Erbe will 2. Haushälfte abkaufen - Grunderwerbssteuer?

3 Antworten

Ich nehme mal für die Antwort Deinen Kommentar zur Antwort von @Hildefeuer dazu.

In Sachen der Grunderwerbsteuer stimme ich mit @Hildefeuer nicht überein.

Es geht hier nicht um die Auseinandersetzung von Erben. Das wäre die Übernahme der anderen Hälfte durch Deinen Vater gewesen.

Hier geht es darum, das Du die zweite Hälfte kaufst.

Einkommensteuer fällt für Deinen Onkel nicht an, weil er seine Hälfte ererbt hat. Einkommensteuer wäre nur relevant, wenn der Erblasser vor weniger als 10 Jahren gekauft hätte. "Man erbt den alten Kauftag mit."

Bei Auflösung einer Erbengemeinschaft fällt keine Erbschaftssteuer an.

Danke für die Antwort, aber das war leider nicht meine Frage. Meinem Onkel gehört das Haus zu 50% Prozent bereits, mir gehört es jetzt zu 50% durch das Erbe. Die Frage war ob ich bei einem Abkauf Grunderwerbssteuer zahlen muss oder ob "nur" Einkommenssteuer für meinen Onkel anfällt durch den Verkauf seines Anteils an mich (=Gewinn)

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Ich halte diese so absolute Aussage für gewagt. Im Grunderwerbstueergesetz steht nämlich nichts von Erbengemeinschaften, sondern:

der Erwerb eines zum Nachlaß gehörigen Grundstücks durch Miterben zur Teilung des Nachlasses

Wir haben hier aber Jemanden, der denAnteil an einer Erbengemeinschaft geerbt hat.

Leider habe ich in der Literatur nichts genaueres gefunden.

Natürlich würde ich, wenn es mein Mandant wäre, über diese Regel versuchen, aber ich halte den Ausgang für nicht sicher.

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Für den Teil, den Du von Deinem Onkel erwirbst fallen Grunderwerbsteuer an.

Erbschaft in Raten ausgezahlt bekommen? Vom Vater "verwaltet" obwohl Erbe 39 J.alt ist

Es geht um folgendes: Mein Mann (39) hat keinerlei Kontakt zu seinen Eltern und Schwester mehr da er von der Seite aus ständig erniedrigt und sehr schlecht behandelt wurde. Der endgültige Bruch kam dann zu unserer Hochzeit als sein Vater unsere Hochzeit "boykottierte" und es besteht seit Jahren keinerlei Kontakt mehr.

Nun kam der Onkel meines Mannes überraschenderweise vorbei und teilte meinem Mann mit, daß die Großtante verstorben ist und auch meinen Mann mit einer 5 stelligen Summe bedachte. ABER: Das geerbte Geld meines Mannes und seinem Onkel bekommt der Vater (70) meines Mannes aufs Konto und der soll das Geld in mtl. Raten nach eigenem Ermessen den beiden dann einteilen (es handelt sich dabei um über 30000€ der beiden); alle anderen Erben bekommen das Erbe persönlich nur mein Mann und dessen Onkel (über 60J.) nicht. Nun bot der dem Onkel meines Mannes 60€ Raten an!!!!!! WIR bekamen bis heute nicht einmal eine Benachrichtigung darüber weil angeblich niemand unsere Anschrift rausfand obwohl wir hier schon lange gemeldet sind!

Ferner heißt es auch: sollte meinem Mann etwas zustoßen so wird dessen Vater dann das restliche behalten!!! Geht sowas einfach? Mir stünde vom rechtl. doch auch etwas zu (geht um die Frechheit und ums Prinzip)

Obwohl mein Mann 39 ist, nicht entmündigt ist ect. soll ihm das Erbe in Raten nach ermessen des Vaters eingeteilt werden? Das Verhältnis ist kaputt, es besteht null Kontakt; Hat man da überhaupt eine chance dagegen anzugehen? Mein Mann möchte das Erbe ausschlagen weil er sich nicht wieder erniedrigen lassen will von den Eltern die immer Macht über ihn haben wollten. Hingegen bekommt die Schwester alles seit Jahren... Was kann man wohl tun? Wahrscheinlich nichts oder? Muß man das in solchen Kleinen Raten hinnehmen?

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Erbschaftunterschlagung?

Hallo,

mein Vater war mit seinen beiden Schwestern in einer Erbengemeinschaft in der sich deren Elternhaus befand. Mein Vater ist allerdings vor zwei Jahren verstorben und bei seinen Eltern im Grab beigesetzt. Nun kam es ende letzten Jahres zum Verkauf dieses Hauses nach dem meine beiden Tanten sich nach Möglichkeiten erkundigt hatten wie sie uns umgehen könnten, und wohl scheiterten, hatten sie uns (meinem Bruder und mir) eine Auflistung von unserem Erbe gegeben. Aus dieser Auflistung ging hervor das die beiden Schwestern angeblich reichlich Bar Geschenke und Benzin Geld ... naja sie ließen sich jeden Anruf und jede fahrt zu meinem Vater bezahlen in dem sie sich das Geld von seinem Anteil vom Konto nahmen. und das obwohl mein Bruder und ich ihnen genau für diese Dinge je 1000€ überwiesen hatten.

Nun wurde uns offenbart das wir noch einen Betrag X geerbt hätten, also Verkauften wir das Haus und das Geld ging auf das Erbengemeinschafts Konto dessen Verwaltung unsere Tante hatte. Nach dem Verkauf hat sich Tante aber Tod gestellt und nichts mehr von sich hören lassen. nach einer ganzen weile dann haben mein Bruder und ich das Konto von dem sie bis dato auch verfügt hat sperren lassen. Es hat gewirkt und Tante reagierte und präsentierte uns in einer Unverschämt Arroganten weise das sie sich von unserem Erbe 2500€ für Grabpflege einbehält obwohl wir ebenso das Grab Pflegen und weitere 500€ Verwaltungskosten sowie 50€ für Telefonate mit einem Vertragspartner meines Vaters, die allerdings nie stattgefunden hatten. und weitere 50€ im voraus für evt. anfallende Sanierungen am Grab. Nachdem wir gegen diese Abrechnung Widersprochen hatten forderte sie die Unverzügliche Umbettung unseres Vaters vom Grab seiner Eltern auf unsere Kosten und Rückwirkende Grabpflege kosten von der Beisetzung bis zur Umbettung.

Frage: Ist das eine Erbschaftsunterschlagung? Frage: Darf sie Grabpflege kosten geltend machen obwohl wir sie nicht Beauftragt hatten und selbst ebenso gepflegt haben? Frage: kann sie als Grabnutzungs berechtigte die Umbettung und Störung der Toten ruhe verlangen obwohl es der Wille meiner Tanten und angeblich auch meines Vaters war das er dort beigesetzt wurde?

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