Erbengemeinschaft auseinandersetzten

2 Antworten

Da die Kinder vor 25 Jahren, nach dem Tod des Vaters ihren Anteil (gesetzlliches Erbe) nicht eingefordert haben, ist der Anspruch verjährt. Da ja bekannt war, das die Kinder gesetzliche Erben sind, hätte der Herausgabeanspruch innerhalb von 3 Jahren geltend gemacht werden müssen.

Damit fängt die Uhr neu zu laufen an.

Die Mutter ist verstorben. Sie hat das Haus ((ist es das einzige, was zu vererben war?) einem Kind vererbt.

Damit haben das/die übrigen Kind(er) einen Anspruch auf Pflichtteil. Dieser ist von der Höhe 1/2 des gesetzlichen Erbes. wären es insgesamt 3 Kinder, hätte gesetzliche jedes Kind 1/3 geerbt. Nun hat hier nur ein Kind geerbt. Die beiden anderen haben einen Anspruch von je 1/2 von 1/3, also 1/6 als Auszahlungsanspruch in Geld, gegen das Kind, was das Hausgrundstück vererbt bekam.

§ 2303 BGB

Nach dem Tod des Vater hätten im Grundbuch Mutter und Kinder eingetragen werden müssen. Es gibt offenbar diese Erbengemeinschaft aus Mutter und Kindern. Die Mutter kann nur ihren Anteil vererben, allerdings können die nicht bedachten Kinder einen Pflichtteil (nur eine Geldforderung!) geltend machen.

Für die Auseinandersetzung des Grundeigentums gilt weiterhin die Freiwilligkeit oder die Zwangsversteigerung.

33

So verstehe ich die Frage auch, die Antwort von wfwbinder wäre richtig, wenn vor 25 Jahren das Grundstück im Grundbuch allein auf den Namen der Mutter eingetragen worden wäre.

1
1
@Mikkey

Danke für die Info. Meine Frage dazu bitte: Wo finde ich den § zur Verjährung.

0
1

Danke für die Info. Meine Frage zur Auseinandersetzung des Grundeigentums. Wenn Freiwillig nicht klappt. Gibt es auch die Möglichkeit zur Auseinandersetzungklage beim Nachlassgericht bei Grundeigentum???? Wenn Zwangsversteigerung nicht gewollt ist. Denn dies geht ja aus wie das Hornberger Schießen.

0
53
@Gartenteich1964
Wenn Zwangsversteigerung nicht gewollt ist. Denn dies geht ja aus wie das Hornberger Schießen.

Genau der Druck mit der Versteigerung ist für ein vorheriges Einigungsbemühen doch ganz hilfreich. Diese Versteigerung nennt sich Teilungs- oder Auseinandersetzungsversteigerung und ist eine Sonderform der Zwangsversteigerung. Es gelten leicht andere Spielregeln, als wenn es um eine gläubigerbetriebene Zwangsversteigerung um jeden Preis geht.

Hier findest Du mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Teilungsversteigerung

0
53
@LittleArrow

Bei der Komplexität des gesamten Vorganges wäre vielleicht doch fachanwaltliche Hilfe sinnvoll. Wenn die anderen Pflichterben gegen den Alleinerben mitziehen, dann sind die Kosten auch nicht so hoch.

Die gefragten Paragraphen: 2332, 2329 und 195 BGB. Aber Erbfall ist nicht schon der Todestag!!!

0

Erbe ausgeschlagen und doch wieder in der Erbfolge?

Vor 25 Jahren haben meine Mutter und ich uns darauf geeinigt, das sie mir ein Grundstück überträgt und ich daraufhin auf mein Erbe verzichte. Jetzt ist meine Mutter gestorben und ich muss feststellen, das sie vor 15 Jahren noch ein Testament gemacht hat, indem ich als Teilerbe wieder eingesetzt bin und meine Geschwister sagen, wir hätten eine Erbengemeinschaft. Genau dies war aber der Grund, weshalb ich damals verzichtet habe. ich wollte keine Erbengemeinschaft mit meinen Geschwistern. Wie geht es den jetzt weiter? Sie wollen, das ich an ihrem geerbten Haus sämtiche Rechnungen bezahlen soll, dies sehe ich nicht ein. Ist ja nicht mein Erbe.

...zur Frage

Muss ich noch eine Steuererklärung als Erbe machen?

Hallo, ich habe folgende Frage. Meine Eltern sind beide verstorben. Ich hatte mit meinem Vater eine Erbengemeinschaft, nachdem meine Mutter verstorben ist. Mein Vater ist irgendwann dann in Rente gegangen und hatte einst eine Firma gehabt. Nun habe ich eine Frage: Wenn ich Alleinerbin bin, muss ich dann rückwirkend eine Steuererklärung machen? Falls ja, dann für ihn und dann für die Erbengemeinschaft? Oder ist die Steuererklärung, die ich rückwirkend machen muss für die Firma? Ich hab in seinen Unterlagen eine Aufstellung zur Gewinn und Verlusten gesehen und eine kleine Bilanz mit Aufwand und Erträgen. Das muss man doch als Rentner nicht vorweisen, oder?

...zur Frage

Unser Cosin ist verstorben, es sind nur noch Cosin und Cosinen da, und deren Kinder, auch Kinder von verstorbenen Cosin und Cosinen, wie ist die Erbfolge?

...zur Frage

Ehepaar - Mann verstorben - muss Grundbuch geändert werden, was ist zu veranlassen?

Immobilie gehört Ehepaar - der Mann ist jetzt verstorben - seine Ehefrau und die Kinder erben die Immobilie. Was muss diese Erbengemeinschaft nun veranlassen? Wird das automatisch im Grundbuch vollzogen? Welche Pflichten haben die Erben?

...zur Frage

Bargeld aus dem Erbe: Habe ich ein Recht auf einen Vorschuß?

Hallo, meine Mutter ist Ende März verstorben. Mein Vater ist schon vor über 26 J. verstorben.

Ich habe noch 5 Geschwister.

Wir haben jz eine Erbengemeinschaft und wollen das Haus verkaufen, aber es zieht sich.

Meine Mutter hat auch Bargeld hinterlassen.

Habe ich ein Recht auf einen Vorschuß? oder müssen damit alle anderen 5 Geschwister einverstanden sein?

vg

...zur Frage

Meine Mutter ist verstorben und war verheiratet (nicht mein Vater)

Meine Mutter ist im Mai 2010 verstorben. Sie war verheiratet. Ihr Ehegatte ist jedoch nicht mein Vater. Mein Vater wohnt in der gemeinsamen Wohnung weiter. Mein Stiefvater hat 3 Kinder (Erw.) - jedoch nur mit einem Kontakt. Wenn mein Stiefvater stirbt, was dann? Ich habe nichts von der Wohnung entfernt, alle Sachen Meiner Mutter (Schmuck usw.) ist bei meinem Stiefvater verblieben. Aber wenn er stirbt, was passiert dann? Ich bin ja gesetzlich nicht mit meinem Stiefvater verwandt? Riskiere ich, dass alle Sachen meiner Mutter einfach an seine Kinder gehen??

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?