Erbe ein Zugewinn?

3 Antworten

Eine Erbschaft in der Ehe gehört zum Anfangsvermögen.

Also nur, wenn an dem ererbten Vermögen während der Ehe eine Wertsteigerung eintritt, kann der Ehegatte über Zugewinn an dieser Wertsteigerung teilhaben. an der Substanz des Erbe nie.

Das heisst für Deinen Fall, dieses Erbe kann man bei allen Berechnungen völlig ignorieren, weil das Erbe ja noch nicht verteilt ist. Eine Wertsteigerung kann nicht eingetreten sein.

Also keine Auswirkung auf den Zugewinnausgleich.

Also keine Auswirkung auf den Zugewinnausgleich.

Tatsächlich gehört die Erbschaft sowohl in das End- wie auch das Anfangsvermögen und macht insofern durchaus einen Unterschied.

Ob die Differenz der beiden Zugewinne der Eheleute im Ergebnis einen Ausgleich ergäbe und wen ja, zu wessen Gunsten, wäre damit aber nicht geklärt.

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@imager761

Die Frage bezog sich isoliert auf das Erbe, was noch nicht einmal verteilt ist. Es müßte schon extrem viel passieren, wenn in diesem Berecih ein namhafter Zugewinn eingetreten sein sollte.

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Erbschaften und Schenkungen zählen nicht zu dem Vermögen, welches die Eheleute durch gemeinsames Tun in der Ehe erwirtschaftet haben. Deshalb hat das Gesetz diese Werte "privilegiert", d. h. dem Zugewinnausgleich entzogen. Der andere Ehepartner bekommt davon nichts ab

Aber lieber HeinRadau, es wäre wirklich angebracht, wenn Du mit Deinen multiplen Problemen einen Fachanwalt aufsuchen und dort Lösungen erbitten würdest.

Hier im Forum bekommst Du zwar Tipps und Ratschläge, die Dich zwar etwas schlauer machen, Dir aber im Ernstfall nicht weiterhelfen werden..

Ach was, der IST Fachanwalt und kommt nicht weiter!

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Lieber Primus, danke für Deine Antwort. Es sind nicht nur meine Probleme, die ich hier weitergebe sondern auch von Bekannten ohne Internet. Werde aber deinen Rat weitergeben.

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Wird bei einer Scheidung, ein hohes Erbe welches dem Ehepartner zusteht, mit in den Zugewinn eingerechnet oder nicht?

Ja. Allerdings dergestalt, dass das Erbe dem Anfangsvermögen bei Eheschliessung zufällt.

Da sich aber der Zugewinn aus der Diffferenz des um Erbanfall erhöhten Endvermögens (Scheidungsantrag) zum Anfangsvermögen berechnet, ergibt sich hieraus keine erhoffte (oder befürchtete) Ausgleichspflicht - das wäre ja ein Nullsummenspiel oder zugewinnunschädlich, sofern sich in der Ehezeit keine Wertsteigerung der Summe ergeben hätte (Aktienkurs, Hauswert).

Übrigen: Beide Ehepartner berechnen so ihren eigenen Zugewinn, die Hälfte der Differenz beider Zugewinne bekäme der, der weniger ehelichen Zugewinn erzielte.

G imager761

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Hallo !

Ich habe eine derzeit eher allgemeine Frage.

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Wenn z.b.: noch zusätzlich ein notarieller Vertrag besteht, dass eine Schenkung im Falle der Scheidung zurückgezahlt werden muss und das  VOR der Scheidung. Dann wäre das Barvermögen weg und der Zugewinn kann nicht gezahlt werden...

Ich habe gelesen, dass man einen Stundungsantrag stellen kann beim Familiengericht.

Ist das verpflichtend oder wäre das eine nette Geste des Partners der zahlen müsste?

Kann der Zahlungspflichtige gezwungen werden sein Haus zu verkaufen (Alleineigentümer)?

Gerne dürft ihr mir auch entsprechende Paragraphen dazu angeben.

Danke für alle Antworten.

LG

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