Erbschaft: Gewinn aus Aktienveräußerung?

2 Antworten

Noch was zur Erbschaftsteuer, obwohl das nicht gefragt ist, weil das Problembewusstsein nicht vorhanden ist:

Sofern ein gewisser Wert aufgelaufen ist, der auch bestimmbar ist, gehört der bis zum Todestag aufgelaufene Wert zur Erbmasse.

Bei Aktien wird dies wahrscheinlich im Wege einer Wertermittlung auf den Todestag ermittelt. Wenn der Verkauf nur kurze Zeit nach dem Tod erfolgt ist, dürfte man aus dem Verkaufserlös auf den Wert der Aktien schließen können.

Insofern weichen die Bestimmungen im Erbschaftsteuerrecht (Forderungsprinzip) vom Einkommensteuerrecht (Realisationsprinzip) ab.

Nein, ist es nicht. Vor allem frage ich mich auch, was das bringen soll. Die Erben haften doch auch für Steuerschulden.

Bringen soll es folgendes:

1. es soll die Erbschaftsteuer mindern.

2. es soll die Erben in ihrer Einkommensteuer 2016 entlasten.


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@Magdau

1. es soll die Erbschaftsteuer mindern.

Tut es auch, nämlich wenn der Verkaufserlös kleiner war als die Anschaffungskosten.

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kurz und treffend.

Die Erbengemeinschaft hätte vor dem Verkauf einen StB fragen sollen. Mal wieder sparen an der falschen Stelle.

Lieber 1.000,- Euro Steuern zahlen, als 100,- Euro an den StB.

Allerdings, bei der Erbengemeinschaft könnte die Steuerschuld geringer ausfallen, weil sich der Gewinn verteilt und so eventuell weniger Progression anfällt.

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