Erbe ein Zugewinn?

3 Antworten

Eine Erbschaft in der Ehe gehört zum Anfangsvermögen.

Also nur, wenn an dem ererbten Vermögen während der Ehe eine Wertsteigerung eintritt, kann der Ehegatte über Zugewinn an dieser Wertsteigerung teilhaben. an der Substanz des Erbe nie.

Das heisst für Deinen Fall, dieses Erbe kann man bei allen Berechnungen völlig ignorieren, weil das Erbe ja noch nicht verteilt ist. Eine Wertsteigerung kann nicht eingetreten sein.

Also keine Auswirkung auf den Zugewinnausgleich.

34

Also keine Auswirkung auf den Zugewinnausgleich.

Tatsächlich gehört die Erbschaft sowohl in das End- wie auch das Anfangsvermögen und macht insofern durchaus einen Unterschied.

Ob die Differenz der beiden Zugewinne der Eheleute im Ergebnis einen Ausgleich ergäbe und wen ja, zu wessen Gunsten, wäre damit aber nicht geklärt.

0
67
@imager761

Die Frage bezog sich isoliert auf das Erbe, was noch nicht einmal verteilt ist. Es müßte schon extrem viel passieren, wenn in diesem Berecih ein namhafter Zugewinn eingetreten sein sollte.

0

Erbschaften und Schenkungen zählen nicht zu dem Vermögen, welches die Eheleute durch gemeinsames Tun in der Ehe erwirtschaftet haben. Deshalb hat das Gesetz diese Werte "privilegiert", d. h. dem Zugewinnausgleich entzogen. Der andere Ehepartner bekommt davon nichts ab

Aber lieber HeinRadau, es wäre wirklich angebracht, wenn Du mit Deinen multiplen Problemen einen Fachanwalt aufsuchen und dort Lösungen erbitten würdest.

Hier im Forum bekommst Du zwar Tipps und Ratschläge, die Dich zwar etwas schlauer machen, Dir aber im Ernstfall nicht weiterhelfen werden..

58

Ach was, der IST Fachanwalt und kommt nicht weiter!

2
3

Lieber Primus, danke für Deine Antwort. Es sind nicht nur meine Probleme, die ich hier weitergebe sondern auch von Bekannten ohne Internet. Werde aber deinen Rat weitergeben.

1
Wird bei einer Scheidung, ein hohes Erbe welches dem Ehepartner zusteht, mit in den Zugewinn eingerechnet oder nicht?

Ja. Allerdings dergestalt, dass das Erbe dem Anfangsvermögen bei Eheschliessung zufällt.

Da sich aber der Zugewinn aus der Diffferenz des um Erbanfall erhöhten Endvermögens (Scheidungsantrag) zum Anfangsvermögen berechnet, ergibt sich hieraus keine erhoffte (oder befürchtete) Ausgleichspflicht - das wäre ja ein Nullsummenspiel oder zugewinnunschädlich, sofern sich in der Ehezeit keine Wertsteigerung der Summe ergeben hätte (Aktienkurs, Hauswert).

Übrigen: Beide Ehepartner berechnen so ihren eigenen Zugewinn, die Hälfte der Differenz beider Zugewinne bekäme der, der weniger ehelichen Zugewinn erzielte.

G imager761

Erbschaftssteuer in einer Erbengemeinschaft

Hallo,

ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen, so langsam verzweifel ich an dem wulst von fragen die das finanzamt stellt.

es handelt sich um eine erbengemeinschaft, bestehend aus zwei gleichanteiligen Erben. Einer der Erben bekommt vom Finanzamt den Fragebogen zur Feststellung der Erbschaftssteuer. Da ergibt sich direkt meine erste Frage: Muss dieser Erbe für alle beteiligten den Fragebogen ausfüllen? Für den zweiten Erben und vorhandene Vermächtnisnehmer?

Weitere Frage: Wie sieht es mit den Pauschalbeträgen für Bestattungskosten, Hausrat usw. aus; gelten diese Pauschalbeträge pro Erben oder zusammengefasst für die Erbengemeinschaft, also einmalig?

und last but not least: bekommt dann jeder erbfall-beteiligte einen gesonderten Steuerbescheid vom Finanzamt über seine individuelle Erbschaftssteuer?

wenn mir schon jemand bei diesen fragen helfen könnte wäre ich suuper dankbar.

