Elterngeld im Ausland

1 Antwort

Da der Wohnsitz in einem anderen EU-Staat is, gelten alle dort geltenden Rechte.

Also wenn es z. B. Österreich wäre, gäbe es eben kein Kindergeld, sondern Familienbeihilfe.

Also einfach mal erkundigen, ob es in dem Staat eine vergleichbare Leistung gibt.

Elterngeld, Kindergeld usw. sind logischer Weise daran gekoppelt, dass man hier unbeschränkt steuerpflichtig ist.

Elterngeld für EU-Ausländer

Hallo liebe Leute, ich habe eine ziemlich spezielle Frage, auf die ich nicht so recht Antwort finde und vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Es geht um folgendes. Mein Verlobter (EU-Ausländer) und ich planen zusammen zu ziehen. Derzeit lebt er noch im Ausland und ist dort auch berufstätig. Nun hat er dort seinen Job gekündigt, um nach Deutschland zu kommen. Die erste Zeit wird er nicht arbeiten, da er unsere Sprache noch kaum spricht und die Zeit nutzen möchte, um sein Deutsch soweit zu verbessern, dass er hier auf dem Arbeitsmarkt reelle Chancen auf eine Anstellung hat. Ich bin voll berufstätig und wäre in dieser Zeit Alleinverdienerin. Die Hochzeit ist in naher Zukunft geplant und wir denken auch über Nachwuchs nach.

Nun würde es sich ja anbieten, da mein Verlobter ohnehin zu Hause ist und seinen Deutsch-/Integrationskurs absolviert, dass er in Elternzeit geht und sich um Haus und Kind kümmert, so wir uns baldig für ein Kind entscheiden sollten.

Dabei stellen sich uns jetzt folgende Fragen:

Ist es möglich, dass mein Verlobter hier in Deutschland Elterngeld bezieht, da er ja EU-Ausländer ist?

Wenn ja, würde er dann die 67% bzw. 65% seines jetzigen Gehaltes bekommen, wenn wir innerhalb von 12 Monaten das Kind bekommen oder stünde ihm lediglich der Sockelbetrag von 300 Euro zu, da er ja nicht in Deutschland, sondern im Ausland gearbeitet hat?

Wenn hierzu jemand näheres weiß, bzw. Stellen kennt an die wir uns bezüglich der Beantwortung dieser Fragen wenden könne, wäre ich sehr dankbar für jede Hilfe.

MfG FrauElse

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Verkauf von Waren ins EU-Ausland (Einkauf in DE mit Mwst)

Hallo Forenkollegen,

habe da mal eine Frage:

Ich habe seit ein paar Monaten ein Nebengewerbe eröffnet und bin kurz davor ein Geschäft mit einer holländischen Firma abzuschließen.

Ich habe hier in Deutschland Ware erworben und hier auf natürlich auch die Mwst gezahlt.

Jetzt habe ich einen Käufer gefunden, an den ich die Ware natürlich gewinnbringend veräußern möchte.

Ich darf jedoch die Rechnung ins EU-Land nicht mit Steuer ausstellen, da dieser auch ein Händler ist (Nachweis mit der Ust-Id).

Habe ich eine Möglichkeit, die gezahlte Steuer wiederzubekommen? Wenn ich beispielsweise etwas für netto 1000 € kaufe, also brutto 1900 Euro und ist EU-Ausland für 1500 verkaufe, mache ich ja sonst einen Verlust von 400 €.

Wenn ich diese im Inland für den Preis verkaufe kommen ja noch Mwst drauf, dann hätte ich einen Nettogewinn in Höhe von 500 €.

Kann mir hier jemand diesbezüglich weiterhelfen?

MfG

Hasan

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Kann das Finanzamt zur Begleichung vom Steuerschuld über das Eigentum in einem EU-Ausland verfügen?

Ich befürchte, es kommt eine Steuernachzahlung vom über 20.000,- EUR und ein Steuerverfahren auf mich zu. Leider habe ich drei Jahre lang (2013-2015) die Einnahmen aus meine untervermietete Wohnung nicht deklariert. Ich persönlich besitze so gut wie nichts wertvolles und hoffe auf Ratenzahlung. Aber meine Frau hat eine Wohnung und Ländereien in einem EU-Land. Ich und meine Frau haben Gütertrennung in diesem EU-Land, aber nicht in Deutschland. Somit wird auch sie formal für die Steuerhinterziehung verantwortlich sein. Nun meine Fragen: 1) Kann das deutsche Steuerbehörde auf dieses Eigentum im EU-Ausland verfügen? 2) Hilft was dagegen, wenn ich und meine Frau nun in Deutschland die Gütertrennung vereinbaren? 3) Hilft in dieser Frage etwas, wenn meine Frau sich von mir trennt? Sie ist sehr sauer auf mich. Das wichtigste für mich ist nun das Eigentum für die drei Kinder zu schützen.

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Wird eine im EU-Ausland durchgef. künstl. Befruchtung (Kinderwunschbehandlung) steuerl. anerkannt?

Wird eine im EU-Ausland durchgeführte künstliche Befruchtung (Kinderwunschbehandlung) in Deutschland als außergewöhnliche Belastung anerkannt? Es wurde kein Spendersamen verwendet.

Ist es steuerlich relevant, ob die gleiche Behandlung in Deutschland auch möglich gewesen wäre oder medizinische Methoden angewandt wurden, die in Deutschland nicht erlaubt sind?

Es handelt sich um einen 100 % Selbstzahler Fall. Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht.

Das Finanzamt hat dazu folgende Anmerkung: "Sofern die gleiche Behandlung auch im Inland möglich gewesen wäre, ist die Zwangsläufigkeit der Kosten nicht gegeben und somit nicht als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig."

Kann mir bitte jemand Präzedenzfälle nennen.

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