Erbschaft/ Schenkung selbstgenutzes Wohneigentum Steuern?

2 Antworten

Die Steuerfreiheit beim Immobilienübergang gilt gemäß § 13 Nr. 4 c ErbStG nur für den "Erwerb von Todes wegeen", also bei der Erbschaft nicht aber bei der Schenkung. Außerdem gibt es für den Erwerb durch Kinder eine Flächenbeschränkung: "... soweit die Wohnfläche der Wophnung 200 Quadratmeter nicht übersteigt."

Zu einer Tochter gehört auch eine Mutter; unbekannt ist der Wert der Immobilie, die Wohnfläche und der Wert zum Zeitpunkt der Übertragung.

Möglicherweise werden die Freigrenzen nicht überschritten und damit bleibt die Angelegenheit ohnehin schenkungssteuerfrei.

Wenn die Tochter das Haus ihrem Sohn überträgt, dann scheidet zumindest die Möglichkeit aus, dass beide Elternteile je eine Haushälfte schenken.

Erbschaftssteuer zusätzlich zur Schenkungssteuer?

Die Sache ist ein bisschen kompliziert: Meine Oma hat 2 Häuser. Um der hohen Erbschaftssteuer zu entgehen, hat sie vor 10 Jahren eines davon meiner Mutter geschenkt (da viel also Schenkungssteuer an), nun möchte sie ihr das nächste schenken. Das erste Haus allerdings, das sie meiner Mutter bereits geschenkt hat, will sie jetzt mir vererben (sie kann das Haus wohl von meiner Mutter zurückfordern). Nun meine Frage: Wenn für das Haus vorher bereits Schenkungssteuer gezahlt wurde, fällt es ja aus der Erbmasse raus. Wenn meine Oma das Haus jetzt wieder zurücknimmt, und an mich vererbt, muss man dann nochmal Erbschaftssteuer dafür zahlen obwohl davor schon Schenkungssteuer bezahlt wurde? Leider baut meine Oma derzeit geistig stark ab und wir schauen alle hilflos zu, wie sie die Immobilien hin und her schieben will und machen uns natürlich Sorgen, dass wir die Steuern dafür später nicht bezahlne können. Danke schonmal.

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Nißbrauchobjekt austauschen

Nißbrauchobjekt austauschen Wir haben unserer Tochter vor 10 Jahren das Elternhaus meiner Frau überschrieben und uns den Nießbrauch im Grundbuch eintragen lassen. Das ist eine Schenkung oder auch eine vorweggenomme Erbschaft, die alle 10 Jahre wiederholt werden kann. Unsere Tochter will jetzt das Mehrfamilienhaus nicht behalten -viel Arbeit und Ärger mit den Mietern-, ist der Grund . Wir wollen das Haus jetzt verkaufen und unserer Tochter eine moderne Eigentumswohnung kaufen. Sie will es so. Sie wird wieder Eigentümer, wir Nißbrauchnehmer . Es soll praktisch ein Objekttausch stattfinden. Wir haben zwischenzeitlich die Wohnung gekauft, weil wir Anfang 2011 davon ausgingen, dass die Imobilienpreise merklich anziehen werden, was eingetreten ist. Die Wohnung kaufte zunächst meine Frau. Die Miete trägt die Zinsen. Nach dem Verkauf des Hauses soll die Wohnung dann auf unsere Tochter umgeschrieben und aus dem Verkaufserlös ihres Hauses soll die Zwischenfinanzierung der neuen Wohnung abgelöst werden. Wir wissen: die 10 Jahresfrist für Schenkung und die 10 Jahresfrist für die Spekulationssteuer sind vorbei. Wie sollten wir weiter vorgehen, damit wir im Einverständnis mit dem Gesetz und folglich auch mit dem Finanzamt sind?

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