Erbfall, Grundbuch, Erbschein?

2 Antworten

Meine Oma hatte zu diesem Zeitpunkt meiner Mutter bereits die Hälfte ihres Hauses überschrieben.

"Offiziell" ... würde bedeuten, dass es darüber eine beglaubigte Schenkungsurkunde gibt. Dann hättn Dein Vater ( bei Zugewinngemeinschaft der Eltern ) und Du nach dem Tod der Mutter jeweils 50% dieser besagten Haushälfte geerbt .

Ein Erbschein hätte beantragt werden müssen und das Grundbuch hätte längst unter Vorlage des Erbscheines berichtigt werden müssen.

Ja das ist korrekt, es gibt eine Schenkungsurkunde. Ein Erbschein wurde allerdings nicht beantragt und das Grundbuch nicht ungeschrieben. Daher meine Frage: Sollte das nun vor dem Verkauf des Hauses noch stattfinden? Der Erbteil meiner Mutter geht ja ohne Frage an meinen Vater und mich?

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Innerhalb von zwei Jahren wäre die Grundbuchänderung sogar kostenlos gewesen.

Vor einem Verkauf sollte das Grundbuch schon berichtigt werden, und dafür ist ein Erbschein erforderlich. Ohne Eintrag im Grundbuch kannst Du /Dein Vater ja nicht als Verkäufer auftreten. Ich würde jedenfalls nicht ein Haus von jemandem kaufen, der gar nicht eingetragener Eigentümer ist. Und der Notar nimmt Einsicht ins Grundbuch vor dem Kaufvertrag.

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