Entreicherung bei schekungsrückzahlungen?

1 Antwort

Die Rückzahlungen könnten ja nur entstehen, wenn die Oma die Heimkosten nicht decken kann durch eigene Rente oder Vermögen.

Schenkungen müssen dann erst nach Auffforderung zurückgezahlt werden. Da die Schenkungen aber aussschließlich in bar erfolgten und sich auch über mehrere Jahre hinzogen, ist die Warscheinlichkeit, das Du zur Rückzahlung aufgefordert wirst eher unwarscheinlich. Schenkungen in normaler Höhe zu Anlässen wie Geburtstage, Weihnachten sind davon ausgenommen.

Jetzt Konsumer-Kredite aufzunehmen, ist natürlich sinnfrei.

Danke für die Antwort. Mich würde allerdings der worst case interessieren. Gibt es meinerseits ein schonvermogen und wie sieht es mit Anschaffungen des rollers und meines Urlaubs aus? Bin ich wegen den Schenkungen Unterhaltspflichtig (nach Abzug unterhalt ca. 1800 Einkommen) haben sie da eine Tendenz?

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@Markymark375

Zuerst ist einmal nicht klar, ob überhaupt Eltern-Unterhalts Plicht besteht, da es ja nicht Deine Mutter ist, sondern die Großmutter. Da würde ja erst mal Deine Eltern Unterhaltspflichtig.

Das Vermögen bleibt eh unangetastet, sondern es zählt nur das Familien-Einkommen. Der Kindes-Unterhalt bleibt auch außen vor.

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@hildefeuer

https://www.finanztip.de/elternunterhalt/

zitat:

  • Eine Pflege im Heim ist meist so teuer, dass Pflegeversicherung, Rente und Erspartes nicht ausreichen.
  • Den Rest der Pflegekosten zahlt der Sozialhilfeträger und fordert das Geld manchmal von den Kindern zurück. Seit Januar 2020 werden Kinder aber erst in die Pflicht genommen, wenn sie mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen.
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@hildefeuer

Die Kinder meiner Oma sind bereits alle verstorben. Mein Sohn und ich sind die letzten Hinterbliebenen. Ich befürchte daher, dass ich die schenkungen als Unterhalt zurück zahlen muss, obwohl ich die 100.000 Einkommen gar nicht habe

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@Markymark375

Ich glaube auch das du dir keine Sorgen machen müsstest. Außerdem:

Die Rückforderung von Geschenken geht max. bis zu 10 Jahre und mit jedem Jahr wird die Rückforderung geringer. D.h. der/die Schenkungsbeträge durch 10 teilen und mit jedem verstrichenem Jahr ist der (mögliche) Rückforderungsbetrag um 1/10 geringer. Die üblichen Geschenke zu Weihnachten und/oder Geburtstag sind sowieso außen vor.

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