Entfernungspauschale: Mehr als 4500 Euro, Fahrgemeinschaft

3 Antworten

Mal eine Frage, wenn Du 77 Kilometer mit der Bahn fährst, lassen die Dich Ohne Fahrkarte fahren?

Wenn nein, hast Du Belege für die Kosten über die Bahnfahrkarten.

Hallo, du musst es gar nicht so kompliziert anstellen !

Seit dem Steuerjahr 2012 ist die Notwendigkeit, entsprechende Aufzeichnungen zu führen und im Erklärungsvordruck darzulegen entfallen. Seit dieser Zeit werden entweder die tatsächlichen Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel oder die Entfernungspauschale als Werbungskosten angesetzt. Du wohnst im Ort " A " und arbeitest im Ort " B ". Irgendwie musst du von zu Hause zur Arbeit gekommen sein, oder ?

Zu Fuß ist es etwas weit aber selbst dann hättest du den Weg und die 100 paar zerschlissenen Schuhe absetzen können.

K.

Für die 20 km zum Bahnhof brauchst Du keine Tankquittungen, hier genügt es die gefahrenen Kilometer mit der Anzahl der Arbeitstage zu multiplizieren. Für die 77 km öffentlicher Verkehrsmittel gibt es doch sicherlich Quittungen / Fahrscheine.

Steuer 2013: Belege für Fahrten zur Einsatzwechseltätigkeit?

Hallo!

Ich bin seit Ende 2012 in einer Einsatzwechseltätigkeit beschäftigt, einfache Strecke zum Einsatzort 50 km. Auch alles in der elektronischen Steuererklärung angegeben, mit Kilometerpauschale 30 ct/km gerechnet. Da man sich ja aussuchen konnte, ob Pauschalkosten oder tatsächliche Kosten, hab ich der Einfachheit halber halt die Pauschale gewählt.

Ich habe heute einen Brief vom Finanzamt erhalten, dass Nachweise benötigt werden, dass ich keine Leistungen für die Fahrten erhalten habe und es sich wirklich um eine Einsatzwechseltätigkeit handelt (soweit ja kein Problem, den Schrieb habe ich mir schon gleich Anfang des Jahres vom Arbeitgeber besorgt). UND Nachweise über die Fahrten wollen sie auch.

Problem: Dazu habe ich nichts :-/ Mein Auto ist noch recht neu, da war noch nie Tüv oder sowas, keine Werkstattaufenthalte oder so. Keine Tankbelege, null. Mein Fehler war, dass ich nicht bedacht habe, dass ich durch die täglich 100km über die Grenze von 4500€ komme, wo dann Nachweispflicht herrscht.

Meine Frage: Was passiert jetzt? a) Der Beamte lässt alles, was über die 4500€ geht unberücksichtigt und rechnet eben mit 4500€ b) Ich bekomme nicht die tatsächlichen Kosten (also Hin- und Rückweg) sondern "nur" die Entfernungspauschale, also einfacher Weg c) Ich bekomme gar kein Geld für die Fahrten d) ich bekomme Ärger, weil Nachweispflicht herrscht und ich keine Nachweise habe, von wegen Betrug o.ä.

Vielen Dank für die Hilfe :) Ich würde nur gerne wissen, was ungefähr auf mich zukommt.

(P.S.: Nächstes Jahr hat es sich eh erledigt, da hat sich ja die Gesetzgebung geändert, dann gibts so oder so die Entfernungspauschale).

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