Frage von herzchen1712, 33

Entscheidet die Entfernung zwischen der Meldeschrift und Arbeitsanschrift darüber, ob man einen Vollzeitjob ausüben kann?

Hallo Leute,

ich habe eine Frage zum Arbeitsverhältnis:

Eine Person hat in Stadt A seine Meldeanschrift. Die** Meldeanschrift einer Person ist in Stadt A**. Wegen eines** Jobangebots** zieht die Person nach** Stadt B**. Sie zieht in eine Wohnung von ihrem Arbeitgeber (Untermieter), will aber ihre Meldeanschrift in Stadt A lassen

Der Arbeitgeber meinte, um einen Vollzeitjob auszuüben muss die Person in Stadt A angemeldet sein. Wenn seine Meldeanschrift in Stadt B bleibt, so könnte er nur einen Teilzeitjob ausüben. Das habe ich noch nie vorher gehört. Ist es so korrekt?

Vielen Dank im Voraus für ernst gemeinte Antworten!*P.S.: Tut mir leid, falls ich meine Frage einem falschen Topic zugeordnet habe.*

Antwort
von wfwbinder, 11
Man kann unabhängig von seiner Meldeadresse einen Vollzeitjob ausüben.

Die Meldeadresse ist eine Frage des Melderechts, weder eine arbeitsrechtliche, noch eine steuerrechtliche Frage.

Natürlich kann man 250 Kilometer von seinem Wohnsitz entfernt eine Anstellung haben udn in der Woche am Arbeitsort in einer dortigen Wohnsitz eine Doppelte Haushaltsführung unterhalten um nah bei der Arbeit zu sein.

Wo man dann wie gemeldet ist, ist eine Frage von Melderecht und ggf. auch noch davon abhängig, ob eventuell eine Zweitwohnungssteuer zu zahlen ist.

Antwort
von herzchen1712, 26

Ergänzung: Die Entfernung zwischen der Meldeanschrift in Stadt A und Arbeitsanschrift in Stadt B ist ca. 250 km - 260 km

Antwort
von Juergen010, 15
Man kann unabhängig von seiner Meldeadresse einen Vollzeitjob ausüben.

Die Ansicht deines Arbeitgebers ist natürlich Unsinn.

Ich persönlich kenne Arbeitnehmer, die Vollzeit in Hamburg arbeiten und trotzdem in Frankfurt/Main wohnen - und werktäglich (!) per Flieger pendeln.

Ebenso weiß ich von einem Kollegen, dass er täglich von seinem Wohnort bei Stuttgart nach Frankfurt/Main per Zug pendelt. Bahncard 100 und ideale ICE-Verbindungen machen es möglich.

Bei der von dir angesprochene Konstellation könnte man, sofern du persönliche Bindungen (Familie) am Erstwohnsitz hast, über eine doppelte Haushaltsführung im Arbeitsort nachdenken.

Antwort
von SobeydaWarMal, 16

Wenn Du in B eine Wohnung beziehst, musst Du Dich anmelden. Falls Dein Lebensmittelpunkt in A verbleibt, reicht auch bei einem Vollzeitjob in B ein Zweitwohnsitz.

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