Erbschaft, Scheidung, Zugewinn

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2 Antworten

Blachshep: Es heißt nicht nur, dass ererbtes Vermögen dem Zugewinnausgleich entzogen ist, das steht auch so im Gesetz. Erbschaften sind dem Anfangsvermögen zuzurechnen und bleiben daher außen vor:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1374.html

Natürlich gibt es jede Menge Zeitgenossen, die das Gesetz nicht kennen und sich an ihren dummen Sprüchen ergötzen. Dein Ex-Mann gehört offenbar zu dieser Spezies und wird im Scheidungsprozeß durch seinen Anwalt über die Rechtslage belehrt werden.

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Kommentar von EnnoBecker
01.12.2012, 04:26

So ist es.

Offenbar haben wir hier mal den Fall andersrum. Da kann man der Guten nur dasselbe raten wie sonst dem Verlassenen, der von einer geldgeilen Ex verfolgt wird:

Bleib ruhig und lehn dich zurück, wenn du sehen willst, wie er aufläuft.

Besonders die Nummer mit dem Schuldenmachen finde ich spaßig.

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Kommentar von Snooopy155
01.12.2012, 10:46

Das Haus fällt zwar nicht unter den Zugewinnausgleich, aber der Mehrwert der Immobilie, der durch die bereits in Angriff genommene Renovierung entstanden ist; da liegt der Hase im Pfeffer.

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Du solltest dir einen guten Scheidungsanwalt nehmen und dies auf offiziellem Weg klären bevor du dich wie jetzt von deinem Exmann anscheinend erpressen lässt. Was hat er denn für einen Verdienst, dass er von dir finanzielle Forderungen verlangt? Ich glaube kaum dass er diese wirklich durchbringen könnte.

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Kommentar von Blackshep
30.11.2012, 23:44

Er verdient gut, etwa 5 x so viel wie ich, will aber Schulden machen und in die Privatinsolvenz gehen, wenn er damit erreicht, dass ich ihm was abgebe.

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