Erben von Immobilie?

2 Antworten

In dem Fall muss ma ein Testament verfassen, in diesem schreibt man dann, dass der Sohn enterbt wird und nur seinen Pflichtteil bekommen soll.

Für die Antwort zu Deiner Frage hätte der erste Satz ausgereicht, ohne dass Du eine komplette Lebensgeschichte erzählen musst.

Denn die Antwort ist ganz simpel: Du erstellst ein Testament, in welchem der Sohn nicht erwähnt ist. Du musst nichteinmal explizit schreiben, dass er nichts bekommen soll.

Nach Deinem Tod muss Dein Sohn von sich aus dann tätig werden und seinen Pflichtteilsanspruch bei dem/den Erben anmelden.

Siehe als Antwort bitte die obige, denn ich müßte das Gleiche antworten.

Wie will man den Pflichtteil denn finanzieren.

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@ganzdick

Wo die Erben das Geld für den Sohn, der dann nur den Pflichtteil bekommt, herbekommen, ob sie einen Kredit aufnehmen, das Grundstück verkaufen müssen oder im Lotto gewinnen, das ist deren Angelegenheit.

Das lässt sich in einem Testament nicht regeln, denn dort verteilst du ja nur die Erbmasse und nimmst den Sohn davon aus..

Wenn Du bewusst dem Sohn sein Erbe entziehst, dann hat er trotzdem gesetzliche Ansprüche und Du stellst eben die testamentarischen Erben vor ein dann von ihnen zu lösendes Geldproblem.

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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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