Elterngeld, Mutterschaftsgeld und Krankengeld - Reduktion Arbeitszeit während AU

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Häufig legt die Krankenkasse für die Berechnung der Krankengeld-Leistung das durchschnittliche Gehalt der letzten drei Monate zugrunde. Die Höhe der Leistung liegt bei 70 Prozent des Bruttoeinkommens und ist auf maximal 90 Prozent des Nettoeinkommens beschränkt. Finanzielle Vorteile entstehen dem Patienten bei einer Arbeitsunfähigkeit also nicht. Das Krankengeld wird pro Monat für 30 Tage und für maximal 78 Wochen (Zeitraum: drei Jahre) gezahlt.

http://www.krankschreibung.net/krankengeld-hoehe.html

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danke - das hab ich zwischenzeitlich auch rausgefunden und sogar eine Seite gefunden, auf der die aktuelle Rechtsprechung zu finden ist, wobei auch meine Frage bzgl. der Arbeitszeitreduktion durch ein Urteil und die Begründung dargelegt wurde; in meinem Fall entstünde durch die Stundenreduktion ein finanzieller Vorteil, allerdings werden finanzielle Nachteile ebenso wenig wie der Vorteil in dem Fall berücksichtigt "Dass dies im Einzelfall dazu führen kann, dass das zu zahlende Krankengeld höher oder auch geringer ist als der dem Versicherten tatsächlich entgehende Lohn, ist angesichts der mit der Regelung verbundenen Vorteile hinzunehmen" Quelle: http://www.rechtslupe.de/sozialrecht/krankengeld-und-lohnerhoehung-315695

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Hallo,

a) Das KG wird aus dem letzten abgerechneten Gehalt vor dem 12.12. berechnet, also vermutlich aus November. Wenn es Besonderheiten gab (z.B. regelmäßige Überstunden) werden ggf. die Monate September, Oktober und November) zugrunde gelegt.

Quelle:

http://www.vdek.com/vertragspartner/leistungen/krankengeld/_jcr_content/par/download/file.res/kranken-verletztengeld.pdf

b) Das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse beträgt 13 Euro pro Tag. Der Arbeitgeber wird seinen Zuschuss nach den 35% berechnen.

Quelle: Punkt 8.2.4.6

.vdek.com/vertragspartner/leistungen/schwangerschaft.html

c) Beim Elterngeld muss ich passen.

Gruß

RHW

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Hallo,

vielen lieben Dank - Punkt c) konnte ich mir mittlerweile selbst "zusammen reimen"

ad a) ja, es gab Weihnachtsgeld im November, das wird zwar berücksichtigt - aber ich gehe dennoch vom "normalen" Gehalt aus - lieber geringer ansetzen und sich über mehr freuen, als umgekehrt :-)

ad b) super, danke - genau daran "scheiterte" meine Recherche aktuell (ich seh schon, ich muss mich noch mehr mit den deutschen Rechtsnormen beschäftigen, in Österreich wüsste ich ad hoc wo ich nachschauen müsste) - ich dachte mir schon, dass hier der Zuschuss nach den 35% genommen wird - wäre ja auch realitätsfern zu glauben, dass die hier auch die 100% ansetzen müssen, weil das vor AU war (so diese überhaupt bis MuSchu gehen sollte).

ad c) beim Elterngeld ist es so, dass eine nicht schwangerschaftsbedingte AU mit KG-Folgen als 0-Einkommen berücksichtigt wird, eine schwangerschaftsbedingte AU mit KG-Folgen wird so weit "berücksichtigt", als dass sich die zur Bemessungsgrundlage zählenden Kalendermonate verschieben (und hier bereits auch wenn nur an 1 Tag eines Monats KG bezogen wurde, der ganze Monat nicht berücksichtigt wird) z.B. 1/mehrere Tage KG in einem beliebigem Monat vor MuSchu (angenommen MuSchu beginnt im Juni) - aus 06/14 bis 05/15 fällt 1 Monat "weg", dieser wird "verschoben" und nun zählt 05/14 bis 04/15 als Bemessungsgrundlage für Elterngeld (ich weiß jetzt nicht, wie das ist wenn zB nur der Januar weg fällt - ich habe einfach das Worst-Case-Szenario durchgespielt mit Januar bis Juni KG und meine neue Bemessungsgrundlage für Elterngeld ist 01/14 bis 12/14 statt 06/14 bis 05/15)

Viele Grüße und danke!

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@mynamehere86

Bei Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld u.Ä. im Zeitraum Dezember 2013 bis einschließlich November 2014 wird in einem besonderen Berechnungsverfahren ein Dreihundertsechzigstel berücksichtigt und zum normalen Verdienst addiert. In dem Rundschreiben zum Krankengeld sind Einzelheiten beschrieben.

Beim Mutterschaftsgeld hätte man auch Glück haben können: Wenn z.B. Krankengeld ab Ende Dezember und die Schutzfrist im Laufe des Märzt beginnen würde, wäre der Arbeitgeberzuschuss aus dem 100% Gehalt berechnet worden (weil das Krankengeld danach außen vor bliebe).

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