Elternhaus Hartz4

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5 Antworten

Der ALG 2 - Bezieher muss selbstverständlich Vermögen verwerten d.h. Haus verkaufen bevor er seinen Lebensunterhalt auf Kosten der Steuerzahler bestreitet. In das Haus der Schwester kannst Du wie in der Frage beschrieben einziehen.

Ich meine: Erbe stellt Einkommen dar, das angerechnet wird, erbt der Mann während des Hartz-IV-Bezuges wird das Haus geschätzt und bei normalem Wert würde Hartz IV eingestellt, da er das Haus verkaufen kann und davon viele Jahre leben kann. Hätte er das Haus VOR seinem Hartz-IV-Bezug geerbt, und es wäre nicht größer als 130 qm, wäre es kein Problem, er könnte es bewohnen, es wäre Schonvermögen und er kann AlgII weiter beziehen. Hätte er ein Wohnrecht, könnte er auch AlgII weiter bekommen, das Jobcenter würde aber keine Mietzahlung übernehmen, da er ja kostenlos wohnen darf, evtl könnten Nebenkosten (Heizung) übernommen werden.

1) Leider hast du nichts von der genaueren Lage (alleinstehen, beliebte Wohngegend, größere Stadt in der nähe, etc) gesagt und auch nicht vom Zustand des Hauses, Größe des Grundstücks, und vieles mehr. Das Haus kann somit von 30.000 bishin zu 300.000 EUR alles Wert sein!

2) Da das Haus für den Mann zu groß ist, wird er das Haus nicht behalten dürfen. Es gibt hier eine Obergrenze von 130 m² für ein angemessenes Haus.

3) siehe 2

Wenn er ein lebenslanges Wohnrecht hat, gehört ihm das Haus nicht und er muss somit nicht verkaufen. Das Problem ist nur, dass die ARGE ihm wohl nicht die gesamten Nebenkosten zahlen wird, die er durch das Haus hat. Dementsprechend müsste die Schwester ihn entweder finanzien (d. h. einen Teil der Nebenkosten zahlen) oder er doch umziehen.

Hallo, 1) zur genaueren Lage: Haus steht allein. Vom nächsten Haus getrennt wird durch einen ca. 5m breiten Hof, der zum Nachbargrundstück gehört. Kein "Neubaugebiet", kein Garten. Betonierter Hof. Grundstück setze ich einfach Mal mit 600-700qm an. Haus ist in gutem Zustand. Heizung ist Holzzentralheizung, falls das für den Wert relevant ist.

2) und 3) Alles klar.

Die Nebenkosten wären wohl zu hoch, nehme ich an. Aber das müsste man als Beispiel mal durchrechnen, wieviel die ARGE (vielleicht) übernehmen würde und wie hoch die Nebenkosten insgesamt liegen würden. Ich finde den "Fall" doch recht interessant.

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Das selbst genutzte eigene Haus bis 140 m² Wohnfläche, 200.000 Euro Gesamtwert im ländlichen Bereich dürfen Sie behalten. Untervermietung oder wenn Sie solch ein Haus ganz allein bewohnen, macht die Sache schon fraglich. Dann wird im Einzelfall geprüft: muss doch verkauft werden? Müssen Teile des Hauses oder Grundstücks verkauft/ vermietet werden? ... das selbstgenutze Wohneigentum darf (in der Regel) ein Grundstück von bis zu 500 m² (im Stadtgebiet) oder 800m² (auf dem Land) haben. Den geerbten Biedermeiersekretär (und andere Wertgegenstände) dürfen

http://www.hartz-4-empfaenger.de/hartz-4-vermoegen

Hi Matrix, ich meine, wenn er während Bezug von Hartz IV das Haus erbt, müßte AlgII eingestellt werden, w/Einkommen/Vermögenszuwachs, oder?

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Wäre das Haus 1910 erbaut worden und es nicht an einer Hauptstraße liegen würde dann ja. Das geht nämlich nur wenn es an einer Nebenstraße liegen würde und maximal 140 qm hätte. Habe ich jetzt den Preis gewonnen?

Hi Wodie, was für einer Logik folgst Du denn :-)

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@Rentenfrau

Keiner Logik, spielt doch keine Rolle ob das Haus auf einer Hauptstraße oder auf einer Nebenstraße steht. Das ist eeben mein etwas anderer Humor!

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