EM Rentner und trotzdem stationäre Reha?

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Grundsicherung trotz Eigentum?

Hallo

Ich habe eine Rentenfrage die meine Mutter betrifft. Sie hat bei der Scheidung meiner Eltern auf die Rente meines Vaters verzichtet und ihr wurde damit unser Haus auf dem Land zugesprochen was momentan noch ca. 90 000 Euro wert ist. Ab Februar wird Sie ca. 300,- Euro Rente beziehen und ist somit auf den Hausverkauf angewiesen. Da es ihr gesundheitlich nicht gut geht, haben wir bereits eine kleine Wohnung in der Köln und in meiner Nähe gesucht. Im Haus stehen auch dringend Renovierungen an und so funktioniert die Heizung nicht richtig.

Momentan zahle ich die Wohnung in Köln Der Hausverkauf auf dem Land gestaltet sich nun doch langwieriger als gedacht. Und ich kann auch nicht, da ich freiberuflich tätig bin, nicht länger die Miete zahlen.

Nun meine Frage: Gibt es die Möglichkeit, dass meine Mutter Grundsicherung beantragt, obwohl sie ja eigentlich eine Wohnung und das unbewohnte Haus zur Verfügung hat? Wo beantrage ich das besser? Das Geld müsste ja dann sicher zurückgezahlt werden, wenn das Haus verkauft wird.

Oder ist es sinnvoller einen Kredit auf das Haus aufzunehmen? Aber lässt es sich dann auch genauso gut verkaufen?

Wir würden gerne die Kosten für das Haus möglichst gering halten. Also zumindest keine Kosten für Zweitwohnsitzsteuer, Müllabfuhr etc. zahlen Gibt es so eine Art "Standby- Status" ?

Es ist wirklich gerade eine bedrückende Situation.

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Soll ich beim Scheidungsprozess auf die Steuerschulden meines Ehegatten hinweisen oder nur beim FA die Aufteilung beantragen?

So ganz komme ich jetzt nicht klar. Bin mitten in der Scheidung. Mein Mann hatte während der Ehe hohe Schulden beim FA gemacht (Selbständigkeit), ich war nie berufstätig, hafte aber für die Einkommensteuer mit. Das FA hält komischerweise seit 10 Jahren still und hat sich nicht mehr gemeldet. Es ist eigentlich klar, dass bei dieser Scheidung keine Ansprüche, wie Unterhalt o.ä. geltend gemacht werden können, da wir beide Mini-Rente bekommen. Muss ich jetzt im Scheidungsprozess noch darauf hinweisen, dass Aufteilung der Steuerschulden während der Ehezeit festzulegen ist, damit er nicht im Nachhinein kommt und sagen kann, dass ich ja ihm gegenüber keine Ansprüche mehr hätte? Oder reicht es, wenn ich einfach die Aufteilung der Steuerschulden beim FA beantrage und diese Sache vor Gericht gar nicht zur Sprache kommt? Muss das Gericht darüber Bescheid wissen?

Wenn ich jetzt vor Gericht nichts sage, also auf alle Ansprüche ihm gegenüber verzichte, bleibe ich dann auf seinem Riesen-Schuldenberg sitzen und kann ich dann keine Aufteilung der Einkommensteuerschuld beantragen?

Er wird sicherlich schnell wieder heiraten und mit seiner neuen Frau (34 Jahre jünger, wegen der er mich im Stich gelassen hat) mit Hilfe seines Anwalts rumtricksen, damit sie alle Vorteile hat. Die Steuerschulden beziehen sich ja auch auf unsere Ehe und nicht auf die neue Ehe, denn wie gesagt, inzwischen ist er Rentner. Ich bin also wieder mal die Dumme, nicht sie und vielleicht auch nicht er.

Wenn ich das aber jetzt vor Gericht sage, wecke ich schlafende Hunde und wer weiß, was der und seine Neue sich dann noch einfallen lassen, um mir das Leben schwer zu machen. Ich wollte eigentlich eine ruhige Scheidung ohne Probleme, aber jetzt befürchte ich, hinterher seine Schulden am Hals zu haben.

Was soll ich tun? Zum FA, den Antrag stellen und/oder das Gericht informieren, dass festgelegt wird, dass ich für diese Steuerschulden nicht hafte.

Ich habe Angst vor seiner Wut, bin echt verzweifelt. Außerdem widerstrebt mit das total, ihn zu denunzieren, egal, was er mir angetan hat, weil das überhaupt nicht meinem Charakter entspricht!

Wieder ein Roman....... aber ich brauche dringend Eure Hilfe. Danke.

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Erwerbsminderungsrente als geschiedene Hausfrau?

Guten Tag !

Ich bin 49 Jahre alt, 2 erwachsene Kinder, war 22 Jahre verheiratet und geschieden seit 2009. Im Zuge dieser Scheidung wurden die Rentenanwartschaften meines Exmannes aus der Rechtsanwaltsversorgung geteilt, da ich während der Ehe ( nach dem Studium) nie erwerbstätig im Angestelltenverhältnis war.( ich betreibe stundenweise einen kleinen Handel im Hause). Laut Rentenbescheid von Juli stünde mir zur Zeit eine Rente von ca.1290 Euro zu. Da ich aber nicht selbst in die Rentenkasse eingezahlt habe, sondern mein Ex-mann, habe ich laut diesem Schreiben die 5 bzw. 3 Jahre Einzahlungspflicht nicht erfüllt !

Kann denn wirklich darauf abgestellt werden, WER eingezahlt hat? Ist es nicht eigentlich wichtig DAS Geld grundsätzlich eingezahlt wurde? ( das Geld ist ja da!).

Seit 2004 bin ich durchgänging in psychotherapeutischer Behandlung.( Depression/Panikattacken); auch liegt die Bestätigung eines Neurologen über eine Suchterkrankung vor, die besagt, dass ich nicht mehr als 3 Stunden täglich arbeiten könne. Bei der Rentenberechnung wurde meine Ausbildungszeit anerkannt, die Kinderzeiten und die Betreuung meines damals schwerst erkranketen Kindes. Jedoch bekam ich von der Arbeitsagentur niemals irgendwelche Bezüge, da ich ja als Selbständige in deren Sinne nicht gearbeitet habe.Ich war einige Zeit als arbeitssuchend ohne Bezugsberechtigung dort gemeldet. Nun wurde mir von meinen behandelnden Ärzten dringend eine Kur/Sanatoriums/Rhea-massnahme nahegelegt, die ich auch wahrnehmen werde. ( 2 stationäre Aufenthalte in einer Klinik für Psychatherapie und Sucht hatte ich in 2010/2011 ).

Vielleicht kennt sich irgendwer mit dieser Thematik aus!

Vielen herzlichen Dank im Voraus für die Antworten!

LG Sonnensturm

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