Erbschaftssteuer für 6 Monate Nießbrauch

2 Antworten

Ich fürchte, da hast Du Pech gehabt. Stell Dir mal vor, jemand erbt 100.000 Euro Bargeld und zündet sich damit die Zigarren an. Glaubst Du, der brauchte keine Erbschaftsteuer zu zahlen? Aus der Sache raus kommst Du nur, wenn letztwillig verfügt war, dass Dir der Nießbrauch lediglich 6 Monate zustehen soll. Davon aber schreibst Du nichts.

ich versuche zu interpretieren:

  1. DEine LG hatte 16 Garagen.

  2. Geerbt hat die Garagen ein anderer.

  3. zu Deinen Gunsten wurde ein Nießbrauch bestellt udn im Grundbuch eingetragen.

  4. nach 6 Monaten hast Du auf den Nießbrauch verzichtet und ihn löschen lassen ohne dafür Geld zu bekommen.


Wenn das so war, hast Du m. E. sehr großzügig gehandelt.

Natürlich musst Du die Erbschaftsteuer zahlen, denn Du hast etwas geerbt.

Das Du dieses erbe weiter geschenkt hast, hat m. E. keine Auswirkung auf Deine Steuerlast (stelle Dir einfach vor Du hättest 100.000,- in bar bekommen und später an wen auch immer weiterverschenkt. Die waren doch in Deinen Händen und die Schenkung freie Entscheidung).

Weiteres Problem, derjenige, der nun die Belastung seiner Garagen durch den Nießbrauch nicht mehr hat, könnte deshalb auch noch wegen des Empfangs einer Schenkung zur Kasse gebeten werden.

Schenkung von Haus, Pflichtteil?

Hallo. Meine Oma hat mir vor 7 Jahren ihr Haus geschenkt, alles beim Notar geregelt. Meine Mutter hatte damals 130.000 Euro in bar erhalten.

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Versicherungen/ Reperaturen als Nießbrauchgeber steuerlich ansetzbar?

Ich habe im Rahmen einer Erbschaft (Verteilung 50%; 25%, 25%) ein Viertel eines Einfamilienhauses geerbt, bewohnt wird dieses Haus ausschließlich von dem Erben, der 50% des Eigentums innehält. Auf die verbleibenen 2x25% hat er einen lebenslangen Nießbrauch erhalten. Ich werde entsprechend der geltenden juristischen Auslegung jährlich für Substanzerhaltende Reparaturen und Sturm-Unwetter-Gewässerschutzversicherung entsprechend meines Viertels Eigentumsanteil finanziell herangezogen. Kann ich diese Kosten steuerlich geltend machen und als was?

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Besteht ein Pflichtteilsergänzungsanspruch?

bitte beantworten sie meine frage. danke vorweg

vor 22 jahren haben wir das haus meiner eltern gekauft, einen teil der schulden bezahlt,

einen teil des geschätzten wertes als nießbrauch eingetragen, welches abgewohnt werden soll.wir haben eine neue heizung eingebaut, viel repariert, alle erforderlichen steuern bezahlt, die gebäudeversicherung,müllabfuhr, wasser, schornsteinfeger.mein vater hat nur heizöl und strom kaufen müssen.

ich habe noch 3 lebende geschwister, eine schwester starb früh und hinterläßt 6 kinder.mein vater starb mit 90 im november. er hat viel geld gespart, und ich bin haupterbin und meine geschwister sollen den pflichtteil erhalten.

soweit ist alles ok. nun kommt es. der anwalt meiner schwester fordert jetzt einen pflichtteilergänzungsanspruch, er behauptet mein vater und meine mutter hätten mir das haus geschenkt.bei hauskauf war mein vater68. erhat den nießbrauchbetrag also längst abgewohnt. ich habe mich nicht bereichert, sondern alles bezahlt.

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danke für eine antwort

viele grüße

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Schenkung Immobilie mit Nießbrauch Mutter und anschließendem Wohnrecht Schwester

Die Mutter hat eine Immobilie mit einer selbst bewohnten Wohnung und 2 kleine Ferienwohnungen an der Nordsee. Ihr Sohn hat 2 Kinder, die Tochter ist kinderlos und mit einem Man, der 2 Kinder aus erster Ehe hat verheiratet.

Nun will die Mutter verhindern, dass einen Teil des Hauses womöglich die Stiefkinder ihrer Tochter erben, falls diese nach der Erbschaft des halben Hauses aber vor ihrem Mann stirbt. Sondern am Ende sollen es die beiden leiblichen Enkelkinder bekommen.

Dazu gibt es nun folgende Idee. Die Mutter überschreibt zu Lebzeiten das Haus dem Sohn und bekommt einen lebenslangen Niessbrauch für das gesamte Haus eingetragen. Die Tochter soll nach ihrem Tod ein lebenslanges Wohnrecht für die untere Wohnung erhalten. Wer welche Kosten trägt soll zusätzlich vertraglich geregelt sein.

Worauf muss man da achten? Kann man das so machen? Kann man Niessbrauch und Wohnrecht so mit Reihenfolge schon jetzt ins Grundbuch eintragen? Was für Kosten fallen bei Schenkung und Eintragung an? Was kann es für Probleme geben einem Haus das einem gehört aber andere Nutzen dürfen?

Meine Sorge ist, dass am Ende alle (Mutter und Schwester) Spaß mit dieser Regelung haben aber der Besitzer der Dumme und Zahlemann für alles ist. Wenn z.B. Mutter/Schwester im Haus wohnt und die Heizung oder Dach gemacht werden muss erscheint es mir nicht gerecht, dass der Besitzer solche Kosten alleine trägt, da er ja auch auf Jahrzehnte hinaus (Mutter ist erst 70 und Schwester ist gleich alt) wahrscheinlich nichts von der Immobilie haben wird.

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