Erbfolge bei Gütertrennung

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Stirbt Dein Vater eines Tages, dann bekommt sie bei zwei Kindern 1/3, bei drei und mehr Kindern max. 1/4. Soll das Haus nur an die Kinder gehen, dann muss dies der Vater im Testament ausdrücklich so regeln. (Antwort gilt nur für Deutschland und stellt keine Rechtsberatung dar)

schau mal nach im § 1931 BGB (Absatz drei)

Lies mal dies hier: http://www.dr-meilinger.de/html/pflichtteil.htm

Der einzige Weg, dies einigermaßen sicher auf Deinen Bruder und Dich zu übertragen, wäre eine Schenkung zu Lebzeiten (10 Jahre vor Ableben, damit das nicht für das Erbe zu berücksichtigen zu machen ist) in Verbindung mit einem Niessbrauch für Deinen Vater.

Sprich das mit Deinem Vater im Detail durch und überlegt ggf auch, eine Beratung bei einem Notar einzuholen. Der Niessbrauch und die Immobilienübertragung sind ohnehin notariell zu fixieren.

Anzeige Ebay Kleinanzeigen Schwarzarbeit?

Guten Tag

Ich habe vor einigen Tagen Post vom Anwalt bekommen. Es heißt, dass ich angeblich Schwarzarbeit betreibe.

Nun, mein Vater besitzt ein Geschäft und er hat gute Ware, jedoch dauert es immer eine Weile bis er die Ware verkauft hat. Deshalb habe ich mir spontan gedacht die 5-10 tollsten Stücke zu fotografieren und anschließen auf Ebay Kleinanzeigen online zustellen. Jedoch nicht damit ich das Geld kassiere und es auf der Straße verkaufe, sondern ich vermittle die Käufer nur mit meinem Vater, damit sie in den Laden laufen und sich dort die Ware kaufen. Ebay Kleinanzeigen ist nur für die Vermittlung gedacht, das dachte ich jedenfalls.

Die Frage ist... habe ich mich wirklich der Schwarzarbeit schuldig gemacht? Ich habe lediglich die Interessenten zu meinen Vater geführt, damit sie sich dort die Ware anschauen und bei Gefallen, anschließen auch kaufen.

Mfg Kokusnuss !

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Ausziehen als Azubi?

Hallo,

Ich würde gerne von Zuhause ausziehen. Zunächst zu mir : Ich bin 21 Jahre alt, Azubi im 1.Lehrjahr und verdiene 755 € Brutto.Seitdem mein Vater vor 2 Monaten gestorben ist ist bei uns Zuhause die Hölle los. Meine Mutter macht mir das Leben zur Hölle und ich will nichts mehr mit ihr zutun haben.(haben uns nie wirklich verstanden), unser Haus muss verkauft werden(es ist noch nicht abbezahlt) und ich halte es absolut nicht mehr mit meiner Mutter aus.Ich bin auch schon dabei mir eine Wohnung zu suchen und habe mir auch schon eine angeguckt. Meine Frage wäre jetzt kann ich finanzielle Hilfe vom Sozialamt erwarten? Was genau steht mir zu? Und was würdet ihr mir raten zu machen? Weil zum Leben reicht das ja noch lange nicht. Ich weiss wirklich nicht was ich machen soll bzw an wen ich mich wenden kann.Zu meiner Mutter sie ist arbeitslos und lebt von Harz 4. Mein Vater ist Alleinverdiener gewesen. Das Haus gehört nun nun zu 50 % meiner Mutter , 25% mir und 25% meinem kleinen Bruder (16 Jahre alt).

Ich dank euch schonmal im Vorraus

Mfg

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Erbordnung

Hallo! Kennt sich jemand mit Erbfolgen aus? Folgende Situation ist eingetreten:

Die Tante meines Vaters ist verstorben. Sie war nicht verheiratet und hat auch keine Kinder. Ihre 3 Schwestern sind tot.

Als nächste Angehörigen gibt es jetzt noch den Bruder meines Vaters sowie von einer anderen Schwester 2 Kinder, und halt mich.

Mein Onkel meint wir vier würden dann jetzt erben, ich weil mein Vater verstorben ist, und ich dadurch die nächste Verwandte wär.

