Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer das gleiche in den letzten 10 Jahren vor Tod?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Zählt dieses Geschenk dann plötzlich als Erbe und ich muss nachträglich womöglich noch einen Haufen Steuern zahlen?

Grundsätzlich: Ja. Die Todesart spielt keine Rolle - tot ist tot, egal ob absehbar oder nicht. (§ 14 Abs. 1 ErbStG).

Kommt natürlich auf den Wert des Geschenks und dein Verwandschaftsverhältnis zum Erblasser an. Vor allem aber darauf, ob du später auch noch Erbe oder Vermächtnisnehmer bist. Falls nämlich nicht, stellt sich auch im Todesfall die Frage gar nicht mehr.

Grundsätzlich ist das so. Wenn Hohe Vermögenswerte vererbt oder verschenkt werden sollen, dann sollte man unbedingt rechtzeitig die Vermögensübergabe planen und nicht bis 60 warten. Wenn die Vermögenswert hoch sind, aber nicht liquide (z. B. Immobilien, Kunst o. ä.) ist auch zu überlegen ob die Erben bzw. beschenkten eine Risikolebensversicherung auf den Erblasser abschließen um Liquidität für die Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer zu haben.

du schreibst von der 10-Jahressicht bei Schenkungen und stellst dann die Frage, was ist, wenn einer was verschenkt und nach 7-8 Jahren stirbt und man was erbt? Ich kann nicht ganz nachvollziehen, dass du wohl die Regeln kennst und dann fragst, ob es vielleicht bei dem Falle anders sei? Unlogisch?

Und ja... wenn einer nach 7-8 Jahren verstirbt, auch dann gilt die Grenze. Das verschenkte Vermögen über 10 Jahre und das Erbe werden zusammengezählt und dann die Steuer darauf berechnet. Bereits gezahlte Steuer wird berücksichtigt.


Wie soll man eigentlich wissen, wann man stirbt? Für einige kann es nach deiner Sicht schon spät sein, wenn sie erst mit 45 Vermögen verschenken, bei anderen, wenn sie erst mit 75 beginnen.

Ich wollte wissen, ob es dafür eine Ausnahme gibt oder nicht... Ich find die Frage komplett logisch...

0

Was möchtest Du wissen?