Erbrecht: Einverständniserklärung wegen Anteilen?

2 Antworten

Konfus:

Der absolute Verzicht auf das gesetzliche Erbrecht zu Gunsten des Bruders hat zur Folge, dass der Verzichtende nicht als Erbe berufen ist und auch keinen Pflichtteilsanspruch hat (§ 2346 Abs.1 BGB).

Der Verzicht bedarf der notariellen Beurkundung (§ 2348 BGB).

Empfehlung:  Lass dich von einem Notar beraten.

Das kapiere ich nicht, denn selbstverständlich kann dein Bruder deiner Mutter 75% ihres Eigentumsanteils abkaufen und als Kaufpreis Übernahme der offenen Darlehensverbindlichkeit vereinbaren, ohne dass es deiner Zustimmung oder Duldung als unbeteiligter Dritter bedarf.

Welchen Inhalt hat denn die ominöse Einverständniserklärung? Du hast weder Anspruch auf Pflichtteilsergänzung an dem, was dann deinem Bruder gehört noch Erb- oder Pflichtteilsrecht an seinem Nachlass, wenn er dich als seinen Erben ausschlösse.

Da heißt es lesen und sich erklären lassen, bevor man etwas unterschreibt, was man nicht versteht :-O

G imager761

Nachmieter wird vom Vermieter nicht akzeptiert,da der nicht so gut verdient wie ich.(Mietausfall?)

Ich habe ab April 2012 eine Wohnung gemietet.Im Mietvertrag steht,dass in beidseitigen Einvernehmen eine Kündigung des Mietverhältnisses vor Ablauf eines Jahres nicht in Frage kommt.Leider wurde ich nach 2 Monaten gekündigt und bin wieder nach Thüringen in meinen noch bestehenden Hauptwohnsitz zurück.Der Makler der für den Vermieter arbeitet sagte mir zwar, dass es kein Problem gibt früher aus dem Mietvertrag rauszukommen,ich muss ihm bei Vermittlung eines Nachmieters halt noch einmal eine Provision zahlen.Soweit so gut.Letzte Woche erhielt ich telefonisch vom Makler die Nachricht, dass der Vermieter sich ziert einen vorgeschlagenen Nachmieter zu akzeptiert,da der eventuelle Nachmieter nicht so gut verdient wie ich.Das war aber laut Makler schon die zweite Ablehnung.Kann ich nun außerordentlich den Mietvertrag kündigen,da ich einige Nachmieter über den Makler gestellt habe und wieder arbeitsbedingt seit 1 Monat 260 km entfernt in meinem Hauptwohnsitz gezogen bin? Gibt es nicht dieses BHG-Urteil mit dem ich agieren könnte? Die Rechtsprechung macht eine Ausnahme, wenn der Mieter die Wohnung unverschuldet nicht mehr nutzen kann und sein Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses dasjenige des Vermieters an der Fortführung überwiegt (BGH, VIII ZR 244/02, Urteil vom 22.1.2003). Dann kann der Vermieter nach „Treu und Glauben“ gehalten sein, den Mieter gegen Beibringung eines ordentlichen und solventen Nachmieters aus dem Vertrag herauszulassen. Beispiele für solche Härtefälle:

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