Erbfolge bei Unverheirateten, Kinderlosen?

2 Antworten

Guten morgen Hoss, da hast Du eine perfekte Anwort gegeben, aber ich glaube Obelix wollte es evtl. einfacher.

Hallo Obelix, wenn einer Deiner Eltern stirbt und kein Testament existiert, erbt der überlebende Ehegatte die Hälfte, die Kinder die andere Hälfte zu gleichen Teilen. Die Enkel nur wenn der eigentlich erbende Elternteil verstorben ist.

Du fragtest, wie es bei unverheirateten ist. Bei unverheirateten Eltern, gibt es ja keinen Ehegatten, also erben nur die Kinder.

Bei unverheirateten Eltern gibt es auch nur geringe Freibeträge. Es wäre von einem Testament zugunsten des unverheirateten Partners abzuraten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Es gilt die gesetzliche Erbfolge. Das heißt, bei Tod erbt der verbleibende Ehepartner die Hälfte des Vermögens, alle Kinder teilen sich die übrige Hälfte. Wenn der verbleibende Elternteil dann auch noch verstirbt, erben alle Kinder zu gleichen Teilen. Aber nur die eigenen Kinder, Lebenspartner gehören nicht dazu. Solltest Du vor Deinen Eltern und vor Deiner Partnerin versterben und ihr wart nicht verheiratet, erbt Deine Partnerin nichts. Bei einer Lebensgemeinschaft lässt sich sowas allerdings per Privatvertrag vor dem Notar regeln.

Erbauszahlung?

Hallo, guten Tag.

Folgender Sachverhalt

Meine Mutter verstarb, meine Schwester und ich sind daher in einer Erbgemeinschaft zu je ein halb im Erbschein eingetragen.

Meine Schwester hatte zu Lebzeiten unserer Eltern auf deren Grundstück ein Haus gleich neben dem unserer Eltern erbaut.

Zu welchen Bedingungen weiss ich leider nicht, also ob es eine Schenkung, oder Erbbaurecht oder sonstiges war.

Nun, als unsere Mutter nun auch verstorben ist, unser Vater ist schon seit 2003 verstorben, möchte meine Schwester dass ihre Tochter das alles nimmt, und uns beide ausbezahlt. Meine Schwester ist psychisch nicht stabil, deshalb habe ich gesagt, gut, dann soll sie es nehmen. Nun meine Frage. Das Haus mit Grundstück hat einen Verkehrswert von nur 80.000 ergeben, da angeblich ein hoher Sanierungsstau vorliegt. Dieser wurde mit 81.000. Sanierungskosten vom Gutachter, welchen übrigens meine Schwester bestellt hat, veranschlagt.

Ich solle nun nur!!!! 40.000 von meiner Nichte ausbezahlt werden.

Die eigentliche Frage jedoch lautet, wenn ich auf mein Vorkaufsrecht verzichte, damit meine Schwester ihre Tochter statt mich in der Nähe hat, würde mir da zusätzlich zu den 40.000 eine Art Entschädigung zustehen ???

Denn wenn ich das Haus nehmen würde, und darin die nächsten zehn Jahre wohne, es saniere, meist in Eigenleistung, dann kann ich es sicher für 200.000 verkaufen, bzw. Meinen Kindern einen guten Nachlass hinterlassen.

Die 40.000, welche ich ausgezahlt bekommen soll, dann was soll ich mal meinen Kindern hinterlassen??

Dafür möchte ich eben eine Entschädigung.

Aber gibt es sowas??

Hoffe, ich habe mein Problem ausführlich beschreiben können.

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