Stimmt das? Es wäre dann ja meine Großtante, wenn ich mich nicht irre. Erben wir dann aller gleich viel? Wer gehört in welche Erbordnung. Wobei ich nicht wirklich glauben kann das ich mit erben soll., weil die anderen drei stehen meineserachtens doch in der Ordnung über mit. Vielen Dank für eure antworten. Gruß Clarissa

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Mit 17 ausziehen?

Hallo :) Ich bin zurzeit 17 Jahre alt und werde in ca einem halben Jahr 18 sein. Meine Eltern sind schon seitdem ich klein bin getrennt und verstehen sich nicht. Vor etwa einem Jahr lebte ich noch bei meiner Mutter, zu der ich auch ein sehr gutes Verhältnis habe. Jedoch musste sie aufgrund ihrer beruflichen Lage aus unserem Heimatort ausziehen und ich zog zu meinem Großeltern damit ich meine Schule (Abitur) hier weiter machen kann. Meine Mutter wohnt ungefähr eine Stunde von mir entfernt und mein Vater eine halbe Stunde. Ich komme leider nicht mehr wirklich mit meinen Großeltern klar und habe schon lange den Wunsch auf eigenen Beinen zu stehen.

Meine Frage ist deshalb, ob ich Unterstützung bekäme, wenn ich ausziehen würde, weil ich glaube, dass meine Eltern das nicht finanzieren könnten.

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Ich als Miterbin will in eine Wohnung des geerbten Hauses einziehen - darf der zweite Miterbe mir das verbieten?

Ich bin zu einem Achtel Mitglied einer Erbengemeinschaft (Vater gestorben). Mein Bruder hat auch ein Achtel geerbt, meine demente im Heim befindliche Mutter hat die restlichen sechs Achtel des Hauses geerbt.

Mein Bruder und ich sind, zusammen mit dem Betreuungsgericht, Betreuer unserer Mutter.

Das Haus soll verkauft werden, was sehr schwierig ist, es steht nun schon fast ein Jahr leer. Deshalb möchte ich vorübergehend in eine der drei Wohnungen des Hauses einziehen, bis wir Käufer gefunden haben.

Selbstverständlich bin ich bereit, eine angemessene Nutzungsentschädigung (ortsübliche Miete) zuzüglich der entsprechenden Umlagen an die Erbengemeinschaft zu zahlen. Ich würde auch wieder ausziehen, sobald sich ein Verkauf anbahnt.

Mein Bruder verweigert mir aber einen Miet- bzw. Nutzungsvertrag, er will NICHT, dass ich dort einziehe. Begründet hat er das nicht. Meine demente Mutter hingegen hat mir schon ein paarmal angeboten, in das Haus einzuziehen. Sie lebt im Heim.

Meine Argumente sind, dass ich lieber Miete in unsere Erbenkasse zahle als Miete an fremde Vermieter, zumal wir kaum Reserven in der Erbenkasse haben. Wir müssen z.B. Heizöl kaufen, und im Winter muss Schnee geräumt werden. Wenn ich dort wohne, könnte ich das selbst machen, ansonsten müssten wir ein Unternehmen beauftragen, was sich letzten Winter als sehr teuer erwiesen hat.

Es geht hier also um Wirtschaftlichkeit und sinnvolle Verwaltung, und dass das Haus nicht noch länger leersteht, was ja auch den Verkaufswert nicht gerade steigert.

Fragen:

Darf ich auch ohne Nutzungsvertrag einfach dort einziehen, wenn ich freiwillig und regelmäßig diese angemessene Nutzungsentschädigung (Miete+Umlagen) an die Erbengemeinschaft zahle?

Darf mein Bruder mir verbieten, in die eine der drei Wohnungen des Hauses, welches ja zu einem Achtel auch mir gehört, einzuziehen? Bzw. was kann mir blühen, wenn ich einfach dort einziehe - auch gegen den Willen meines Bruders? Kann der mich z.B. rausklagen?

Wie kann ich vorgehen, damit ich auch ohne das Einverständnis meines Bruders dort einziehen kann?

Inwieweit könnte ich das Betreuungsgericht in diese Sache einbinden bzw. auf dessen Hilfe hoffen?

Was könnte ich sonst noch in der Sache tun?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

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