Elektronische Datenübermittelung

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3 Antworten

Na, wenn du "erst" seit 31.05.2012 arbeitslos warst, dann wirst du vorher ja Einkünfte erzielt haben. Hintergrund für die Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärung ist, dass die Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld) dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterliegen, d.h. zwar steuerfrei sind, aber den Steuersatz auf die übrigen Einkünfte des Jahres erhöhen. Daher kann es auch zu Nachzahlungen kommen.

Auch wenn die Daten der LStBescheinigung und des Arbeitslosengeldes dem Finanzamt bekannt sind, befreit das eben nicht von der Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung (könnte ja noch weiteres geben). Allerdings werden die ggf. bei Nichtabgabe der Steuererklärung die Einkünfte anhand der vorliegenden Daten schätzen und ggf. Strafen für die Nichtabgabe festsetzen. Also lieber die Steuererklärung abgeben.

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Würde es schon so ausfüllen wie es der Wahrheit entspricht. Die Daten werden letztlich abgeglichen.

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Wenn Du nichts absetzen kannst oder willst dann ist das Deine Sache. Woher soll das FA wissen ob es nicht noch weitere Einkünfte gibt, die Anlage N kann auch nicht leer sein wenn bis 30. 04. ein Beschäftigungsverhältnis bestand.

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