Erbe betrügt bei Pflichtteilsanspruch?


10.06.2022, 21:05

Sorry ich habe mich bei 16% verhört. Es geht um 1/16 Anteil (Pflichtteilsanspruch).

Ja es gibt ein Testament, mein Freund und sein Bruder wurden enterbt.

Das 2-Familienhaus hat 450 qm Wohnfläche, BJ 1968, fortlaufend modernisiert, das Grundstück sind 610 qm und soll laut Marktpreiseinschätzung" der Sparkasse einen

Zeitwert von 250.000 Euro haben, die Alterswertminderung soll 339.000 Euro betragen, Garage 5.000, Gartenhaus 16.000, Grundstück 70.000 [Euro].

4 Antworten

Kann es sein, dass Du aus Österreich fragst?

I-n Deutschland ist das gesetzliche Erbe eines Ehegatten 1/2 gegenüber den Kindern, in Österreich 1/3.

Das gesetzliche Erbe eines jeden Kindes wäre für "A" 1/4 von 2/3, also 1/6, was fast Deiner Annahme von 16 % entsprechen würde (Erbanteile werden immer in Brüchen bestimmt).

Daneben sind Deine Angaben sehr unklar und missverständlich. Wenn die Tochter ein Auto und ein Motorrad geerbt hat, welche der Vater gekauft hat, muss es doch ein Testament geben.

Wenn es ein Testament gibt, in dem Dein Freund nicht genannt ist, dann stünde ihm ein Pflichtteil zu in 1/2 von 1/6, somit 1/12. das würde dann bei 15.000,- für diesen Anteil einem Gesamtwert des Erbes von 180.000,- entsprechen.

Also unklarer Sachverhalt.

Auf zum Anwalt, der dann auch aus dem Erbe gezahlt werden muss.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Dr. iur.

Über den Teil mit den Fahrzeugen habe ich inzwischen eine Theorie: Der Stiefvater des Freundes = Witwer hat seiner Tochter vom von der Mutter geerbten Geld diese Fahrzeuge gekauft - so kann man das jedenfalls auch lesen, die Formulierung ist ja mehrdeutig. So passt es aber mMn zum letzten Satz.

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@Eifelia

Ja. Wir wissen das es eine Lebensversicherung und Bausparverträge gab. Er gibt aber keine Belege und unser Anwalt meinte, das er auch Girokonto, Sparbücher, Wertgegenstände offenbaren muss. Die leibliche Tochter postet von diesen Sachen... und als Verkäuferin mit 4h pro Tag denke ich, kann man das nicht ansparen. es fält jedenfalls auf, das nach dem Tod der Mutter die beiden Töchter auf einmal alles neu haben.

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@Eifelia

nn wir die Ergänzung einarbeiten ist es wieder Deutschland und 1/16 = 15.000,- sind 240.000,- Gesamterbe.

Da müsste man wissen, was noch neben dem Haus da war.

Ich würde mit dem Kram auf jeden Fall zum Anwalt gehen.

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Ich lerne ja gerne dazu:

Wo im StGB steht denn Verdunklungsgefahr unter Strafe?

Und ob das versuchter Betrug sein kann solltest Du erst einmal nachvollziehbar begründen können. Wenn dem Freund nur der Pflichtteil zusteht wäre das die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Ich komme da auf gerade einmal 6,25% des Erbes. Das vererbte Vermögen müßte also mehr als 240.000 Euro betragen um den Betrag von 15.000 Euro übersteigen zu können.

Ich kann Deinen Ausführungen nicht so recht folgen. Ist Dein Freund nun Erbe oder Pflichtteilsberechtigtet? Wie kommst Du auf 16 % Anteil? Gibt es ein Testament oder greift die gesetzliche Erbfolge?

Und was haben der Kauf des Motorrads und des Autos damit zu tun?

Bester Tipp:

Geht zum Anwalt!

Aus Deinem Text wird man nicht schlau!

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