Erbschaft: Testament oder Hochzeit?

3 Antworten

Das kommt auf die Struktur der übrigen Erben an.

Sind das gemiensame Kinder, so ist es kein Problem. Würde man nciht heiraten, würde das Erbe unter den Kindern aufgeteilt. Per Testament kann man die Hälfte dem unverheirateten Partner vererben. würde er zum alleinerben erklärt würden die Kinder 1/2 als Pflichtteil bekommen.

Sind die übrigen Erben aber Erben zweiter Klasse (Geschwister, Großeltern usw.) kann durch ein Testament nur die Hälfte des Erbes für den unverheirateten Partner gesichert werden, durch Heirat aber 3/4, Heirat und Testament alles.

Ausserdem geht man einem gerichtlichen Hickhack aus dem Weg.

Durch Heirat wirst du besser abgesichert. Denn du wirst zwangsläufig erb- und pflichtteilsberechtigt. Wenn dich dann noch dein Mann als Alleinerbe einsetzt, berechnet sich nämlich der Pflichtteil eines Kindes oder der Eltern immer auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, wonach dein Erbteil also ebenfalls berücksichtigt wird. Das ist nämlich günstiger, als wenn du als seine Nichtfrau als Alleinerbin von ihm eingesetzt wirst.

Allein, das wenn du verheiratet bist der überlebende einen größeren Steuervorteil hat und dadurch mehr von senem Erbe, ist ein Grund zum heiraten. Wenn das Erbe nicht so groß ist, das dies eine Rolle spielt, dann kannst du es aucch sein lassen. Außerdem kommt es darauf an, was für weitere Erben da sind. Zudem ist es so, das wenn nur kurz vor dem Tod aus diesem Grund geheiratet wird, die anderen Erben evtl. das Anfechten können.

Darf man Miterben gegen eine Abstandszahlung auffordern, auf das Erbe zu verzichten?

Das Erbe besteht aus einer Immobilie und einem geringen Barvermögen. Die Erbengemeinschaft lässt sich in 2 Gruppen unterteilen, denn ein Teil der Erben ist von der Erbschaft der Immobilie ausgeschlossen.

Ist es zulässig, diesen Erben eine Abstandszahlung anzubieten, damit sie das Erbe ausschlagen und letztendlich nur Erben in der Erbengemeinschaft verbleiben, die auch vom Testament mit der Immobilie bedacht werden?

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Erbschaft Stiefenkel, Pflichtteil Geschwister, Testament vorhanden

Hallo, habe eigentl. 2 Fragen: meine Oma (momentan im Krankenhaus) hat mir schon Zuwendungen gegeben und meine Mutti hat mir gesagt das das auch schon als Erbe zählt und ich gegebenenfalls ihre Geschwister davon noch etwas zurück zahlen müßte. Sie zwar eine Aufstellung gemacht wieviel ich wann bekommen habe aber nie eine Unterschrift von mir verlangt oder bekommen. Muß ich jetzt damit rechnen das die Geschwister was zu bekommen haben ?

Meine Oma und mein Opa haben geheiratet als mein Vati noch klein war, sie ist nicht die "biologische" Mutter hat ihn aber wie seinen eigenen Sohn aufgezogen. Erst ist mein Vati verstorben und dann mein Opa. Ich weiss das es ein Testament gibt wo ich als Alleinerbin bedacht bin ( Kontakt zu ihren Geschwistern gibt es seit Jahren nicht mehr). Muss ich nun im Fall der Fälle ihre Geschwister trotzdem auszahlen ?

Wenn dieses Testament verschwunden wäre und ich es nicht beweisen kann was drinnen stand hab ich nur eine von ihr verfasste Betreuungs- u. Vermögensverfügung in der ich als gesetzl. Erbe von ihr beschrieben und zumind. in der Vermögensverf. eingesetzt bin ( Bankvollmacht habe ich ja schon seit Jahren). Wird das auch anerkannt weil sie ja der Auffassung ist das ihre Brüder nix bekommen und mir alles zusteht. Sie kann leider ni9cht mehr zum Notar oder ähnliches :(. Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

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Absicherung Partner und Familie ohne Heirat

wir leben ohne verheiratet zu sein glücklich mit 2 Kindern. Nun gab es einen überraschenden, tragischen Todesfall in der Bekanntschaft und nun wurden auch wir nachdenklich.

Wie kann man seinen Lebenspartner ähnlich absichern wie verheiratete Paare? Es geht hier speziell um die Besteuerung des Erbes, sollte einem von uns was passieren. Hier greifen die höchsten Steuersätze und die geringsten Freibeträge.

Kann man einen Partner und seine Familie auch ohne Trauring absichern wie verheiratete Paare auch? Oder gibt es keine Möglichkeit der Gleichstellung?

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Gehen die anderen Kinder leer aus?

Wir sind 3 Kinder, mein Vater ist 1986 gestorben, als wir das Berliner Testament vom Amtsgericht bekommen haben, haben wir unser Erbe nicht geltend gemacht, meine Mutter hätte es nie auszahlen können, ohne alles zu verlieren, mein kleiner Bruder war damals 18 und lebte bei ihr. In 2011 rief sie uns an, und wollte mit uns über die Überschreibung reden ihr gesamtes Vermögen, beläuft sich pie mal Daumen auf 200 000 Euro, mein kleiner Bruder sagte an Ihrer Stelle, mehr wie 10 000 Euro würde er pro Nase nicht zahlen, und er würde es Übernehmen, er lies nicht mit sich reden, auch, dass alles noch da wäre weil wir damals keine Ansprüche geltend gemacht hätten, meine Mutter hat sich bei Bekannten verplappert, sie hätte alles in Ordnung gebracht, und der Kleine wäre sicher, durch Nachforschungen hat sich her aus gestellt, dass sie in 2012 alles auf ihn überschrieben, und nur den Einsitz hat. haben wir großen einen Anspruch auf einen Pflichtteil? Oder schmilzt die 10 Jahres Klausel auch den komplett ab ? Ich bin durch die vielen Beiträge etwas verunsichert.

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Muss ein Testament immer notariell beglaubigt sein?

Ist das Testament trotzdem gültig, wenn kein Notar es beglaubigt hat? Was kostet überhaupt eine Beglaubigung des Testaments?

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