Lohnt eine Entgeltumwandlung in meinem Fall?

2 Antworten

Jeder Minijobber kann grundsätzlich von der Entgeltumwandlung Gebrauch machen. Einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung haben jedoch nur Arbeitnehmer, die aufgrund ihrer Beschäftigung rentenversicherungspflichtig sind. 

Hierzu gehören entweder

(Alt-)Minijobber mit Beschäftigungsbeginn vor 2013, die den Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit erklärt haben (Aufstockung) -

oder(Neu-)Minijobber mit Beschäftigungsbeginn nach 2012, die keine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragt haben.

Rentenversicherungsfreie und von der Rentenversicherungspflicht befreite Minijobber sind hingegen darauf angewiesen, dass der Arbeitgeber der Entgeltumwandlung zustimmt.

http://www.haufe.de/personal/entgelt/entgeltumwandlung-fuer-minijobber_78_288718.html

Entgeltumwandlung 

Schön, dass das Wort "Entgelt" mal richtig geschrieben wurde. Es kommt nämlich von "entgelten" und nicht von Geld. 

Allenfalls Endgeld könnte man noch gelten (nicht: gelden) lassen: Das Geld, das man am Ende bekommt.

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Hallo, bist Du denn sicher, dass diese Gehaltsbestandteile dann beim Hinzuverdienst nicht mehr mitzählen ?

Viel Glück

Barmer

Ja, ich bin mir sicher dass die Gehaltsbestandteile nicht zum Hinzuverdienst dazugehören.

Ich habe mittlerweile mit der DRV telefoniert. Eine Entgeltumwandlung vermindert mein zu versteuerndes Bruttoeinkommen und darum geht es mir.

Ich werde dies nun auch machen. So muss ich nicht bei jeder Lohnerhöhung bibbern ob ich nicht doch über die Hinzuverdienstgrenze komme. Und ein bischen mehr Rente gibt es später auch... aber das ist nicht der Grund warum ich es mache.

Und es ist vollkommen legal, aber darauf muss man erstmal kommen.

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@Anna61

Hallo, es gibt kein zu versteuerndes Bruttoeinkommen, sondern Einkommen und zu versteuerndes Einkommen. Wenn es auf das zu versteuernde Einkommen ankäme, könnte man ja auch durch Spenden das Ziel erreichen und das glaube ich mal nicht.

Wenn das Einkommen gemindert wird, wird es klappen.

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Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder Werkvertrag - was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 29 Jahre alt und Studentin. Meine Universität bietet mir die Möglichkeit einer sozialversicherungspfl. Tätigkeit (max. 800€ brutto/Monat, 19,5 Std./Woche) oder als Alternative einen Werkvertrag (zwischen 3000-3700€ für 4 Monate) an. Nun muss ich entscheiden was sich für mich am meisten lohnt und hoffe ihr könnt mir helfen:

Fragen zur sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit:

  • Werden mir als Student Sozialabgaben (KV, PV, ALV, RV) abgezogen (ich verdiene ja weniger als 850€)?
  • Muss ich die studentische KV weiterhin selber zahlen oder berechnet sich die KV wie bei "normalen" sozialvers.pfl. Tätigkeiten (ca 14% vom Bruttolohn) und wird vom Bruttolohn abgezogen?
  • Fallen bei Tätigkeiten unter 850€ Steuerabgaben an?

Fragen zum Werkvertrag:

  • Muss ich Sozialabgaben (abgesehen von KV+PV), also ALV & RV selber abführen? Wenn ja, wie macht man das? Meldet man sich beim Arbeitsamt und der dtsch. Rentenversicherung?
  • Da beim Werkvertrag keine Stundenzahl angegeben wird, wie stelle ich bei meiner KV sicher, dass ich weiterhin in der studentischen KV bleibe? (Die wollen wissen, ob ich über die 20 Std. komme, aber das ist ja im Werkvertrag nicht vereinbart)?
  • Am Ende des Jahres muss ich eine Einkommenssteuererklärung machen. Bezieht sich der Freibetrag von 8130 € auf den Bruttoverdienst oder den Gewinn? Kann ich neben Werbekosten auch Sozialabgaben geltend machen (denn die muss ich ja selbst abführen und vermindern mein Einkommen)?
  • Lohnt es sich die Einkommenssteurerklärung bei einem Steuerberater machen zu lassen (kostenmäßig)? Oder kann man das auch einfach selbst machen. Bisher war ich immer bei der Lohi, aber mit einem Werkvertrag fällt die Lohi für mich weg (selbständige Tätigkeit).

Evtl. muss ich im gleichen Jahr noch ein Pflichtpraktikum in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren (2 Monate), hätte das Auswirkungen auf die sozialverspfl. Tätigkeit bzw. den Werkvertrag? Kann ich das Praktikum "nebenbei" machen oder arbeite ich dann zu viel als Student?

Evtl. bietet sich mir noch ein Mini-Job mit 10 Std./Monat an, den ich eigtl. gerne machen würde. Aber mit der sozialverspfl. Tätigkeit ist das ja nicht möglich, da ich über die 20 Std./Woche käme. Wäre das denn mit einem Werkvertrag möglich?

Da ich noch länger als 4 Monate am Lehrstuhl arbeiten werde, habe ich mir überlegt beide Tätigkeiten zu koppeln. Also erst in Form eines Werkvertrages zu arbeiten und dann sozialversicherungspflichtig (da ich ab September aus der studentischen KV falle). Würden mir dadurch Nachteile entstehen, z.B. durch die Einkommenssteuererklärung?

Das sind ganz schön viele Fragen, aber ich würde mich Feedback wirklich sehr freuen. Ich recherchiere jetzt schon seit einiger Zeit und kann mich einfach nicht entscheiden.

Vorab schon mal vielen lieben Dank, Lisa

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Für die Rente sparen, aber wie?

Hi zusammen,

Ich verdiene ca. 1600 netto, Lohnerhöhung jedes Jahr um 50 Euro netto ca.

Ich habe eine private Rentenversicherung bei der debeka, in die ich seit 2013 34 Euro und jetzt im Dezember 80 Euro einzahle. Lohnt es sich die Erhöhung mitzunehmen, oder soll ich bzw. kann ich noch wiedersprechen und das Geld lieber anders anlegen? Bu Versicherung habe ich keine, weil ich keine bekomme, zumindest die nächsten 5 Jahre. Unfallversicherung ist vorhanden. Was würdet ihr mir raten, wie ich für das Alter sparen sollte? Grüße :)

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