Erbrecht für Erbengemeinschaft

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3 Antworten

Zu Lebzeiten darf der Vater mit seinem Eigentum machen was er will, da haben Dritte kein Mitbestimmungsrecht. Zur Erbmasse gehört nur, was am Tag des Todes sein Eigentum ist und mitunter ergibt sich ein Pflichtteilergänzungsanspruch, wenn Schenkungen getätigt wurden, die noch 10 Jahre zurückliegen. Einen Acker für den symbolischen Wert von 1 € zu übereignen legt eine Schenkung nahe.

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Mikkey 13.08.2013, 19:44

die noch 10 Jahre zurückliegen

  • "nicht" = DH
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Snooopy155 13.08.2013, 21:22
@Mikkey

Richtig erkannt, das "nicht" hat sich herausgeschummelt .

0
Mikkey 13.08.2013, 22:45
@Snooopy155

Ich muss noch eine weitere Gleichung nachschieben:

  • = "+"
0

Die Kinder bekommen das vom Erbe des Vaters ab, was nach dessen Tod abzüglich aller Verbindlichkeiten und Bestattungskosten vorhanden ist.

Bis dahin kann er mit seinem Geld und Eigentum tun und lassen was er möchte. Überlebt er diese gemischte Schenkung 10 Jahre, ist der Acker nicht mehr seinem Nachlass zugehörig.

Stürbe er einen Tag vorher, könnten die Kinder den Verkehrswert im Zeitpunkt des Übergangs abzüglich 1 € den Nachlass hinzurechnen und hiervon zur Pflichtteilsquote Ergänzung verlangen - es sein denn, sie hätten dessen Tod rechtzeitig herbeigeführt.

G imager761

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