Erbschaft: Testament oder Hochzeit?

2 Antworten

Das kommt auf die Struktur der übrigen Erben an.

Sind das gemiensame Kinder, so ist es kein Problem. Würde man nciht heiraten, würde das Erbe unter den Kindern aufgeteilt. Per Testament kann man die Hälfte dem unverheirateten Partner vererben. würde er zum alleinerben erklärt würden die Kinder 1/2 als Pflichtteil bekommen.

Sind die übrigen Erben aber Erben zweiter Klasse (Geschwister, Großeltern usw.) kann durch ein Testament nur die Hälfte des Erbes für den unverheirateten Partner gesichert werden, durch Heirat aber 3/4, Heirat und Testament alles.

Ausserdem geht man einem gerichtlichen Hickhack aus dem Weg.

Durch Heirat wirst du besser abgesichert. Denn du wirst zwangsläufig erb- und pflichtteilsberechtigt. Wenn dich dann noch dein Mann als Alleinerbe einsetzt, berechnet sich nämlich der Pflichtteil eines Kindes oder der Eltern immer auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, wonach dein Erbteil also ebenfalls berücksichtigt wird. Das ist nämlich günstiger, als wenn du als seine Nichtfrau als Alleinerbin von ihm eingesetzt wirst.

Girokonto: Wechsel zu Sparda + DKB sinnvoll?

Guten Abend,

ich bin derzeit Sparkassenkunde, bin aber mit dem Service und den Kontoführungsgebühren unzufrieden. Selbst für das Online-Konto wird eine Grundgebühr erhoben, obwohl selbiges bei anderen Sparkassen Filialen auch ohne angeboten wird. Daher erwäge ich nun einen Wechsel, wobei sich zwei Alternativen bieten:

  1. Volksbank: Die örtliche Filiale bietet ein kostenloses Konto ab 1000€ monatlichem Guthaben an. Zusätzlich sind eine begrenzte Anzahl an Online-Buchungen etc. kostenfrei, danach fallen jedoch Gebühren an.

  2. Sparda-Bank : Diese bietet ein kostenloses Girokonto an und der Service scheint auch sehr gut zu sein (lt. Aussage meines besten Freundes, welcher dort Mitglied ist). Sie hat aber auch einen gravierenden Nachteil: CashPool. Die Filiale ist von mir ca. 10km entfernt und der nächste CashPool Automat ist dann nochmal mehr als doppelt so weit entfernt. Da ich nur extrem selten in dem Ort mit der Sparda-Bank bin, wäre es immer sehr umständlich Bargeld abzuheben.

Daher habe ich an eine Kombination der Sparda-Bank mit einer Direktbank gedacht. In diesem Fall interessiert mich besonders die DKB, da sie mit der VISA Karte eine recht attraktive Möglichkeit anbietet, um weltweit an Bargeld zu kommen. Zeitgleich könnte ich das VISA Konto noch als Tagesgeldkonto nutzen.

Einen kompletten Wechsel zu einer Direktbank möchte ich eher nicht vollziehen. Ich tätige zwar fast alle Bankgeschäfte online, aber zumindest die Möglichkeit einer persönlichen Beratung vor Ort gefällt mir dann doch noch.

Was haltet ihr von dieser Kombination? Gibt es hier evtl. Nachteile, die ich aus Unwissen nicht bedacht habe? Oder habt ihr vielleicht eine andere Idee?

Ich bin für eure Ratschläge offen und dankbar :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?