Erbe auch für außereheliches Kind noch nach 9 Jahren?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich hat diese Kind einen Anspruch und das ist auch gut so.

Da ist nur die Frage entscheidend, wann das Kind erfahren hat, das sein Vater tot ist.

Innerhalb von 3 Jahren nachdem es Kenntnis vom Tod des Vaters bekommen hat.

Erst nach 30 Jahren würde der Anspruch völlig verfallen sein.

Steuererklärung für verstorbenen Vater - Feststellungserklärung?

Hallo,

mein Vater starb vor 4 Jahren. Die Einkommenssteuererklärungen für meinen Vater haben wir damals alle, mit Hilfe einer Steuerberaterin, erledigt.

Da ich Halbwaisenrente bekomme und seit 2014 auch zwischendrin gearbeitet habe, hab ich mich bei einem Lohnsteuerhilfeverein angemeldet, der für die letzten 2 Jahre meine Steuererklärung macht.

Nun stellt sich mir die Frage, ob die Tatsache, dass mein Vater gestorben ist, noch irgendwelche Auswirkungen auf meine Steuern hat? Ich habe nämlich grade im Zusammenhang mit dem Thema im Internet einiges zu einer sogenannten 'Feststellungserklärung' gelesen und dass das Erbe auch auf meine Steuererklärung Einfluss hat.

Hätten wir diese Feststellungserklärung machen müssen und hat der Tod meines Vaters etwas mit meiner eigenen Steuererklärung zu tun, oder nur, wenn man mit dem Erbe noch Erträge, also z.B. Zinsen etc, erzielt? Das tue ich nämlich nicht, ich habe lediglich 1/8 unseres Hauses geerbt (kein Mietshaus, ein normales Haus in dem ich mit meiner Mutter und meinem Bruder lebe). Zudem gab es noch die Auszahlung einer Lebensversicherung, die allerdings sofort verbraucht wurde um den Kredit tilgen zu können und die Beerdigung etc. bezahlen zu können, und noch etwas Geld was auf dem Konto von meinem Vater lag. Ergo, wir haben nichts mehr von dem vererbten Geld und wir haben damit auch keine Zinseinkünfte erzielt.

...zur Frage

Vermächtnis als Alternative zu Hausverkauf zu Lebzeiten?

Hallo

Also, wir hatten großen Familienrat, und irgendwie kamen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Vater hat nun gelesen, das man mit einem Vermächtnis das Erbe vorwegnehmen kann.

Da es aber nur das Haus zum vermachen gibt, unsere Frage: 1) Wenn Vater das Haus uns zwei Geschwistern vermacht, und im Todesfall beider Elternteile nur nur minimal Geld vorhanden ist, wie ist dann der Pflichtteil der übrigen Geschwister - die ja nichts, bzw. möglichst wenig erben sollen- zu berechnen?

2) Sind bei einem solchen Vermächtnis irgendwelche Fristen einzuhalten, damit Gebühren und Steuern möglichst gering ausfallen?

3) Ist es überhaupt möglich ein Haus zu vermachen, wenn es sonst nichts zu vererben gibt?

Vielen Dank schon mal im vor raus für alle informativen Antworten :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?