...zur Frage

Erbengemeinschaft - Anteilsfestlegung

Gibt es eine Regelung, die festlegt, welchen Anteil man an einem geerbten Grundstück bekommt? Bzw. wer zum Beispiel das Haus auf einem Grundstück bekommt? Kann ein Erbe das Haus für sich allein beanspruchen?

In meinem Fall gibt es ein Grundstück, auf dem im hinteren Teil ein Wohnhaus steht. Der Miterbe, der einen 2/3-Anteil hat, beansprucht dieses für sich. Mir gehört das restliche (vordere) Drittel des Grundstückes. Habe ich ebenfalls Anspruch (zu einem Drittel?) auf dieses Haus? Oder ist es rechtens bzw. normal, dass demjenigen, der einen größeren Anteil geerbt hat, automatisch das Haus zufällt?

Vielen Dank für jegliche hilfreiche Info!

...zur Frage

Wie hoch ist der Pflichtteil vom Erbe an seinen Sohn, wir haben ein Berliner Testament.

Mein Mann ist sehr krank und wird dieses Jahr nicht überleben.Er hat einen Sohn aus erster Ehe, zu diesem besteht keinerlei Kontakt.Wir haben ein Berliner Testament handschriftlich verfasst.Ich habe eine Tochter aus erster Ehe. Meine Frage: Stimmt es, daß seinem Sohn weniger (1/8?) Anteil am Erbe zusteht wegen des Berliner Testaments?Wir alle haben seit Jahren kein Kontakt zu diesem Sohn/Stiefsohn.Was passiert nach meinem Tod?Erbt er dann immer noch, oder nur meine Tochter? Danke für Ihre Antworten!!

...zur Frage

Folgen Ausschlagung Erbschaft während Privatinsolvenz

Hintergrund - Berliner Testament, ein Ehegatte bereits verstorben, Änderungen nicht mehr möglich - es erben nur die 3 Enkel (einer bin ich) Wie ist die Rechtslage wenn ich (bin in Privatinsolvenz) in dieser Erbengemeinschaft meinen Teil ausschlage - ist dann auch automatisch das Nacherbenanwartsschaftsrecht verloren (habe 2 Kinder)? Also wird mein Anteil an die anderen 2 Miterben verteilt oder könnten doch meine Kinder erben? Habe gelesen, dass hierzu der Erblasser im Testament eine Verfügung treffen müsste hinsichtlich Vorversterben eines Erben. Mir geht es ausdrücklich nur um diese Frage nicht um Auswirkungen einer Ausschlagung während der Insolvenz, da bin ich hinreichend informiert!

...zur Frage

Grundschult bei Erbengemeinschaft am Grundstück unabhängig von den Häuser darauf?

Hallo Ich erbe ein Drittel eines Grundstückes auf dem 2 Häuser stehen. Ein Haus gehört meinem Bruder, das andere mir. Mein Bruder möchte einen Kredit aufnehmen und dazu ggf. eine Grundschuld eintragen lassen. Wenn mein Bruder den Kredit nicht zurückzahlen kann und es zur Versteigerung kommt, ist mein Grundstück-Anteil davon ebenfalls betroffen? Ist mein Haus dann ebenfalls von der Versteigerung betroffen, da es ja auf dem Grundstück steht ?

Vielen Dank im Voraus

...zur Frage

Erbverzicht zugunsten des Vaters ohne spätere Einschränkung möglich ?

Hallo Zusammen,

nach dem Tod meiner Mutter möchte ich auf meinen gesetzlichen Erbpflichtteil (es ist kein Testament vorhanden) zugunsten meines Vaters (Ehepartner) verzichten.

Es handelt sich um Eigentum + Aktien.

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, sollte ich jetzt eher auf das Erbe verzichten und es nicht ausschlagen...?

Ist dieser Verzicht nur für die jetzige Situation und beerbe ich Ihn im Falle seines Todes dann "ganz normal" (komplett) ?

Sollte ein neuer Lebenspartner (evtl. mit Kindern) in sein Leben treten, wie kann ich bereits jetzt schon vorsorgen ohne spätere Streitigkeiten ?

Danke vorab und sorry für die verschiedenen Fragen aber ich habe bisher keine eindeutige Vorgehensweise finden können.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?