten" verrichte, die ich aus dem Büro nicht machen kann. Ich betreue unseren kompletten Internetauftritt während der Telearbeit (bzw. auch nach Dienstende / Wochenende), weil die Sicherheitsbestimmungen in der Dienststelle diese Arbeiten (CM-System mit Upload etc...) aus dem Firmennetz nicht zulassen. Des Weiteren muss ich während meiner Arbeit Pressesprecher viel konzeptionelle Arbeiten wie beispielsweise "Reden für die Geschäftsführung schreiben, Presseinformationen und Presseeinzelfalldarstellungen schreiben etc...." erledigen muss. Leider ist die Bürosituation in der Dienststelle derart schlecht, dass ich nur in einem Dreierbüro untergebracht werden kann - andere Möglichkeiten gibt es tatsächlich nicht, so dass diese Arbeiten auch nur in der Telearbeiten machen kann, im Büro ist der Geräuschpegel viel zu hoch. So dass aus meiner Sicht zumindest der beschränkte Abzug bis 1250 € geboten wäre. Wie wird das von Ihrer/ Seite aus eingeschätzt?

Grds. ist da ja noch das Einzelurteil des FG Rheinland - Pfalz Aktenzeichen 4 K 1270/09. Dort wurde entschieden, dass bei Telearbeit sogar der unbeschränkte Abzug gilt.

Ich freue mich auf Ihre/ eure Antworten.

mfg Toddy75

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Wieso habe ich eine hohe Nachzahlungen nach der Steuererklärung?

Wieso hohe Steuernachzahlung bei Steuererklärung? Hallo, mein Vater hat die Steuerklasse 3 und meine Mutter die Steuerklasse 5. Beide zahlen ganz normal Lohnsteuer und haben kein zusätzliches Einkommen durch Vermietung oder Sonstiges, außer dem ganz normalen Lohn eben. Da wir aber eben nur begrenzt Geld haben, können wir es uns nicht leisten, jmd. zu beauftragen alles schnell fertig zu machen. Daher renovieren wir selbst und es kann noch Jahre dauern, bis die untere Wohnung in unserem 2-Familienhaus fertig ist. Eine Heizung ist auch noch nicht vorhanden und eine komplett Anlage kostet ja richtig viel Geld, was wir uns eben nicht leisten können. Außerdem möchten wir auch nicht wirklich die Wohnung vermieten und lieber zum eigen Zweck verwenden, aber dies ist noch nicht klar. Wir sind mit den Rechnungen von den Einkäufen der Baumaterialien usw. zur Lohnsteuerhilfe gegangen und dort wurde die Steuererklärung gemacht. Wir haben dieses Jahr wieder die Steuererklärung gemacht und nun kam raus, dass wir 680€ Steuern nachzahlen müssen, weil wir unsere untere Wohnung noch nicht fertig renoviert haben und noch nicht vermietet haben. Jedenfalls haben wir nun eben diese 680€ Steuern und die Begründung hierfür ist, dass wir einfach die Wohnung noch nicht vermietet haben und eine zusätzliche Einkommensabsicht bei uns nicht gesehen wird. Meine Nachbarin sagt nun, dass wir deswegen Einspruch einlegen sollen, weil selbst wenn wir nicht vermieten wollen, sollten wir doch unsere Steuern zurück erhalten, oder woran liegt es genau? Wie schon erwähnt zahlen beide ganz normal ihre Lohnsteuern. Viel Verdiener sind sie auch nicht (3000 brutto und ca.300-400 brutto).

Die Jahre vorher haben wir ganz normal das Geld vom Finanzamt bekommen und haben damit auch Teile des Hauses repariert. Ich bitte um Hilfe! Viele Grüße

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