Erbschaftssteuererklärung ohne Erbschein?

1 Antwort

Wogegen willst DU Einspruch einlegen?

Du hast keinen Bescheid vorliegen, der Dir eine Zahlung auferlegt.

Man hat von Dir lediglich eine Erbschaftsteuererklärung angefordert.

Ist dort ein Termin genannt, bis wann Du einreichen sollst?

Wenn nicht, wartest Du ab, bis alles geklärt ist.

Sollte Dir eine Frist genannt sein, so schreibst du einen kurzen Brief:

..... die angeforderte ERklärung kann ich noch nicht abgeben, weil noch kein Erbschein vorliegt und der Umfang meines Erbes noch nicht bekannt ist.

Ich bitte um Frist bis vorläufig 31. 10. 2018.

MfG

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
1

Ja, es geht um die Fristsetzung in dem Anschreiben. Darin werde ich bis Ende August aufgefordert diese abzugeben.

Danke für Ihre Antwort, ich werde Montag einen Brief ans Finanzamt schicken.

MfG

1

Braucht man Erbschein, um Grundbuch anpassen zu lassen?

Braucht man einen Erbschein, wenn man aufgrund gesetzlicher Erbfolge Miteigentümer an einer Immobilie wird, damit ds im Grundbuch vollzogen wird?

...zur Frage

Sterbeurkunde, Testament und Erbschein, wo sind die Unterschiede, was brauche ich bei der Bank?

Sterbeurkunde, eröffnetes Testament und Erbschein, wo sind die Unterschiede, auch preislich und was brauche ich bei der Bank, um ein Erbe anzutreten bzw. was muss die Bank akzeptieren, was kann sie fordern?

...zur Frage

Kann die Rücknahme der Einkommensteuererklärung weitere Konsequenzen haben?

Ich bin nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, mache dies aber freiwillig in der Hoffnung auf eine Steuerrückzahlung. Laut Bescheid zu meiner letzten Erklärung soltle ich aber plötzlich nachzahlen. Nachdem ich in mehreren Quellen gelesen hatte, dass ich meine Einkommensteuererklärung in diesem Fall einfach wieder mittels Einspruch zurückziehen kann, habe ich das auch so gemacht. Jetzt fordert mich das Finanzamt auf, diesen Einspruch zurückzunehmen und den Einkommensteuerbescheid so zu akzeptieren. Begründung: "Ich muss Sie darauf hinweisen, dass Sie als Arbeitnehmer Schuldner der Lohnsteuer sind und das Finanzamt somit berechtigt ist, die Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag von Ihnen nachzufordern." Was kann im schlimmsten Fall passieren? In jeder Quelle klang es so, als sei der Fall mit der Rücknahme der Erklärung erledigt. Nach einem Telefonat mit meiner Sachbearbeiterin muss ich allerdings dazu sagen, dass sie selbst auch keine Ahnung hat. Sollte ich bei meinem Einspruch bleiben, müsse sie sich selbst erst einmal erkundigen, was dann passiert, da sie so einen Fall noch nicht gehabt habe.

Danke schonmal im Voraus für eure Hilfe.

...zur Frage

Finanzamt akzeptiert komplette Fortbildung neben dem Beruf nicht an!?

Hallo Zusammen, ich habe einen festen Job und mache neben dem Beruf an einer Abenduni eine Fortbildung zum Betriebswirt. Ich habe in meiner Steuererklärung die - Fortbildungskosten (Kursgebühren) - Fahrkosten zur Lehrveranstaltungen - Fahrkosten Lerngemeinschaft normal geltend gemacht. Das Finanzamt hat aber komplett alles abgelehnt. - Die Kursgebühren wurden komplett nicht berücksichtigt, eine Begründung ist nicht im Bescheid. - Fahrkosten hat das Finanzamt auf 5 km reduziert und akzeptiert. Obwohl ich von der Arbeit zur Vorlesung 30 km fahre. - Lerngemeinschaft wurde auch nicht akzeptiert, mit der Begründung. „Die Aufwendung für die Lerng. wurden nicht anerkannt, da eine ausschließlich berufliche Veranlassung nicht nachgewiesen wurden konnte. Es wurden keine Angaben über Beginn, Dauer und Inhalt bzw. Ausbildungsstand der einzelnen Treffen gemacht" Sollte hier zu sagen, dass ich die Lerngemeinschaft sehr detailliert aufgelistet hatte mit Fach, Datum, Wo und Unterschriften.

Der Knaller ist: Ein Arbeitskollege von mir, macht die gleiche Fortbildung, bei Ihm wurde alles akzeptiert ohne Nachfragen vom GLEICHEN Sachbearbeiter! Das ist doch eine Frechheit vom Finanzamt!

Meine Frage: Selber Einspruch oder Steuerberater? Mir Fehlt die Zeit und das nötige Fachwissen, Eure Empfehlungen? Vielen Dank Im Voraus.

...zur Frage

Ist der geforderte Erbschein wirklich notwendig?

Mein kürzlich verstorbener Bruder hat mir vor 2 Jahren eine sehr umfassende Vollmacht durch einen Notar erstellen lassen, die mich bereits zu seinen Lebzeiten zu allen Handlungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit seinen Bank- und Versicherungsangelegenheiten befugte und jetzt "über den Tod hinaus" zum Verwalter seines Nachlasses verpflichtet.

Meine beiden Geschwister akzeptieren diese Regelung; wir erben innerhalb der gesetzlichen Erbfolge alle 3 zu gleichen Teilen. Ehefrau und Kinder gibt es nicht.

Von allen Banken und Sparkassen wie auch vom zuständigen Grundbuchamt wurde die vorgelegte Vollmacht als Ersatz für einen Erbschein anerkannt, nur die Lebensversicherung besteht auf der Vorlage eines Erbscheins.

Nun ist so eine Beantragung eines Erbscheins mit einigem Aufwand verknüpft: nicht nur, dass er gar nicht billig ist, er ist auch mit einer Menge Zeitaufwand, Telefoniererei und Schreibarbeit verbunden. Außerdem muss ich für die Beantragung beim zuständigen Nachlassgericht persönlich vorsprechen, d.h. ein paar hundert Kilometer per Bahn und Bus durch Deutschland fahren. In meinem fortgeschrittenen Alter ist das eine erhebliche Belastung für mich. Und die Abwicklung des Nachlasses wird um Wochen, wenn nicht Monate, verzögert.

Die Lebensversicherung stellt sich stur und will nur gegen Vorlage des Erbscheins auszahlen. Ein Begründung für ihre Forderung hat sie nicht mitgeliefert.

Wer weiß, ob Lebensversicherungs-Gesellschaften bei Fällen, wie hier beschrieben, grundsätzlich nur nach Vorlage eines Erbscheins auszahlen können bzw. dürfen? Oder haben wir eine reelle Chance auf einen effektiven Widerspruch?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?