Erbrecht: Tochter unterschreibt Erbverzicht, was nun, wenn sie im Testament erwähnt wird, geht das?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das wäre dann für die anderen erben ein Anfechtungsgrund.

Vermutlich wurde ja nicht ohne Grund ein Erbverezicht erklärt.

Eventuell wurde vorab etwas zugewendet.

Es wäre dann aus dem Zusammenhang zu klären. War die Einsetzung ein versehen, oder eine Absicht?

Empfinden die anderen Erben es als gerecht und fechten an, oder nciht.

Ich will hier nicht eine Bandwurmantwort geben, aber mir würden aus dem Steggreif für jede Situation Gründe/Lösungen einfallen, die angefochten werden können, oder bei denen eine anfechtung keinen Sinn hätte.

Ja, selbstverständlich kann die Tochter im Testament "erwähnt" werden. Erwähnen heißt doch nicht "Vererben"!

Er kann ihr sogar bestimmte persönliche Dinge vermachen (z. B. das Tagebuch und den Schaukelstuhl seiner 1. Frau), dies sind Dinge, die nicht ins Erbe für den Rest der Leute fallen.

Das ist merkwürdig. Doch geht es sicher, dass der Verzichtende als Erbe wiederum eingesetzt wird. Möglicherweise ist da aber keine Abfindung für den Erbverzicht gezahlt worden. Ansonsten sind ja Zuwendungen geflossen, so dass der Verzichtende vielleicht noch etwas dazu bekommen soll. Dazu bedarf es weiterer Angaben von dir.

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