Erbe in Österreich - In Deutschland Zinsertragssteuer zahlen?

2 Antworten

Dein Sachverhalt verwundert etwas.

  1. In Österreich wird seit dem 01. 01. 2008 keine Erbschaftsteuer mehr erhoben. Wann hast Du dort denn ERbschaftsteuer gezahlt?

  2. Hast Du in DEutschland keine Steuer gezahlt. Durch Deinen Wohnsitz hier, wäre die eigentlich fällig gewesen. Oder bist Du erst nach dem Erbe hierher gezogen?

  3. Du schreibst, Du hast ein Haus geerbt.

  4. Das nächste ist dann: "Wenn das Geld nun in Österreich angelegt werden würde ....." Also ist das Haus verkauft und nun ist Geld vorhanden?

  5. Wenn das Geld nach Deutschland überführt wird, braucht es nicht versteuert zu werden. Kapitalverkehr wird nicht besteuert

  6. Die Zinsen dürften in Österreich gar nicht besteuert werden, weil Du in Österreich Steuerausländer bist, sondern die Besteuerung erfolgt in Deutschland (ausser bei einer stillen Beteiligung). Hast Du der kontoführenden Bank keine Ansässigkeitsbescheinigung zukommen lassen?

Offiziell richtig, aber das ererben von Kapitalvermögen löst in Österreich Kapitalertragsteuer bzw. Einkommensteuer aus, und das ererben von Grundbesitz löst Grunderwerbsteuer aus.

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@Meandor

Von Grunderwerbsteuer steht nichts im Sachverhalt.

Für ein in Österreich geerbtes Haus wurde in Österreich ordnungsgemäß Erbschaftssteuer gezahlt.

Das mit der Kapitalertragsteuer habe ich im Endbesteuerungsgesetz gefunden.

Trotzdem bleiben Fragen offen, aber der Transfer nach DEutschland ist auf jeden Fall unbedenklich.

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müssen die Zinseinnahmen dann trotzdem auch noch in Deutschland angegeben werden?

Wenn Du aufgrund des deutschen Wohnsitzes als Steuerausländerin geführt wirst, führt die Bank die EU-Quellensteuer von 35% ab. Diese ist auf deutsche Steuern anzurechnen, konkret auf die Kapitalertragsteuer. Da die nur 25% zzgl. Soli von 5,5% und ggf. KiSt von 9% beträgt,verlierst Du Geld wenn Du die Einnahmen dem deutschen Finanzamt verschweigst.

Zum Thema:

http://www.bzst.de/DE/Steuern_International/EU_Zinsrichtlinie/EU_Zinsrichtlinie_node.html

Und im übrigen will Österreich doch ohnehin das Bankgeheimnis aufgeben und zum Datenaustausch übergehen.

Welches Land darf/ muss mich besteuern (Einkommenssteuer)?

Hallo zusammen, Folgender Sachverhalt liegt bei mir vor.

Ich bin italienischer Staatsbürger (aus Südtirol) und habe dort meinen Wohnsitz. Weiters habe ich in Deutschland einen Wohnsitz bei meiner Freundin. Mein Arbeitgeber ist ein Unternehmen mit Sitz in Österreich ( Wien). Diese entsendet mich regelmäßig nach Deutschland von MO - DO dies jedoch nicht über 183 Tage im Jahr! (Sobald die Tageregelung erreicht wird werde ich auf einer Österreichischen Baustelle eingesetzt). Weiters halte ich mich an den Wochenenden (FR-SA-SO) in Südtirol bei meiner Tochter auf da ich ja die Aufsichtspflicht habe und es zu umständlich wäre sie mit nach Deutschland zu nehmen und dann wider nach Italien zu bringen. Also in dem Fall befindet sich meines Erachtens mein Lebensmittelpunkt in Italien anhand der Tatsache dass dort mein tatsächlicher Aufenthalt ist auch in Anbetracht dass ich eben einen weiteren Wohnsitz in Deutschland habe.

Meine österreichische Firma hat nun meine Lohnsteuer in Deutschland abgeführt und die Steuerlast fällt nun leider wesentlich höher aus.

Nun meine Fragen:

  • Bin ich wirklich in Deutschland Steuerpflichtig wenn ich die 183 Tageregelung NICHT überschreite? (u.A. Sozialversicherung wird in Österreich entrichtet)

  • Wenn ich mich an den Wochenenden nachweisbar in Italien aufhalte, kann mir dann der deutsche Wohnsitz steuerlich zugerechnet werden? (Trotz meines Wohnsitzes in Deutschland halte ich mich ca 140 Tage in Italien auf, 170 Tage in Deutschland und den Rest in Österreich auf) dazugesagt sei dass es sich bei den 170 Tagen in Deutschland ausschließloch um Arbeitstage handelt die durch die Rückkehr an den Wochenenden unterbrochen werden! (Artikel 4, Abs. 2, Pkt a/b/c/d)

  • Was hat es mit dem Artikel 24 im DBA zwischen Deutschland und Österreich auf sich (Gleichbehandlung)

  • Müsste ich in Österreich versteuert werden da meiner meinung nach Artikel 15, Abs. 2, Pkt. a/b/c zur Anwendung käme?

Wäre super wenn ich von Euch einige stichhaltige Infos darüber erhalten würde.

Lg und danke im Voraus

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