Erbschaft: Nur Wohnrecht, trotzdem Erbschaftssteuer fällig? Kann das sein?

2 Antworten

Ja es kann erbschaftsteuer anfallen.

Das Wohnrecht ist selbständig bewertbar. udn auf der anderen seite ist die Immobilie mit dem Wohnrecht belastet udn daher weniger wert.

Es hat also alles seine Richtigkeit.

Die Rechnung bei den Kindern wäre zum Beispiel eben auch, Hauswert 300.000,- abzüglich 120.000,- Wohnrecht, wert also 180.000,-.

allerdings würde das Wohnrecht für die Kapitalisierung abgezinst und hätte bei den gleichen Beträgen einen Wert unter 120.000,-.

Wenn jemand ein Wohnrecht erbt, fällt das grundsätzlich unter die Erbschaftsteuer. Im angefragten Fall werden aber mehr Informationen benötigt, um entscheiden zu können, ob tatsächlich eine Erbschaftsteuer zu bezahlen ist. Wem gehörte denn das Haus, beiden Eltern zu gleichen Teilen? Auch sind die Schwiegereltern js nicht zu beiden verstorbenen Eltern die Schwiegereltern. Zumindest zu einem Elternteil sind die Schwiegereltern Eltern und erhalten dann auch nicht den Freibetrag für Schwiegereltern, sondern den für Eltern. Peter Gronemeier

Aktienverlust / Dividende in EkSt Erklärung angeben?

Mal angenommen, man erzielt sein Haupteinkünfte aus einem Gewerbe und ist somit verpflichtet die EkSt Erklärung abzugeben. In 2017 spekuliert man zum ersten mal mit Aktien und hat am Jahresende einen realisierten Verlust von 10.000€. Daneben erzielt man 1000 Euro durch Dividendenausschüttungen. 

Soweit ich es verstanden habe, wird bei der Bank, der Aktienverlust als Verlustvortrag in 2018 eingetragen und kann nicht mit anderen Einkünften (zB aus dem Gewerbe) aus 2017 verrechnet werden. 

Dazu nun zwei Fragen: 

Wird die erhaltene Dividende mit dem Aktienverlust bei der Bank verrechnet?

Muss bzgl des Aktienverlust sowie der Dividendenausschüttung etwas hierzu in der EkSt Erklärung 2017 angegeben werden (wenn ja, was genau)?

Danke.

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Computer abschreiben in formloser EÜR

Hallo zusammen, ich habe eine, hoffentlich einfache, Frage. Habe schon lang danach recherchiert aber leider nichts passendes gefunden.

Der Sachverhalt in aller Kürze: Habe ein Gewerbe, nehme die Kleinunternehmerregelung in Anspruch und darf eine formlose EÜR machen.

Ich habe anfang des Jahres (März) einen Computer für 1000 Euro gekauft. Dieser Muss über 3 Jahre abgeschrieben werden und im ersten Jahr, da ich ihn erst im März gekauft habe anteillig für 10 Monate.

Soweit habe ich das hoffentlich alles richtig verstanden, meine einzige Frage ist nur, WIE man das in der formlosen EÜR formuliert?

Schreibt man dahin: 01.03.2014 - Computer, Abschreibung über 3 Jahre laut AfA, im ersten Jahr ab März = 277,77 Euro

Also da steh ich wirklich auf dem Schlauch, wie man das am besten, korrekt formuliert damit das FA mich auch versteht.

LG Steuerheini

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Schenkung Immobilie mit Nießbrauch Mutter und anschließendem Wohnrecht Schwester

Die Mutter hat eine Immobilie mit einer selbst bewohnten Wohnung und 2 kleine Ferienwohnungen an der Nordsee. Ihr Sohn hat 2 Kinder, die Tochter ist kinderlos und mit einem Man, der 2 Kinder aus erster Ehe hat verheiratet.

Nun will die Mutter verhindern, dass einen Teil des Hauses womöglich die Stiefkinder ihrer Tochter erben, falls diese nach der Erbschaft des halben Hauses aber vor ihrem Mann stirbt. Sondern am Ende sollen es die beiden leiblichen Enkelkinder bekommen.

Dazu gibt es nun folgende Idee. Die Mutter überschreibt zu Lebzeiten das Haus dem Sohn und bekommt einen lebenslangen Niessbrauch für das gesamte Haus eingetragen. Die Tochter soll nach ihrem Tod ein lebenslanges Wohnrecht für die untere Wohnung erhalten. Wer welche Kosten trägt soll zusätzlich vertraglich geregelt sein.

Worauf muss man da achten? Kann man das so machen? Kann man Niessbrauch und Wohnrecht so mit Reihenfolge schon jetzt ins Grundbuch eintragen? Was für Kosten fallen bei Schenkung und Eintragung an? Was kann es für Probleme geben einem Haus das einem gehört aber andere Nutzen dürfen?

Meine Sorge ist, dass am Ende alle (Mutter und Schwester) Spaß mit dieser Regelung haben aber der Besitzer der Dumme und Zahlemann für alles ist. Wenn z.B. Mutter/Schwester im Haus wohnt und die Heizung oder Dach gemacht werden muss erscheint es mir nicht gerecht, dass der Besitzer solche Kosten alleine trägt, da er ja auch auf Jahrzehnte hinaus (Mutter ist erst 70 und Schwester ist gleich alt) wahrscheinlich nichts von der Immobilie haben wird.

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